Im winterlichen Laubwald stehen helle Stämme dicht an dicht. Ihre Wiederholung verdichtet sich zu einer nahezu grafischen Ordnung, in der Tiefe und Struktur ineinandergreifen und der Wald seine räumliche Weite verliert.
Die Unterschiede im winterlichen Wald sind nur gering. Moos, Rinde und verbleibendes Laub erzählen von Vergangenheit, Anpassung und Beharrlichkeit. Die Spannung liegt im Anders-Sein des hervortretenden Baumstammes, der die Gleichförmigkeit des Waldes durchbricht.
Der Winter legt sich still über Wald und Landschaft. Frost, Schnee und Kälte reduzieren die Welt auf wenige Formen und leise Töne. In dieser Zurückhaltung entsteht Raum für Ruhe – für einen Atemzug, der bleibt, für Details, die sonst verloren gehen.
Monochrom verschmelzen Bäume, Boden und Himmel zu einer Stimmung, die weniger zeigt und mehr spüren lässt. Der Wald wird zum Winterwesen, die Landschaft zum Träger von Stille und Poesie. Nichts drängt, alles darf sein.
Aufgenommen in der lippischen L
Ein einzelner Baum stemmt sich gegen Hang, Dunkelheit und Winter. Seine gebogene Form erzählt von Anpassung ohne Aufgabe, von Widerstand ohne Härte. Reduktion und Kontrast verdichten das Motiv zu einem Sinnbild für innere Stabilität.
Zwischen Eis und Fels behauptet sich das Wasser als leise, aber unaufhaltsame Kraft. Die reduzierte Komposition und der starke Hell-Dunkel-Kontrast verdichten den Moment zu einer zeitlosen Studie über Beständigkeit, Kälte und Bewegung – ein Bild der Ruhe, das aus Spannung entsteht.
Die Spannung zwischen Wärme und Kälte ist derzeit nicht nur fühlbar sondern auch visuell erlebbar. So weht ein leises Ahnen durch die Landschaft, die uns an die nächste Jahreszeit erinnert.
Wie eine Maske in Form eines Auges schaffen die Linien des gebogenen Baumstammes und sein Spiegelbild den Blick auf eine weiter Spiegelung von vertikalen Baumstämmen. Eigentlich ist das ein Chaos, in das die gebogenen Linien den Fokus auf parallele Linien richten. Gelingt es so, vielleicht etwas Ordnung zu schaffen?
Zur Ruhe kommen, in sich gehen, die Welt vergessen. Was man dazu braucht? Die Stimmung muss passen, die Landschaft, Minimalismus. Allein mit der Welt und nur konzetriert auf einen Punkt, der zum Ruhepunkt wird.
Da meine Lust an den Fotos wieder erwacht ist, ich aber einfach keine Zeit finde rauszugehen, zeige ich mal ein Bild aus dem Archiv.
Der Sommer 2018 war eher trocken, daher hat der Wasserfall am Grünten nicht viel Wasser.
Auch im Herbst/Winter kann es sich lohnen, mal morgens an den See zu schauen. Auch wenn es "nur" Stockenten sind, machen sie sich doch hier ganz gut in der Nebelstimmung. Gerade kämpfte sich die Sonne durch, was für ein wunderschöner Moment.
Eisig kalt mit warmem Sonnlicht: Eine Winterstimmung wie sie schöner nicht sein könnte. Die Wärme der Sonne löst den Schneeanhang von den Bäumen und zaubert märchenhafte Stimmung in unseren Wald.
Herbst- und Winterfarben liefern sich einen spannenden Wettlauf. Wir können uns über diese herrlichen Kontraste nur freuen. Sie bieten eine Fülle von Eindrücken, das Auge kommt kaum mit dem Sehen nach.
Die Kaltfront hat den ersten Schnee mitgebracht und eine leichte Schneedecke über Almwiesen und Steine gelegt. Die Lärchen halten noch ihre stark gefärbten, goldenen Nadeln und bringen noch einen Hauch von Farbe in die Gebirgslandschaft.
Am den Rand eines steilen Berghangs klammern sich die wenige Bäume und trotzen dem ersten Schneesturm der Wintersaison am Ahornboden in den österreichischen Alpen. Sie kämpfen unter den rauen Bedingungen der Baumgrenze ums Überleben.
Für mich gehört dieses Bild eigentlich in die Kategorie Landschaften - da es eine ist.
Ich weiß aber wie schwer sich einige mit dem Betrachten der ICM Technik tun - dabei ist es für mein empfinden viel schwieriger ein Bild mittels ICM entstehen zu lassen.
Ich bin selbst seit mehr als 2 Jahren immer wieder am austesten und üben, aber man kann auch noch so oft üben, es gibt keinen roten Faden..bzw. ist der rote Faden, Lichtverhältnisse,Strukturen und das Umfeld mit anderen Augen wahrzunehmen...
..
...Elephants are big!
Auch hier passen zwei Kategorien. Ist das nun ein Landschaftsbild mit Elefant oder ein Elefant mit Landschaft drumrum?
Ich entscheide mich mal für die Landschaft. Einen Raubvogel hätten wir auch noch zu bieten, wer findet ihn?
@Admins: falls Ihr Säugetiere für passender haltet, bitte verschieben.
Wenn man einen beeindruckenden Elefantenbullen beobachtet und die Sonne den kurzen Schauer in einen Regenbogen verwandelt - das ist Magie und es ist pures Glück, dies erleben zu dü
Man spürt nicht nur die Hitze, man sieht sie auch förmlich. Immer wieder ein beeindruckender Moment, wenn sich die Sonne dem Horizont nähert und dann unheimlich rasch verschwindet.
Laut Beschreibung ist der Berg, auf den wir schauen, berühmt für seine Geologie und sieht aus wie ein geschichteter Kuchen. Mir kam jedoch Kuhfladen in den Sinn und so hieß der Berg dann auch, denn seinen richtigen Namen konnte sich keiner so recht merken....
Man hat sich ja so ein bisschen von der format-füllenden Wildlife-Fotografie verabschiedet, auch wenn mir das als Angehörigen der Fritz-Pölking-Generation immer noch schwer fällt...
Aufgenommen bei Sonnenaufgang auf dem Hohneck an einem fotografisch durchaus ergiebigen Wochenende. Das Gamswild dort ist wirklich kooperativ (ja, auch die näher stehenden, ein paar Bilder zeige ich vielleicht noch),
allzeit gutes Licht,
Peter!
P.S.: das ist natürlich keine Kritik an F.P., der die Naturfotografie in
Die Sonne klettert gerade über den Horizont. Der rote, eisenhaltige Granit der Spitzkoppe in Nambia beginnt für wenige Minuten im Morgenlicht zu »glühen«. Heftiger Wind setzt ein und lässt das hüfthohe Bushman´s Gras in der Ebene wie ein wogendes Meer in Gelb aussehen.
Nur wenige Minuten später ist die Sonne aufgegangen und das roten Glühens schmilzt unter dem grellen Tageslicht zu Ocker.
Die Spitzkoppe ist 1728 Meter hoch und liegt östlich von Swakopmund. Wegen seiner Form wird der Berg auch da
Bestimmt ist es immernoch zu sehen, das Wollgras an dem kleinen See bei Bansin.
Ganz links am Bildrand seht ihr einen heimische Rhododendronart den Sumpfporst.
Der See hat seinen Namen von der Gelben Teichrose, der Gelben Murmel, der Mümmelke.
Ich wünsche allen schöne Feiertage. Und wer mit Ostern nichts am Hut hat, kann sich gerne dieses Video angucken:
Ostern fällt aus
Herzlichen Dank an alle, die das Bild bewertet und/oder kommentiert haben! Ich schaffe es aktuelle infach nicht, jeden Kommentar zu beantworten, aber ihr könnt sicher sein, dass ich alles gelesen und mich wahnsinnig gefreut habe.
Es war schon fast dunkel als ich diese Langzeitbelichtung am Rand meines Heimatortes gemacht habe. Ich habe versucht die typische Idylle unserer dörflichen Landschaft am Solling wiederzugeben.
Hallo zusammen,
so richtig will der Winter noch nicht weichen, obgleich schon die ersten Frühblüher sich aus dem Erdreich emporarbeiten.
Aber wenn der Winter weiß daherkommt, sieht das immer wieder sehr schön aus.
LG
Christine
…hier zeigt sich , das die Sonne schon etwas Kraft hat den Nebel zu bekämpfen!
Schön war es danach, die Temperaturen konnten sich bei 9 grad einpendeln!
Habe mich für das etwas unterbelichtete Motiv entschieden, hoffe es gefällt einwenig!
Schöne Woche euch Allen
Gruß
Joachim
Hallo zusammen,
5 Min. von uns weg und ich bin bei Schnee im schönsten Wintermärchen.
Im dichtem Nebel angekommen, riss der Himmel innerhalb von 10 Min. auf und die Abendsonne kam zum Vorschein.
Ich habe etwas Weichheit auf diese Aufnahme gelegt.
LG
Christine
Am späteren Nachmittag entsteht durch die flach einstrahlende Sonne ein faszinierendes Streiflicht in den Lerchenwipfeln. Unten sind die Bäume noch von leichtem Schnee bedeckt, oben ist dieser aber durch die täglichen Einstrahlungen weggeschmolzen und erzeugt diese Farbtupfer.
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