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Eine wohl rein zufällige Begegnung, die ich hier fotografieren konnte. Ein Männchen der Fliegenspiesswespe Oxybelus trispinosus (kein deutscher Name) und eine kleine Fliege starren sich an. Der Blickkontakt dauerte nur einen kurzen Moment. Das Männchen der Fliegenspiesswespe lauerte auf kleiner erhöhter Warte im Sand auf vorbeifliegende Weibchen, um sich zu paaren. Die Fliege setzte sich einfach dazu. Noch eine Episode aus dem Leben heimischer Grabwespen.
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Selten einmal sieht man im Freiland die imposanten Mundwerkzeuge einer Heuschreckensandwespe so detailliert wie bei dieser Frontale. Das Weibchen im Bild hatte beim Graben einer Nestkammer im Sand eine kurze Pause eingelegt, um sich zu putzen und die Mundwerkzeuge von Sandkörnchen zu befreien. Eine weitere Episode aus dem Leben der Heuschreckensandwespen, in Fortsetzung meiner kleinen Serie, viele Grüsse, Horst
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… so der klangvolle Gattungsname dieser Sandwespe. Es ist die Art Podalonia affinis – eine der vier heimischen Kurzstiel-Sandwespen. Vom Körperbau her sind sie kompakter und daher nicht solche Grazien wie die Langstiel-Sandwespen der Gattung Ammophila. Bekanntester Vertreter letzterer ist ja die Grosse oder Gemeine Sandwespe - Ammophila sabulosa - auch oft fotografiert. Podalonia managt hier eine erbeutete und durch Stiche bereits paralysierte (gelaehmte) Eulenfalter-Raupe. Im selbst gegrabenen
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Noch etwas Action: im Anschluss an mein voriges Bild, wo die Heuschrensandwespe ihre verloren gegangene Beißschrecke anfliegt. Hier nun der Transport der paralysierten Beute zu Fuss zum unterirdischen Labyrinth (Sandbau) - eine Momentaufnahme. Gut zu sehen ist, dass die Wespe die Schrecke dabei mit ihren mächtigen Oberkieferzangen an der Fühlerbasis packt, festhält, und ihre Beute so vorwärts laufend zum Baueingang schleppt. In Fortsetzung meiner Serie zur Lebensweise dieser auffälligen und fasz
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Ein Weibchen der imposanten Heuschreckensandwespe im Anflug auf seine zuvor erjagte und paralysierte Beute – ein Weibchen von Roesels Beißschrecke. Die Wespe hatte ihre Beute, die sie im Flug transportierte, auf dem Weg zu ihrem Sandbau verloren. Nach der Landung packte sie die Schrecke und schleppte sie zu Fuss in ihr unterirdisches Labyrinth. Alles Sekundensache. Nicht ganz perfekt. Aber als Aktions-Szene eine weitere Episode aus dem Leben der Heuschreckensandwespen, in Fortsetzung meiner klei
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Ein Weibchen der imposanten Heuschreckensandwespe verschliesst seinen Bau. Mit Sand scharrte es in atemberaubender Geschwindigkeit den Eingang zu. Dabei arbeiteten die scharrenden Vorderbeine immer im Gleichtakt. Der Sand wurde in Wolken unter dem Körper nach hinten geschleudert. Binnen weniger Sekunden war das Nest verschlossen, die Stelle des Eingangs von seiner Umgebung nicht mehr zu unterscheiden. Eine weitere Dokumentation aus dem Leben der Heuschreckensandwespen, in Fortsetzung meiner kle
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Es sieht schon irgendwie putzig aus, wenn sich die Knotenwespen vor dem Start zum nächsten Jagdausflug übervorsichtig und im Zeitlupentempo im „Sandmeer“ aus ihrem Bau schieben. Zuerst sind nur die Antennenspitzen zu sehen, dann die Antennen und endlich für einen kurzen Moment das hübsche Gesicht. Hier lugte eine Bienenjagende Knotenwespe aus der Nestöffnung und scannte das nahe Umfeld bevor es urplötzlich und für mich gänzlich unverhofft abhob. Mal eine etwas andere Grabwespendokumentation. V
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Ein Weibchen der Grossen Sandwespe schleppte hier flink zu Fuss eine erbeutete und durch Stiche gelähmte (paralysierte) Spannerraupe zu ihrem Bau, den sie am Rand der Fahrspur eines Sandweges gegraben hatte - ein Naturdokument. Viel Spass beim Anschauen und Gruss, Horst
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… ist die Grabwespe Astata boops, eine von drei sehr ähnlich aussehenden heimischen Arten aus dieser Gattung. Hier war ein Weibchen mit seiner Beute vor dem Bau gelandet, den es auf einem Sandweg gegraben hatte. Es legte die Wanze ab und scharrte die Nestöffnung frei, um die Beute als „Frischfleisch“ für den Nachwuchs in das unterirdische Labyrinth zu bringen . Denn der Nesteingang wird von dieser Grabwespe vor jedem Jagdausflug erneut verschlossen, mit Sand zugescharrt. Man nimmt an, dass dadu
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Als würden sie weisse Fähnchen tragen, so sah es aus, wenn die fliegenden Weibchen der Grabwespe Lestica alata mit den erbeuteten Schmetterlingen von der Jagd zu ihren unterirdischen Bauen auf einem Sandweg zurückkehrten. Wie mehrere andere Arten, wird diese Grabwespe wegen ihrer markanten Gesichtszeichnung oft auch „Silbermundwespe“ genannt. Lestica alata erreicht Körperlängen um die 10 Millimeter und trägt für ihren Nachwuchs ausschliesslich Kleinschmetterlinge in die Nestkammern ein, z.B. Z
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… flog dieses Weibchen der Knotenwespe Cerceris rybyensis mit der erbeuteten und durch Stiche bereits paralysierten Biene zu seinem unterirdischen Sandbau. In eine Nestkammer gebracht, dient dort die gelähmte Biene mit einem an ihr abgelegten Ei später dem geschlüpften Wespennachwuchs als Nahrung. Im Gegensatz zu dem bekannteren und grösseren Bienenwolf (Philanthus triangulum), der ausschliesslich Honigbienen erbeutet, trägt die "Bienenjagende Knotenwespe" nur Wildbienen ein, meistens
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Ein Weibchen der imposanten Heuschreckensandwespe war von erfolgreicher Jagd zurückgekehrt und mit seiner Beute in der Nähe des selbst gegrabenen unterirdischen Sandbaus gelandet. Die letzten Dezimeter bis zum Nesteingang schleppte es die paralysierte Schrecke zu Fuss, ein Männchen von Roesels Beißschrecke. Auch andere Wespenweibchen dieser kleinen „Kolonie“ trugen fast ausschliesslich Individuen dieser Heuschreckenart in die Nestkammern ihrer Baue ein. Eine weitere Dokumentation aus dem Leben
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Auf seiner Jagd hatte dieses Sandwespenweibchen eine Raupe der Ampfer-Eule erbeutet und sogleich durch eine Reihe von Stichen in die Bauchsegmente paralysiert. Hier ist die Wespe dabei, die gelähmte Raupe in Transportstellung zu bringen, mit dem Bauch nach oben. Anschliessend schleppte sie die Beute zu Fuss unter ihrem Bauch - festgehalten von den Mandibeln (Oberkieferzangen) und den Vorderbeinen - flink zu ihrem unterirdischen Sandbau. Noch eine etwas belebtere Szene von meiner letzten, schon f
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Ein Weibchen der Gemeinen Sandwespe - Ammophila sabulosa mit einer erbeuteten und durch Stiche paralysierten Schmetterlingsraupe der Ampfer-Eule (Acronicta rumicis). Die Raupe wird dem künftigen Wespennachwuchs als Proviant dienen. Ammophila hatte ihre Beute zu Fuß bis dicht vor den Baueingang geschleppt und sie dort noch einmal kurz abgelegt. Das Besondere hier: es ist eine stark behaarte und zudem auch noch schön gefärbte Raupe. Nun ist diese Sandwespenart aber dafür bekannt, dass sie aus
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Eine Fliegenspiesswespe saugt Nektar auf der Dolde eines Doldenblütlers. Es ist ein Weibchen von Oxybelus quattuordecimnotatus (Zungenbrecher! - kein deutscher Name) - eine von mehreren heimischen Arten dieser Gattung. Dabei war es emsig, flink und rastlos unterwegs. Unter den vielen anderen Blütenbesuchern auf der Dolde, wie Schwebfliegen und Raupenfliegen, blieb es mit einer Körperlänge um die fünf Millimeter jedoch eher unscheinbar. Fliegenspiesswespen gehören zu den Grabwespen. Sie erbeuten
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… ist die kleine Grabwespe Harpactus elegans, Körperlänge um die 7 Millimeter. Zweifellos gehört sie mit zu den hübschesten Arten der heimischen Grabwespenfauna. Fast schon exotisch mutet sie an, möchte man meinen, wenn man sie groß im Sucher sieht. Harpactus elegans besiedelt Offensandgebiete mit lichtem Bewuchs aus Silbergras („Silbergrasfluren“), wo er seine Nester gräbt. Als Nahrung für die Larven werden Kleinzikaden erbeutet und eingetragen. Dieser Schnappschuß zeigt ein Weibchen, das beim
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Die Sandwespen - wie viele Grab- und Wegwespen auch - brauchen nicht nur offenen Sand, in den sie ihre Baue graben können. Zu ihrer eigenen Ernährung benötigen die Imagines darüber hinaus ein blütenreiches Umfeld – Nektar-Tankstellen sozusagen. Hier saugt ein Weibchen der Sandwespe Ammophila sabulosa Nektar auf den Blüten einer Sand-Thymianstaude. Dabei war es rastlos unterwegs. Heute mal nicht so spektakulär in Groß, sondern eher ein Habitatbild aus dem Wespenland. Viele Grüße, Horst
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Immer wieder spannend ist es, die imposanten Heuschreckensandwespen beim Beutetransport zu beobachten. Die Beutetiere (Langfühlerschrecken) überteffen wohl oft das Körpergewicht der Wespen, werden aber stets fliegend zum Nest gebracht. Wegen der schweren Last müssen die Wespen immer wieder auf dem Boden zwischenlanden. Dann klettern und hangeln sie mit der Schrecke in rasantem Tempo an Gräsern empor, um von dort oben zur nächsten Flugetappe zu starten. So gelangen sie in „Flugsprüngen“ irgendwan
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Ein Weibchen der Wegwespe Episyron albonotatum (kein deutscher Name) und seine Wirtsspinne. Die Wespe hatte die erbeutete und durch Stiche paralysierte Wespenspinne in Baunähe abgelegt und noch einmal die unterirdischen Nestkammern inspiziert. Hier in dieser Szene „prüfte“ sie mit den Fühlern (?olfaktorisch) nochmals das Beutetier, bevor sie es rückwärts laufend in ihren Bau einzog. Leider gelang mir vom Einziehen der Wirtsspinne kein brauchbares Bild – es ging ja alles so rasend schnell! Trotzd
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… mutete diese wuselige Wegwespe an als ich sie groß im Sucher sah. Es ist ein Weibchen von Episyron albonotatum (kein deutscher Name, Körperlänge 6 bis 11,5 Millimeter). Die ihr verblüffend ähnliche und bei uns häufigere Art Episyron rufipes wurde mit dem deutschen Namen „Rotbeinige Wegwespe“ getauft, obwohl sie wesentlich weniger Rot an den Beinen hat als diese hier. Deutsche Namen für Insekten können schon verwirrend sein. Dieser Bewohner offener und wenig bewachsener Sandflächen und von Sand
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Die Kreiselwespe im Vordergrund– wohl von einem Auto überfahren – lag fast leblos auf der Fahrspur eines Sandweges. Das lockte eine Deutsche Wespe an, die sogleich mit ihren Beißzangen begann, Stücke aus der großen Grabwespe zu reißen und diese zu zerlegen. Recycling in der Natur – eine Dokumentation. v. G., Horst
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Ein Weibchen der Sandwespe Ammophila sabulosa schleppt eine Spannerraupe zu seinem zuvor selbst gegrabenen Nest im Sand. Gute zwanzig Meter musste ich der Wespe durch dick und dünn folgen, bis sie einmal kurz inne hielt. Nur in dem Moment waren mir einige Schnappschüsse möglich. Im Gegensatz zu ihren beiden kleineren Schwesterarten (A. campestris, A. pubescens) transportiert diese große Sandwespe ihre Beute - unbehaarte Schmetterlingsraupen -  wohl nie fliegend, sondern immer flink vorwärts lauf
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Ja – sicher! Wer bist Du? Ich bin eine Sandknotenwespe. Mein wissenschaftlicher Name ist Cerceris arenaria. Was hast Du denn da?? Einen Rüsselkäfer, den ich soeben erbeutet habe. Und nun? Gleich fliege ich mit ihm im Bauchgepäck weiter zu meinem Sandnest. Es war nur eine kurze Zwischenlandung auf einem Sandweg, weniger als eine Minute, bevor dieses Knotenwespenweibchen mit seiner Beute wieder meinen Blicken entschwand. Sandknotenwespen, die zu den Grabwespen gehören, nisten einzeln in selbst ge
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Zur Auflockerung mal etwas „Action“ mit diesem Grabwespenbild aus dem märkischen Sand Vorigen Sommer hatte ich das große Glück, diese in D seltene Grabwespe beim Eintragen ihrer Beute (Feldheuschrecken) zu beobachten. Tachysphex helveticus (kein deutscher Name) ist eine von mehreren schwer unterscheidbaren, schwarz gefärbten Arten aus der Gattung Tachysphex (= Heuschreckengrabwespen). Ein Weibchen transportiert hier die kurz zuvor erbeutete und durch Stiche gelähmte Larve eines Grashüpfers zu
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Ein Maennchen der Heuschreckensandwespe hatte sich in der Naehe der Weibchenkolonie zum Schlafen eine Aehre vom Reitgras ausgesucht. Da die Tiere meiner Erfahrung nach Langschlaefer sind, hat man frueh am Morgen dann schon alle Zeit der Welt, sie am Schlafplatz abzulichten. Im Vergleich zu den maechtigen Oberkieferzangen der Weibchen sind die Mandibeln bei den Maennchen klein Heuschreckenjagd und -fang sind ausschliesslich Weibchensache. Kein Aktionsbild dieses mal - in Fortsetzung meiner kleine
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Die Sonne schien wieder. Sogleich schaute ein Weibchen der Sandknotenwespe Cerceris arenaria aus seinem Bau. Offenbar musterte es noch einmal die engere Nestumgebung, bevor es erneut zu einem seiner Jagdfluege abhob. Diese Grabwespenart jagt ausschliesslich Ruesselkaefer , die in die unterirdischen Nestkammern als Larvennahrung eingetragen werden.. Von den elf in D heimischen Knotenwespenarten der Gattung Cerceris ist diese hier am weitesten verbreitet und zudem vielerorts auch haeufig. Solche
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Vor dem Nesteingang der Heuschreckensandwespe (Sphex funerarius) liegt eine paralysierte Beißschrecke (Metrioptera bicolor). Das Wespenweibchen hatte die vorher durch Stiche gelaehmte Schrecke im Flug herangeschafft und fuer einen Augenblick vor seinem unterirdischen Bau abgelegt. Nach kuzer Inspektion der Nestkammern kam es wieder aus dem Bau, lief zur Schrecke, packte sie an beiden Fuehlern (diesen Moment zeigt das Bild) und zog sie im Rueckwaertsgang flink in die Tiefen seines Labyrinths. In
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Ein Weibchen der Heuschreckensandwespe fliegt zu seinem Bau. Flugaufnahmen von diesen Wespen gehoeren für mich zweifellos zur „Koenigsklasse“. Denn sie sind noch deutlich schwieriger zu haben als etwa bei den Kreiselwespen (Bembix rostrata), weil diese Brummer noch flinker und unberechenbarer in ihrem Flugverhalten sind. Ein vorzeigbarer Treffer ist daher immer ein Gluecksfall. Sicher noch nicht perfekt – ist hier erstmal einer Viel Spass beim Anschauen und Gruss, Horst Ps. sollte das Bild nicht
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Ein Weibchen der Heuschreckensandwespe landete mit einer erbeuteten Zweifarbigen Beißschrecke (Metrioptera bicolor) direkt über dem Eingang seines unterirdischen Nestes, vor dem ich beobachtend lag. Hier verweilte es fuer nur wenige Sekunden mit der vorher durch Stiche gelaehmten/paralysierten Schrecke. Anschliessend „beerdigte“ es seine im Flug herbeigeschaffte Beute als „Frischfleisch“ fuer den Wespennachwuchs in seinem unterirdischen Labyrinth. Die Schnelligkeit der Verhaltensablaeufe bei die
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Zweifellos gehoert das Maennchen der Heuschreckengrabwespe Tachysphex panzeri mit seinen gelbgruenen Augen und der goldgelben Stirn zu den huebschesten Grabwespen der heimischen Fauna (Koerpergroesse ca. 6 bis 8 mm). In D gibt es 10 Tachysphex-Arten, die mit einer Ausnahme alle Heuschreckenjaeger sind. Die durch Stiche paralysierten Beutetiere werden in selbstgegrabene Erd-, meist Sandbaue eingetragen. Sie sind „Frischfleich“ fuer die sich dort entwickelnden Wespenlarven. Die Art Tachysphex pan
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"Beerdigung": ein Weibchen der Heuschrecken-Sandwespe am Eingang zu ihrem Bau mit der für wenige Sekunden abgelegten Beute, die sogleich in die unterirdische Nestkammer gezogen wird. Dieses Mal ist es eine Zweifarbige Beißschrecke (Metrioptera bicolor), die nach dem Fang von der stattlichen Wespe durch Stiche gelaehmt wurde und die dann in Form von "Frischfleich" dem Wespen-Nachwuchs als Nahrung dient. Die Heuschrecken-Sandwespen sind in all ihren Aktivitaeten ziemlich rastl
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Etwas Aktion bei der Kälte Eine der recht seltenen Zwerg-Kreiselwespen (Bembecinus tridens, Körpergröße ca. 8 mm) gräbt ihr Nest in einer Silbergrasflur auf einer Düne. Sie scharrt dabei im Gleichtakt mit den Vorderbeinen. viele Grüße, Horst
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Eine Frühlings-Wegwespe graebt ihren Bau im Sand. Aufnahme im Gegenlicht - mal ein etwas anderes Bild von einer "meiner" buddelnden Wespen. viele Gruesse, H.
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Ein Weibchen der Kreiselwespe ist mit einer grossen Bremse im Bauchgepaeck erfolgreich von der Jagd zurueckgekehrt. Es graebt den Eingang zu seinem Nest auf, den es vorher – aus Gruenden der Tarnung - provisorisch mit Sand zugescharrt hatte. Dabei wird die Beute nicht abgelegt, sondern weiter von den Mittelbeinen festgehalten. Die Wespe steht nur auf den Hinterbeinen und scharrt mit den Vorderbeinen im Gleichtakt. Der Sand wird in „Wolken“ nach hinten weggeschleudert. Das alles passiert in ate
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Ein Anoplius schleppt seine erbeutete Spinne ab, die er zuvor durch Stiche gelaehmt hatte. Es ist eine Plattbauchspinne (Gnaphosidae), die ich nicht naeher zu bestimmen vermag. Die Wegwespe packt hier die Spinne mit den Mandibeln fest am linken Vorderbein und zieht sie dann schnell rueckwaerts laufend mehrere Meter zu ihrem selbst gegrabenen unterirdischen Bau im Sand. Wie agil diese Wespen eigentlich sind, sieht man an den unscharfen Hinterbeinen, deren schnelle Bewegung bei 1/500 Sekunde noch
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Ein Weibchen der Wegwespe Epsyron rufipes schleppt eine soeben erbeutete und durch Stiche gelaehmte Spinne rueckwaerts laufend zu ihrem unterirdischen Bau im Sand. Die paralysierte Spinne dient der Wegwespe als Wirt, an den ein Ei abgelegt wird . Die geschluepfte Wespenlarve ernaehrt sich dann spaeter von der Spinne. Diese Szene halbwegs vorzeigbar zu fotografieren, war wie ein Sechser im Lotto. Die Wegwespe war sehr agil, flink und rastlos unter permanentem Fluegelzucken mit ihrer Spinne unterw
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Eine Heuschrecken-Sandwespe „beerdigt“ ihren Wirt, ein Weibchen von Roesels Beißschrecke, das sie vorher erbeutet, durch Stiche gelaehmt und im Flug zum Nest transportiert hat. Nach vielen Fehlschlaegen ist es mir dieses Jahr doch noch gelungen, den Moment des Einziehens der Beute in den Bau zu fotografieren. Das ist wegen der unglaublichen Geschwindigkeit des Geschehens Nervenkitzel pur und ein reines Gluecksspiel. In diesem Video kann man sich ein Bild davon machen (Sphex ichneumoneus, eine ve
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Eine Momentaufnahme der kleinen Grabwespe Tachytes panzeri (9-15mm) beim Tanken von Nektar auf einer Bluete des Mauerpfeffers (Sedum spec.). Der Nektar ist ihr Lebenselexier. T. panzeri ist eine der in D sehr seltenen Grabwespen, die nur in extrem heissen und trockenen Sandgebieten lebt, wo sie ihre Erdbaue graebt. Fuer den Nachwuchs werden Larven von Feldheuschrecken gejagt und eingetragen. Die Beute wird im Flug transportiert und ist oft so gross wie die Wespe selbst. Auch beim Bluetenbesuch s
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Ein Vorbote der Sklavenameisen pruefte die tote Kreiselwespe, bevor sie von einer ganzen Heerschar des Ameisenvolkes abgeschleppt und zerlegt wurde – Recycling in der Natur. Beeindruckend war das Geschehen, denn die Akteure wirkten hier wie Zwerge. vG, Horst
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In lockerer Folge zeige ich noch einige ergaenzende Bilder von meiner Grabwespen-Mission 2010, bin nach und nach am Sichten und Ausarbeiten. Bei meinem ersten Bild der Zwerg-Kreiselwespe gab es ja die Anregung von Jens, das grabende Tier am Bau mit seiner Beute im QF zu zeigen. Schoen war hier auch, dass es mal eine gruen gefaerbte Kleinzikade war, die ein Weibchen brachte, was das Bild farblich noch etwas belebt (Erlaeuterungen unter: Zwerg-Kreiselwespe+(Bembecinus+tridens)+1+ND). Mb Gruss, Hor
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Ein Sphex-Weibchen kam mit einer erbeuteten Beißschrecke (Platycleis albopunctata) zu seinem Nest. Fuer einen Augenblick hatte die Wespe den durch Stiche gelaehmten Heuschreckenmann vor dem Eingang der Nisthoehle abgelegt. Sie inspizierte fuer wenige Sekunden ihr unterirdisches Labyrinth und zog dann flink die Beute im Rueckwaertsgang mit den Mandibeln in die Tiefe. Ich war froh, dass mir dabei ueberhaupt erstmal ein scharfes Bild gelang. mbG, Horst
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Ein Weibchen der Heuschrecken-Sandwespe am Eingang zu seinem Bau. Gut zu sehen sind die gewaltigen Mandibeln (Oberkieferzangen), mit denen Sphex seine grossen Beutetiere – Langfuehlerschrecken – packt, festhaelt und manchmal auch kurze Strecken ueber den Boden zieht. Aber eigentlich ist Sphex ein bestaunenswerter Lufttransporter, der selbst so grosse und schwere Beute, wie Beiss-Schrecken als Bauchgepaeck im Flug zu seinen Nestern traegt. Noch mehr Infos dazu unter dem Bild von Doris: Schrecke
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Ein Bienenwolf im Anflug zu seinem Bau. Im Vergleich zu der schoenen Bildserie vom „coronatus-Bienenwolf“ von Magdalena hier ein Weibchen der ueberall haeufigen Art „triangulum“. Das Gesicht erinnert mich immer an „Pittiplatsch“, eine Fernsehfigur im Abendgruss fuer Kinder. Hoffe, dass das Bild trotz der technischen Unzulaenglichkeiten (Ausschnitt, fehlende Spitze rechter Fluegel!) gefaellt. Habe hier nichts arrangiert oder gestellt ;). viele Gruesse, Horst
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Ein Weibchen der Fliegen-Spiesswespe Oxybelus argentatus (Koerperlaenge ca.8 mm) pausierte beim Graben ihres Sandnestes fuer wenige Sekunden. Vom Buddeln mit Sandkoernern behaftet, schaute es dabei sogar ganz kurz in meine Kamera. Ich hoffe, das exotisch bunt aussehende Tier im maerkischen Sand gefaellt euch ebenso gut wie mir viele Gruesse, Horst
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Eine Kreiselwespe graebt ihr Nest im Sand. Dabei scharrt sie synchron mit den eingekruemmten Vorderbeinen. Der Sand wird unter dem Koerper als Fontaine nach hinten weggeschleudert. Ich hoffe, dass Aktionsbild gefaellt. Viele Gruesse, Horst
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Nach den vielen Libellen hier im Forum traue ich mich mal, noch eine weitere Grabwespenart zu zeigen - ein Maennchen von Oxybelus argentatus (Koerperlaenge ca. 8 mm). Es ist eine der 13 heimischen Fliegenspiesswespen-Arten. O. argentatus erbeutet vornehmlich Stilettfliegen. Diese werden von den Weibchen nach dem Abstechen (Paralysieren) auf dem Stachel aufgespiesst (dtsch. Name!) und so im Flug zum Bau transportiert. Die Maennchen besetzen kleine Reviere. Dort sitzen sie oft etwas exponiert am
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Hier nun ein zweites Bild der Heuschrecken-Grabwespe Tachysphex panzeri mit Beute (Beschreibung, s. Schrecke ade). Diese Aufnahme entstand kurze Zeit nachdem die Wespe die Keulenschrecke (Myrmeleotettix maculatus) durch eine Serie von Stichen paralysiert hatte. Ich weiss, dass das Bild technisch nicht makellos ist, moechte es zur weiteren Illustration des Verhaltens aber trotzdem hier zeigen. Fuer mich zaehlen hier zuerst die Szene und der Moment. Viele Gruesse, Horst
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Dieses Weibchen von Tachysphex panzeri hatte eine Keulenschrecke (Weibchen von Myrmeleotettix maculatus, Koerperlaenge 14 mm) erbeutet und sie durch Serien von Stichen gelaehmt (paralysiert). Die Schrecke ist Proviant fuer den Nachwuchs. Hier sieht man die Grabwespe in behaendem Lauf beim Transport der Beute zum unterirdischen Sandnest auf einer Duene. Das alles geschieht in atemberaubender Geschwindigkeit. In D gibt es 10 Tachysphex-Arten, die fast alle Heuschreckenjaeger sind.T. panzeri ist nu
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