Der Schmetterling unter den Vögeln hat es mir angetan. Als Neubürger in
Sachsen- Anhalt ist er einer der Gewinner des Klimawandels und auch einer
der wenigen Vögel, deren Bestandsentwicklung positiv verläuft.
Ich mag ja schon Regenwetter - da gibt es so schöne klare Farben. Aber bei einer botanischen Exkursion gestern im Tal der Kleinen Mittweida (Erzgebirge, Sachsen) war es doch etwas zu viel. Und obwohl es Sommer sein soll, war es kühl, immer wieder starke Schauer, Graupel und immer bergauf...Zum Glück hatte ich die Kamera nicht weggesteckt, als ich diese kleine Buche am Weg erblickte.
dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Das Foto habe ich auf dem Heimweg von meiner Arbeit vor ca. 3 Stunden gemacht - ich saß an einem Teich und habe Tafelenten fotografiert, da spürte ich plötzlich Blicke von hinten... Das Korn ist noch nicht reif, es ist ja auch noch nicht richtig Sommer - aber dem Bock war es ein schöner Tages-Einstand.
Während meines Fotoprojekts "Insekten im Flug" stellte ich fest, dass gerade die Nachtfalter ein sehr komisches Flugbild aufweisen. Sie fliegen keine geraden Linien, sondern im Zick-Zack nach oben, unten, links und rechts. Genauso tat es auch der Brombeerspinner, der auf dieser Aufnahme naturgemäß auf dem Kopf steht.
Ausgelöst wurde mit Hilfe eines "Insektenkastens" und einer Lichtschranke. Das komplette "Making-Of" und mehr Aufnahmen der heimischen Nachtfalter im F
So schaut der Sommer aus :). Und ja auch in der Heimat gibt es schöne Flecken. Dieses kleine Klatschmohnfeld gibt es zur Zeit hier bei mir direkt um die Ecke am .
Beim 3 Anlauf konnte ich meine Bildidee dann endlich umsetzten. Reichlich Klatschmohn, eine tolle Wolkenstimmung passend zum Sonnenuntergang, und schon waren alle Zutaten für dieses Bild vorhanden! Ich hoffe euch gefällt es genau so gut wie mir?!
Es war ein schönes Erlebnis diese kleinste Eule Mitteleuropas in Bayern zu fotografieren. Mir gefällt das Bild besonders, da man den Kauz normalerweise nicht in diesem Grün auf Fotografien sieht.
Ja - es gibt sie wirklich: die Wasserfeder blüht zur Zeit an einigen Gräben und Stillgewässern der Oberlausitz. Ganz zarte Blüten wiegen sich auch im leisesten Windhauch - eine Herausforderung für Naturfotografen.
Noch mal ein zweites Bild vom Mitte dieser Woche aus dem Hasenglöckchenwald. Leider ist der Bestand hier nicht so hoch, so dass es nur für solche kleinen Ausschnitte im Gegenlicht reicht.
Viele Grüße Markus
Schon vor einem Monat waren die ersten Grauammern in der Oberlausitz. Von einem Pfahl einer Aufforstungsfläche verkündet ein Männchen lautstark seinen Anspruch auf "sein" Revier.
Der blaue und offene Himmel, und diese eine Rohrweihe kreiste fast 20 Minuten über meinen Kopf.
Lautlos... da war selbst das auslösen meiner Kamera im Silent-Mode schon störend. Ich habe dann den Vogel noch solange es ging beim Runden drehen beobachtet und bewundert, bis er dann wieder von dannen zog.
Wenn das nicht frei ist, was ist es dann...
Grüße Andreas
Kaum zu glauben, dass aus diesem winzigen Buchen-Sämling so ein großer Baum wie im Hintergrund werden kann. Er kann es - mit viel Glück und bei uns mit vielen helfenden Händen (Förster, Waldarbeiter, Jäger, ....). Ich weiß, dass Letztere im Naturschutz keinen guten Ruf haben - doch die Wilddichten in Mitteleuropa, gepusht durch Agrarmonokulturen, lassen Naturverjüngung im Wald meistens nicht hochkommen (auch nicht im Wolfsland Oberlausitz). Und so bleibt naturverträgliche Jagd eine für mich akze
Heute zeige ich euch ein ganz aktuelles Bild von gestern Abend.
Genau dieses Bild hatte ich so im Kopf, und wollte es dieses Frühjahr umsetzen. Umso mehr freue ich mich, dass direkt beim ersten Anlauf schon dieses tolle Bild entstanden ist!
... im doppelten Sinne des Wortes. Einerseits brechen diese zum Schutz der Küste eingerammten Buhnen seit 1972 die Wellen der Ostsee vor Hiddensee - andererseits sind die Buhnenpfähle selbst mit den Jahren von den Wellen zerbrochen worden. Ursächlich ist aber auch der Befall und die "Arbeit" des Schiffsbohrwurm, der die Pfähle mit hunderten Löchern durchsetzt und damit instabil macht.
Hiddensee FOTOS 2015
Eine Eisente, die nicht auf dem Meer schwimmt, sondern auf der Wiese hockt, hat man auch nicht alle Tage vorm Objektiv. Das Wasser im Hintergrund ist ein Wasserloch in einer Feuchtwiese auf Hiddensee. Normalerweise ist diese arktische entenart auf dem Meer anzutreffen. Auf Hiddensee sind sie Wintergäste, bzw. "Sommergäste" aus dem arktischen Winter kommend.
In voller Fahrt befinden sich zur Zeit auch die Graureiher. Einige befinden sich noch beim Nestbau, bei Anderen sind die Jungen schon geschlüpft.
Der Sturm der vergangenen Tage hat Gott sei Dank wohl keine Spuren hinterlassen.
Weitere Aufnahmen und Informationen zu meiner Arbeit auf meiner Homepage verlinkt unter:
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in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Ein ganz normaler Morgen, vollkommen unspektakulär, aber schön... Mit diesem Bild begann mein Arbeitstag.
Heute früh bin ich mit dem Auto in den Nachbarort zum Bäcker gefahren und machte auf dem Rückweg noch einen Umweg zu einem Teich, wo ich häufig fotografiere. Aber es war kaum etwas los und so fuhr ich nach Hause. Nach wenigen Metern querte dieser Wolf (Canis lupus) die Straße und schaute in sicherer Entfernung nach mir. Die Fotoausrüstung lag neben mir im verschlossenen Fotorucksack auf dem Beifahrersitz, schnell rausgekramt, Auflegen war nicht möglich - also Freihandaufnahme (leider hat mein Ob
... denn es hat lang genug gedauert. Dieses Jahr scheint nicht ganz nach dem Geschmack der Moorfrösche (Rana arvalis) zu sein, viel zu trocken und die Nächte immer wieder mit Frost (kein richtiges Wanderwetter). Trotzdem haben sich paar Männer gefunden.
Beim Vorüberfahren sieht man im Frühjahr in den Heidegebieten in der Ferne große rote Flächen, beim Näherkommen sind diese scheinbar weg. Um das Rot wieder sichtbar zu machen, legte ich mich auf den Boden und wählte eine lange Brennweite zum Verdichten der Stiele der Moossporen.
wagt sich der Frühling hervor. Nach ein paar warmen Tagen vor einer Woche hat er in der Oberlausitz erstmal eine Pause eingelegt - nur ganz langsam erscheinen die ersten Blüten des Gefleckten Lungenkrauts (Pulmonaria officinalis); die Blütenkrone ist am Beginn rot und färbt sich während des Blühens nach Blau um.
Beim Helgolandworkshop im Jannuar. 5 Tage war Helgoland von der Außenwelt abgeschnitten, ein Orkan jagte den anderen. Zu spektakulären Bildern sind wir aber dennoch (oder gerade deswegen)gekommen.
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Lange habe ich warten müssen bis ich endlich eine Gelegenheit hatte diese wunderschöne Art zu fotografieren. Ich glaube aber, dass sich das Warten gelohnt hat, oder?
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Nach 30 Jahren ornithologischen Interesses und nach 25 Jahren Naturfotografie habe ich heute Nachmittag meine ersten Bartmeisen (Panurus biarmicus) gesehen und auch vier Fotos machen können. Die beiden Vögel hielten sich überwiegend im Altschilf (Phragmites australis) auf und waren nur sehr kurz am Rande einer (jagdlichen) Schneise durch die Röhrichtfläche zu sehen.
Das herbstliche Ablassen der Teiche in der Oberlausitz gehört zur "guten fachlichen Praxis" der Teichwirtschaft und hat lange Tradition. Aus ökologischer Sicht ist es jedoch eine Katastrophe, da der Lebensraum (Standgewässer) komplett zerstört (trockengelegt) wird. Von den wassergebundenen Tieren können nur Spezialisten überleben (zum Beispiel der Schlammpeitzger - Misgurnus fossilis), deren ursprünglicher Lebensraum von wechselnden Wasserständen bis hin zur temporären Austrocknung bes
Über zwei Wochen konnte ich ein Eisvogelpaar vom Tarnzelt aus beobachten. Das Zelt habe ich etwa 4 Meter entfernt von der Bruthöhle der Eisvögel aufgebaut. Die Vögel ließen sich dadurch nicht stören.
Ca. 15 min dauerte es, bis sich abwechselnd Weibchen und Männchen zeigten. Immer wenn ein lauter Pfiff erklang wusste ich, dass sich gleich einer der Eisvögel auf einen Ast vor der Bruthöhle setzen wird.
Interessant ist auch, dass der Eisvogel sehr stadtnah gebrütet hat. Eigentlich direkt in einem S
Ich hab das graue Wetter so satt!!! Deshalb etwas rot zur Stimmungsaufhellung. Da es landwirtschaftliche Nutzflächen sind, schreibe ich mal: "beeinflusste Natur" (das klappt bei mir aber nur in den Stichwörtern - andere schreiben es ja in den "Dokumentarischen Anspruch" - das geht bei mir nicht).
Die Glockenheide (Erica tetralix L.) hat im Oberlausitzer Teichgebiet ihre südliche Verbreitungsgrenze des zusammenhängenden sächsischen Verbreitungsgebietes - weiter südlich gibt es in Deutschland nur noch zusammenhängende Gebiete in Nordrhein-Westfalen und vereinzelte Vorposten in Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern. Natürlich blüht die Glockenheide nicht im Dezember und wenn man sie klingen hören will muss man ganz still sein und ganz nah rangehen ... ich hab das Klingen gehört!
Vor vier Jahren herrschte zum Jahreswechsel im Oberlausitzer Teichgebiet starker Frost - die Temperaturen stiegen am Tag nicht über minus 15 Grad Celsius. Fast alles war erstarrt, nur in einzelnen ständig durchflossenen Teichbinnengräben überlebten Wildfische. Diese Stellen waren zugleich Nahrungsquelle für fischfressende Vögel. Trotz vierstündigem Ansitz im Tarnzelt erinnere ich mich nicht mehr daran, damals gefroren zu haben - die Begeisterung unmittelbar vor einer nahrungssuchenden Rohrdommel
Nachdem Ende des letzten/ Anfang dieses Jahrtausend die Population vom Mink (Neovison vison) im Oberlausitzer Teichgebiet scheinbar ihren Höhepunkt hatte, ist es wieder ruhiger um diese Marder geworden. Es bleiben die Vorurteile gegenüber diesen Neozoen - gerade sein Einfluss auf brütende Wasservögel bleibt ein "heißes Eisen". Dazu gibt es unterschiedliche Untersuchungen, Erfahrungen und Meinungen - diese will ich hier aber nicht austauschen. Da auch diese Säuger über Generationen in f
Eigentlich fehlten mir für den optimalen Standort noch Ortskenntnisse aber der Wetterbericht sagte die perfekten Bedingungen für ein Shooting am See voraus. Nach einigen regnerischen Tagen, sollte es nochmal um 20° C werden und die Morgenstunden versprachen Nebel. Ganz spontan fuhr ich also los und musste gar nicht suchen nach einem geeigneten Standort.
Ich fuhr nach der Navi-Karte eine Straße, die man schnell übersieht zum "Schwarzer See" und befand mich an einem Traum-Spot für Aufnah
Hallo,
das Bild passt zwar so gar nicht zur Jahreszeit, aber bei dem aktuellen Dauergrau war mir einfach mal nach Farbe und Sonnenschein.
Weiß gar nicht, wann es bei uns in Würzburg den letzten schönen Sonnenaufgang gab...
Ich hoffe, es gefällt euch.
Viele Grüße,
Stefan
...für unseren Wohlstand durch Verbrennung einheimischer Braunkohle ist die Zerstörung der Natur. Dieses Bild von der Innenkippe des Tagebaus Reichwalde zeigt nur einen Ausschnitt des umgeschichteten Landes - Dimensionen der Zerstörung, die wir gerne verdrängen...
präsentiert sich hier der junge Trieb eines Adlerfarns. zugegeben - es war ein wenig wärmer als heute, doch ich will auch meinen Teil zur Weihnachtsvorbereitung beitragen.
...ist heute, dass sich Silberreiher das ganze Jahr über im Oberlausitzer Teichgebiet aufhalten, sehr zum Ärger der Fischer. Als ich vor mehr als 20 Jahren hier anfing, waren das noch ornithologische Sensationen. Jetzt sind hunderte im Gebiet des Biosphärenreservates, manchmal mehr als Graureiher. Doch die Silberreiher sind scheuer - trotzdem kann man sie mit ein wenig Geduld gut fotografieren.
Da ich momentan nicht rauskomme, muss ich auf ältere Fotos zurückgreifen. Die untergehende Sonne färbt das Teichwasser golden, dazwischen das Blau des Himmels und einzelne Schilfhalme. Leb wohl Herbst, bis zum nächsten Jahr - jetzt ist der Winter angesagt.
Bald geht es wieder beim Workshop zu den Wildgänsen am Niederrhein. Grund genug, schon mal öfters dort vorbei zu schauen. Als "Beiwerk" war dieser Silberreiher sehr kooperativ. Er kam immer näher und passte letztendlich noch nicht mal mehr ins Bild.
Weitere Aufnahmen und Informationen zu meiner Arbeit auf meiner Homepage verlinkt unter:
http://naturfotografen-forum.de/object.php?object_id=34
In der Teichlausitz gibt es nur wenige Erhebungen ("Berge") - insofern kann man die Teiche kaum von Oben sehen. Von unten sieht man riesige Röhrichtflächen, insofern ist der Druck der Teichbewirtschafter auf Schilfschnitt zum erhalt der Teichnutzfläche groß. Aus der Luft bekommt man einen ganz anderen Eindruck - viele Schilfinseln bestehen nur aus einem relativ schmalen Röhrichtstreifen. In das Innere des "Röhrichtatolls" gelangen aber kaum Fische, so sind diese Flächen im be
Eines meiner aufregendsten Naturerlebnisse hatte ich in dieser Woche. Ich war Zeuge der Jagd eines Wolfes in Deutschland, der die Verfolgung eines Rottieres mit Kalb aufgenommen hatte. Chronologie: Von rechts tauchte plötzlich diese Wolfsfähe in atemraubender Geschwindigkeit auf, überquerte die vor mir liegende Bühne und entschwand meinen Blicken. Eigentlich hatte ich gar nicht so recht etwas mitbekommen. Mein Begleiter sagte nur kurz und trocken, da ist er. Ich fragte wer. Na der Wolf war die k
Sehr erfreut war ich, als ich zu Beginn des Herbstes noch einige Kreuzkröten gefunden habe (Danke Markus fürs Zeigen).
Aufgrund des harten Gegenlichtes war die Aufnahme sehr kontrastreich, die Kröte recht dunkel. Ich mag dieses Bild, weil es in meinen Augen eine mystische Stimmung transportiert.
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