Ein Silberreiher, der täglich an den Teich kommt, um sich seinen Fisch zu schnappen, flog anschließend hoch oben in den Baum, von wo aus er wenig später wieder startete.
Ich habe mir einen persönlichen Traum erfüllt, denn als Limikolen Liebhaberin, wollte ich unbedingt einmal die Sanderlinge vor meine Linse bekommen.
So habe ich aufgrund abgesetzter Meldungen spontan erst ein Abend vor meiner Reise beschlossen, diesen Ort muss ich einen Besuch abstatten.
Morgens um 01:30 aufgestanden, um 03:30 Uhr das Auto bestiegen und ab an die Ostsee. Spontane Ideen sollen ja bekannterweise die Besten sein, so lag ich also auch gleich morgens kurz nach 07:00 Uhr zwar völlig
Der Sichelstrandläufer war im Flachwasser unterwegs. Hin- und wieder hielt er inne und dann waren manchmal noch Tropfen an seinem Schnabel zu entdecken.
Die Limikolentrupps sind größtenteils abgezogen und das Wetter erlaubt kaum Aufnahmen. Gestern war nur ein Flussregenpfeifer fotografierbar. Hier macht er sein Streching.
Der Sichelstrandläufer kam kurz an die Flachwasserstelle, wo Hintergrund und Reflexionen im Wasser orange sind.
Die orangene Stelle dort ist sehr klein und gerade mal "zwei Limikolenlängen" breit. Aktuell ist es eine meiner Lieblingslokations.
Sichelstrandläufer im Fegefeuer unterwegs.
Leider habe ich aktuell nur sehr begrenzt Zeit die hervorragenden Bedingungen für Limikolen bei mir zu nutzen.
Der Sichelstrandläufer ist ein seltener Gast bei mir. Dieses Jahr habe ich endlich Glück und einer wurschtelt unermüdlich bei uns am Teich herum.
Er ist ständig in Bewegung und hier hat es durch Glück und Zufall geklappt Ihn mit seiner Beute zu erwischen.
Bei uns im Binnenland sind Zwergstrandläufer schon eine Rarität. Noch nie konnte ich sie hier knipsen und freue mich umso mehr, dass ein größerer Trupp anwesend ist. Sie wuseln unermüdlich herum und sind ständig in Bewegung.
Hier lief einer der nur starengroßen Winzlinge mal über eine Abraumhalde und der Hintergrund ist das weit entfernte Ufer auf der anderen Seite.
Noch eine Bekassine von der Weser.
Eigentlich war ich auf etwas anderes aus, aber habe sie dann "mitgenommen". Sie sind bei mir extrem scheu und so hatte ich keine Möglichkeit näher heranzukommen - meine Erfahrung ist es, dass sie dann gleich das Weite suchen.
Diese hier war gar nicht menschenscheu. Wir haben uns mehr als 15 Minuten beobachtet. Sie auf ihrem Zaunpfahl hinterm Wassergraben, ich auf dem Dümmerrundweg, immer wieder Anglern mit Komplettausrüstung und gefühlt 1000 Radfahrern Platz machend. Am Ende wurde es mir zu langweilig. Ich ging, sie blieb noch ....
Morgens um 04:48 Uhr habe ich persönlich zumindest nichts besseres und schöneres in meinem Urlaub zu machen als an einem kleinen Gewässer zu liegen und die wenigen Watvögel zu beobachten.
Moin,
dieses Bild ist mit 840mm und 50MP absolut ungeschnitten und quasi auch so aus der Camera und hätte sich die Uferschnepfe hier nicht ein wenig geduckt, hätte auch das nicht so geklappt.
Dennoch: auf Texel habe ich früher Stunden gewartet,
um mal so einen Pfahlsitzer zu erwischen, woanders klappt es im "Vorbeifahren"
Manchmal reicht einfach Glück . Gut, die Ringe müssen wohl sein.
Gruss Eric
Eine schöne Begegnung hatte ich im Oktober auf Hiddensee. Als wir am Strand entlang liefen, fielen mir Bewegungen am Steinwall auf. Immer wieder tauchten kleine Vögel auf und verschwanden wieder. Erst als sie einige Zeit auf dem Gestein ruhten erkannte ich, dass es zwei Meerstrandläufer waren und ich konnte einige Aufnahmen machen.
Was für eine Herausforderung.
Mehrfach habe ich diese eine spezielle Örtlichkeit aufgesucht.
.... Problem 1,
Frau weiß nicht wie vorher das Wasser steht, mal gibt es keine Sandbänke vor Ort, somit keine Watvögel, die auf Nahrungssuche gehen, denn an diesem Strand werden nicht die Uferkanten nach Nahrung abgesucht,
mal gibt es zu viele Sandbänke, so dass die Vögel zwischen 20-30 auswählen können
.... Problem 2,
da fährt man extra bei windstillen und sonnigen Wetter hin, um dann festzustellen, das
Auch wenn ich mich schwer tue und man meine wahre Einstellung zu meinen Bildern, in meiner Profilbeschreibung zu lesen bekommt, werde ich mich mal den bisher erfolgten Kommentaren anpassen und nicht länger "Anfänger" hinzufügen.
Auch dieses Bild ist in den Morgenstunden im Wasser liegend an einem der Strände von Mecklenburg Vorpommern entstanden.
Anfangs hatte ich einen anderen Zuschnitt, den ich nun doch hier etwas verändert habe, dank der konstruktiven Kritik, die ich bei meinen vorh
Ich mache ja grundsätzlich kein Geheimnis daraus, dass Limikolen zu meinen absoluten Lieblingsvögeln gehören und so versuche ich zumindest alle paar Jahre mal an die Küste zu kommen, um diese entsprechend abzulichten.
Am Strand von Helgoland kann man da schon das nötige Quäntchen Glück haben.
Ein klein wenig Geduld muss man allerdings aufbringen, damit Sandregenpfeifer und Co das komische große "Würstchen" was dort am Strand liegt akzeptieren. Dann kommen sie teilweise auf wenige Meter
Ein paar Dehnübungen am Abend können nie schaden... dachte sich wohl auch dieser Knutt.
Den Schnabel seines Kollegen habe ich gestempelt. Daher kein ND.
Viele Grüße,
Kai
lange ist es her, dass ich hier etwas gezeigt habe. Das Schicksal meinte es nicht wirklich gut gemeint. Aber endlich konnte ich mal wieder einen Urlaub halbwegs gut genießen und so verbrachte ich ein paar Tage auf Helgoland. Es gab zwar keine Seltenheiten für den Chip, dafür aber trotzdem ein paar eindrückliche Momente. So wie diesen Goldregenpfeifer der auf angehäuften Strandgut Nahrung suchte.
Als wir uns entdeckten, schaute mich der Sanderling einen Augenblick lang an und legte sich dann hinter einen kleinen Schlammhaufen. Der Gefiederfarbe nach handelt es sich um einen Jungvogel (Diesjährig?). Ich vermute mal, dass es es noch aus seiner Zeit als Küken gewohnt war, sich bei Gefahr zu ducken und bewegungslos zu verharren. Obwohl längst selbstständig hatte er dieses Verhalten noch nicht abgelegt.
Der Kleine stand im Watt plötzlich vor mir. Gar nicht scheu. Jedenfalls flog er nicht weg, sondern hatte eine andere Verhaltensüberraschung für mich parat. Dazu morgen oder übermorgen mehr.
Diese Bekassine hat nicht nur ein festes Revier, sondern anscheinend acuh einen Lieblings-Zaunpfahl, auf der ich sie schon mehrfach gesehen hatte. Neu war dieses Mal zeigte sich sie mit schicke "Frisur".
Als ich mich an diesen Abend in den Sand legte um Regenpfeifer zu fotografieren, merkte ich anfangs gar nicht, dass sich fast unmittelbar neben mir dieser Sanderling eingefunden hatte. Ich nutzte diese Gelegenheit um einige Fotos zu machen.
Der Grünschenkel war auf Speed und sprintete vorbei. Grund waren die wilden Flussregenpfeifer, die keinen anderen Gast dort akzeptierten. Alsbald war er auch verschwunden und hat sich eine andere Stelle gesucht.
Der Flussuferläufer ließ sich nur ganz kurz ablichten, bevor er panisch abflog. Dies ist für diese Art sehr untypisch, denn normalerweise sind sie zutraulich und laufen "bei Fuß" (wie ein gut erzogener Hund).
An der Stelle ist eine regelrechte Übervölkerung an Flussregenpfeifern (mehrere Paare und einige einzelne Hähne) und sie sind zur Zeit äußerst aggressiv. Jeden Eindringling in Limokolenform wird bekämpft und vertrieben. Sie kämpfen und jagen sich auch die ganze Zeit untereinander.
Von Anfang September bis Mitte Oktober hielten sich fast permanent 2 bis 3 Pfuhlschnepfen an einem Strandabschnitt bei Rostock auf. Erstaunlicherweise suchten sie nicht am Spülsaum nach Nahrung, sondern stocherten mitten auf dem Strand im losen Sand. Anhand dieses Fotos konnte ich zumindest schon erkennen, dass sie kleine Krebstierchen aus dem Sand gepult haben. Als ich eines Abends dann im Dunkeln zum Auto gelaufen bin, konnte ich im Schein der Taschenlampe Massen von Sandflöhen auf dem Strand
Diesen in Deutschland sehr seltenen Vogel habe ich heute Nachmittag zum ersten Mal gesehen und er hat mir sehr viel Freude bereitet Thorshühnchen brüten im hohen Norden. Wenige Brutpaare gibt es auf Island und Grönland. Die meisten findet man noch nördlicher. Zum Überwintern ziehen die Vögel dann bis nach Südamerika und Südafrika.
Viele Grüße,
Kai
Diese beiden Sanderlinge durchkämmten eifrig den Strand nach Fressbarem. Größtenteils finden sie im losen Sand wohl Sandflöhe. Diese verbergen sich tagsüber im Sand und kommen erst in der Dunkelheit an die Oberfläche. Dann kann man sie im Schein der Taschenlampe massenhaft auf dem Strand sehen.
Viele Grüße,
Kai
Heuer hatte ich das große Glück und die Zeit bei drei von vier Versuchen auf verschiedenen Bergen Mornellregenpfeifer zu finden! Die Begegnung mit einem zutraulichen Exemplar dieses schönen Regenpfeifers bleibt einem ewig in Erinnerung. Der erste den ich finden konnte war adult und noch teils im Prachtkleid, vmtl. ein Männchen da nicht so prächtig gefärbt (beim Mornellregenpfeifer sind die weiblichen Exemplare intensiver gefärbt). Dieser war auch extrem zutraulich, nur stand er selten ganz frei
Nach dem Sturm hatte sich ein schöner Wasserpool auf dem Strand gebildet, den die Watvögel gerne zur Nahrungssuche genutzt haben. Dieses Foto ist auf Rostocker Stadtgebiet entstanden und somit ist auch dieser Sanderling ein Rostocker Stadtvogel... natürlich nur auf Zeit.
Viele Grüße,
Kai
ist derzeit einiges los, es ist Limikolen-Zugzeit.
Der Ausschuss ist riesig durch die hektischen Bewegungen
und Pflanzenstengel, aber sie mal im Binnenland vor der
Kamera zu haben, ist immer wieder ein schönes Erlebnis.
Beste Grüße
Thomas
Kiebitze sind wahre Flugkünstler! Ihre unstete Flugbahn aus Kurven und Haken ist mit Kamera und Teleobjektiv kaum systematisch zu verfolgen. So ist es meist nur einem schnellen Autofocus und ein wenig Glück zu verdanken, wenn ein brauchbares Bild gelingt!
Die Sanderlinge sind hier im Binnenland schon ziemlich seltene Gäste. Umso größer war die Freude dieses nicht scheue Exemplar anzutreffen!
Dieser ist schon im Übergang vom Prachtkleid ins Schlichtkleid und hat für zwei Tage eifrig nach Nahrung gesucht um hoffentlich gut gestärkt weiter zu ziehen.
Die Mittelmeermöwe ist etwas kleiner als die sehr ähnliche Silbermöwe. Der Kopf wirkt größer, vorne gewölbter und auf dem Scheitel flacher. Der Vogel wirkt hochbeiniger und die Beine sind gelb, was die Unterscheidung sehr erleichtert.
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