Hallo
Ich präsentiere Euch heute eine Große Königslibelle, auch meine erste Libelle überhaupt
Wenn ich es im Internet richtig recherchiert habe, war diese hübsche Dame gerade mit der Eiablage in den schwimmenden Pflanzenteilen im Wasser beschäftigt. Wahrscheinlich nur deswegen hat sie mich nicht wirklich beachtet und erlaubt, ein paar Fotos zu schießen.
Leider bin ich kein Libellenspezialist aber vielleicht findet sich hier im Forum jemand, der meine Vermutung bestätigen kann...
Viel Spaß beim
Bei der Eiablage wippen Plattbäuche rauf und runter. Bei 300mm Brennweite und einer APS-C Kamera bedeutet das, manchmal am oberen, manchmal am unteren Bildrand.
Bei dieser Aufnahme war die Dame zwar weit unten, aber dafür ist die Flügelstellung nicht übel, oder?
Liebe Grüsse
Helmut
Hallo zusammen,
Wasser hat doch Balken... Zumindest erweckt das Ästchen, dass vom Plattbauch überflogen wird diesen Eindruck.
Die Plattbäuche gehören in meinem Lieblingsrevier zu den frühesten Grosslibellen, dass bedeutet, nicht mehr soooo lange warten!
Irgendwie lustig, am kleinen Teich hat es X Plattbäuche, am grösseren, 30 Meter Luftlinie entfernt, "nur" Libellula quadrimaculata.
Wie üblich bei Flugbildern, manuell fokussiert.
Liebe Grüsse
Helmut
Hallo zusammen,
Der 24. September war Libellenmässig sehr erfolgreich, die meisten Flugbilder die ich euch dieses Jahr gezeigt habe, entstanden an diesem Tag.
Aber auch eine etwas ruhigere Aufnahmesituation ergab sich.
Eine Weibliche Frühe Heidelibelle hatte sich die Kiesgrube Weiach als Schlafplatz ausgesucht. Voller Tautropfen, die Flügel gespreizt, da bot sich dieser Versuch mit einer etwas anderen Perspektive an.
Liebe Grüsse
Helmut
Greift er zusätzlich zum Telekonverter.
Hallo zusammen,
Die Aufnahme die ich euch heute zeigen möchte, entstand am 21. September in Weiach um 12:36 Uhr.
Ich war an diesem Tag bereits frühmorgens in Weiach unterwegs, ein paar KG Equipment im Rucksack und ein Uni-Loc Stativ. Gegen 12 hatte ich eigentlich keine Lust und Energie mehr. Auf dem Rückweg zum Auto flog mir eine Mosaikjungfer beinahe an den Kopf. Na schön, einer solchen Einladung konnte ich beim besten Willen nicht widerstehen.
Kamera aus
Hallo zusammen,
Noch ein weiteres Bild aus der Aeshna cyanea Serie vom 24. September 2011.
Diesesmal mit entrauschtem Hintergrund.
Der Vorderrotor ist bei dieser Aufnahme etwas durchsichtiger als beim ersten Flugbild das ich euch heute gezeigt habe.
Liebe Grüsse
Helmut
Hallo zusammen,
Wenn ich mich nicht irre, habe ich euch dieses Jahr noch kein Flugbild gezeigt.
Heute gibt es ein weiteres Bild aus der Aeshna cyanea Serie vom 24. September. Auch hier habe ich zu einem stärkeren Beschnitt gegriffen. Im A3 Ausdruck macht so ein Bild schon was her.
Na gut, die Libelle hat ein Brett, äh, einen Flügel vor dem Kopf, mich stört das allerdings nicht, wirkt meiner Meinung nach sogar etwas dynamischer.
Viel Spass beim betrachten der Mosaikjungfer.
Liebe Grüsse
Helmut
Hallo zusammen,
Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr! Viele schöne Motive und wenig Wind.
Die Aufnahme, die ich euch heute zeigen möchte, kommt euch möglicherweise bekannt vor. Ich habe eines der Flugbilder, dass ich am 24. September geschossen habe, stärker beschnitten. Möglichst viele Details und ein grosser ABM.
Da die Mosaikjungfer nicht so weit entfernt vorbeiflog, sind ca. 60% vom Originalbild erhalten geblieben.
Liebe Grüsse
Helmut
Hallo zusammen,
Eine weitere Flugaufnahme meiner Erstbegegnung mir Aeshna mixta möchte ich euch heute zeigen.
Am 20. August 2011 war der Teich praktisch zugewachsen, Schilf als Hintergrund praktisch unvermeidlich. Die Aufnahme ist relativ stark beschnitten, 70% vom Original bekommt ihr zu sehen.
Ausnahmsweise mal kein Pano sondern klassisch 3:2.
Liebe Grüsse
Helmut
Hallo zusammen,
Kürzlich habe ich auf der Platte eine Aufnahme einer aktiven Kleinen Zangenlibelle bei sanftem Licht gefunden.
Am längsten Tag der letzten Saison hatte es doch tatsächlich ein paar Wolken am Himmel.
Da man die kleinen meistens nur bei viel Sonnenlicht und hartem Licht erwischt, möchte ich euch dieses Bild nicht vorenthalten.
Die Aufnahme ist unbeschnitten, immer wieder schön, wenn die Motive sich von ihrer geduldigen Seite zeigen.
Liebe Grüsse
Helmut
Hallo zusammen,
Am 21. Juni war ich in Wildegg mit der 7D und dem 100er Makro unterwegs. Eigentlich wollte ich "nur" ein paar Zangenlibellen fotografieren, aber gegen einen abhängenden Südlichen Blaupfeil ist nichts einzuwenden.
Blaupfeile sind in Wildegg eher seltene Gäste, Orthetrum brunneum habe ich dieses Jahr zum erstenmal gesehen. Leider waren die Blaupfeile nach ein paar Tagen bereits verschwunden, Flugbilder konnte ich keine machen. Ob es 2012 mit fliegenden Blaupfeilen klappt?
Hallo zusammen,
Diese Aufnahme entstand am 3. September, eigentlich schon eine Spätbeobachtung dieser Art, aber dieses Jahr war ja Libellenmässig eh seltsam. Zangenlibellen bis Mitte Oktober war nur eine der ungewöhnlichen Beobachtungen 2011.
Hallo zusammen,
Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es auch vorkommen, dass ich Libellen auf einem Ansitz fotografiere.
Heute möchte ich euch ein Bild von einer Kleinen Zangenlibelle zeigen. Die zu den Flussjungfern gehörende Art ist ein typischer Ansitzjäger. Das bedeutet auch, dass die Flugmuskulatur optimale Betriebstemperatur benötigt. Deshalb sieht man die kleinen häufig auf dem Ansitz in der Obelisk-Stellung. Die Thermoregulation ermöglicht es ihnen bei Hitze länger auf dem Ansitz zu verb
Hallo zusammen,
Neugierig, wie Aeshna cyanea halt ist, wollte die Libelle mal schauen, was für ein seltsamer Zweibeiner sich an ihrem Teich herumtreibt. Ob sie mich wiedererkannt hat? Zumindest sieht es beinahe so aus, als wolle sie mir mit dem angelegten Fahrgestell zuwinken.
Ganz ehrlich, bei diesem Bild muss ich immer grinsen, der Gesichtsausdruck ist meiner Meinung nach zu komisch.
Bei dieser Aufnahme habe ich etwas stärker als sonst beschnitten, trotzdem blieben noch 70% vom Originalbild ü
Hallo zusammen,
Am 23. August habe ich verschiedene Bilder von Aeshna cyanea gemacht. Die Lichtverhältnisse waren krass, entweder flog die Libelle im Sonnenlicht, verstärkt durch Reflexionen auf dem Wasser, oder im schattigen Teil des Teiches.
Die Aufnahme, die ich euch heute zeigen möchte, entstand im schattigen Teil.
Da das Originalbild durch die Lichtverhältnisse und die Belichtungskorrektur stark gesättigte Farben hatte, musste ich in PS entsättigen. Andererseits gefällt mir das Original auc
Hallo zusammen,
Die meisten Aeshna cyanea Flugbilder entstanden am Schafisheimer Waldteich, ein paar in Wildegg. Aber auch in Weiach, im näheren Umfeld der Kiesgrube Rüteren, habe ich Bilder von Blaugrünen Mosaikjungfern machen können.
Diese Aufnahme war mit Schmerzen verbunden...
Dazu muss ich etwas ausholen, in der Kiesgrube Rüteren leben, nebst sehr vielen seltenen Schrecken, auch verschiedene Bläulingsarten. Nebst Hauhechel, Himmelblauem, Esparsetten und Kurzschwänzigem Bläuling ist der Gins
Dieses Männchen war äußerst kooperativ, ich konnte tagsüber sogar das Stativ aufstellen
und mit dem Diffusor abschatten. Daher das gedeckte Licht. Der leicht durch Flares
durchzogene Hintergrund begann dadurch zu leuchten.
Kurz darauf hab ichs vermasselt und meinem Kameragehäuse einen Wassereinbruch beschert - Totalschaden! Aber für diese und eine weitere Aufnahme hat sich dennoch das Shooting
gelohnt. Vielleicht gefällt sie euch.
Vergangene Woche war ich mit einem Freund auf Tour in Oberbayern
bei Rosenheim, wo die Sumpfheidelibellen in den Inn-Auen zu Tausenden
unterwegs waren und sich abends auf den Damm-Flanken zur Ruhe setzten.
Kurz vor Sonnenuntergang war es dann möglich das ein oder andere
schöne Stimmungsbild einzufangen.
Dieses männliche Exemplar war zwar auf ihrer Pflanze allein, aber der
Ansitz war besonders ansprechend. Es waren vielfach auch mehrere Tiere
auf einer Pflanze zu finden.
Viel Vergnügen beim Betra
Dieses Männchen der Westlichen Zangenlibelle veranstaltete ein regelrechtes
Posing, als ich die frontale Position eingenommen hatte. Den Seitenblick
fand ich am witzigsten. Ist typisch, wenn sie sich sicher wähnen ... dann
drehen sie immer wieder recht krass den Kopf, wobei der Rest des Körpers
unbeweglich bleibt. Erwischt man solch einen Augenblick und hat das Glück,
dass es scharf ist, dann hat man in der Regel eine witzig anmutende Aufnahme.
Viel Spaß beim Betrachten und Schmunzeln.
LG Christ
Das Flussbett des Flusses Têt im Süden Frankreichs besteht aus breiten Uferbereichen,
in denen sich verschieden hoch Flusskiesel und Geröll angesammelt haben und welche bei
die Hochwasser immer wieder neue Formationen bilden. Dazwischen wachsen Büsche und
Baumreihen (bin leider kein Botaniker ...) und am Rand als Abgrenzung zum Kulturland
schließen die Uferzonen meist mit einem 3-5m hohen Schilfstreifen (fast wie Bambus) ab.
Immer wieder gibt es in diesen Uferbereichen auch Wechsel des Flusslauf
Ich war gerade dabei mich an eine aufgeflogene und wieder absitzende Südliche Heidelibelle anzuschleichen, als plötzlich direkt vor mir (2 Meter Abstand) diese weibliche Südliche Mosaikjungfer auf dem Halm vor mir hing. Da war mir die dort sehr häufige Heidelibelle plötzlich eher wurscht und ich nutzte die Möglichkeit, die mir unbekanntere der beiden abzulichten.
Bislang war es mir erst vergönnt, ein einzelnes vagabundierendes Männchen an der Rems zu sehen und zu fotografieren. Weibchen habe ich
Für mich war die Begegnung mit dieser Libellenart der großen westlichen Flüsse ein echtes Novum. Nach 2 eher kurzen und fotografisch enttäuschenden Treffen fand ich ein Exemplar, das mich näher heranrobben ließ. Vermutlich wegen des etwas schief stehenden rechten Vorderflügels, aber egal ... Mal auf Steinen, mal auf Sand, mal auf Pflanzen, so abwechslungsreich waren die Ansitze. Ich meine, dass bei uns nur Funde vom Oberrhein und von den Rheinzuflüssen in der Schweiz bekannt sind, aber ich weiß
Diese Aufnahme eines Männchens des Gekielten Flussfalken konnte ich
vergangene Woche bei Perpignan (am Fluss Têt) machen.
In den Tagen zuvor hatte ich morgens zwischen 8.00 und 9.00 mehrere
Exemplare (ca. 2 Männchen und ein Weibchen) in einem schmalen Schilf-
streifen (zwischen Baumreihe und dem Steinwall einer Schnellstraßenauffahrt
in Flussnähe) in der Morgensonne beim Jagen in den Baumkronen beobachten
können. Die Tiere setzten sich sogar ab und zu in die Brennesseln ab,
genauergesagt hängten
Nach Jahrzehnten, in denen diese Flussjungfernart an der Rems (Neckarzufluss in Baden-
Württemberg) wegen schlechter Wasserqualität verschwunden war, siedelt sich die Gemeine
Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus) dort nun scheinbar wieder an.
Zunächst wurde ich durch einen Zufallsfund eines frischen Exemplars durch einen
Forenkollegen im Makro-Forum auf darauf aufmerksam, mal an der Rems nach dieser Art
zu suchen. Dies gestaltet sich nicht so einfach, zumal die Tiere eher in geringer
Zahl und verm
In einem Quellsumpf am Hang im Schurwald habe ich ein schönes
Quelljungfernhabitat entdeckt, wo ich letztes Jahr neben der hier
gezeigten Zweigestreiften sogar auch die Gestreifte vorfand.
Dort gibt es u. A. auch Südliche Blaupfeile, Plattbäuche und
Gelbbauchunken sowie viele Schmetterlinge.
Viel Spaß beim Betrachten und Kommentieren!
LG Christian
Weibliche Plattbauch-Libelle (Libellula depressa) einige Stunden nach dem Schlupf,
mit weit ausgebreiteten Flügeln. Der Jungfernflug war wohl wegen starken Regens
verzögert. Sonst wäre sie schon etwas weniger ausgefärbt abgeflogen.
Die Bernstein-Farben in diesem Entwicklungsstadium sind die schönsten, die ich bei
dieser Art je vorgefunden habe, also sozusagen das zum Betrachten schönste Alter
dieser Tiere.
Die Südliche Heidelibelle ist hier im Forum meiner Recherche nach
noch nicht in Massen aufgetreten, daher hier mal eine Aufnahme eines
frischen Männchens. Ein Weibchen werde ich zu späterem Zeitpunkt noch
nachreichen, falls Interesse besteht.
Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist mediterran, aber inzwischen ist sie
auch in Deutschland stellenweise bodenständig, tritt aber kaum in
größeren Populationen bei uns auf.
In Mittelmeerländern allerdings ist die wärmeliebende Art häufig und
verbreitet, das Ver
Männliche Große oder Südliche Heidelibelle beim Schlüpfen.
Das ganze fand in einem Korsischen Étang (Lagune?) statt,
in der Verlandungszone eines Sumpfigen Gewässerrandes. Die
Sonne war gerade mal eine Stunde aufgegangen.
Diese punktuell inzwischen auch bei uns bodenständig vorkommende,
eher mediterran verbreitete Mosaikjungfernart lebt meist in Schilfzonen
stehender oder langsam fließender Gewässer.
In einer solchen traf ich dieses Männchen auch an: Es focht mit einem Männchen
der kleinen Königslibelle um die Vorherrschaft an einem beschilften Flussmündungs-
bereich an der korsischen Ostküste engagierte Luftkämpfe aus. Sie musste
sich aber eindeutig öfter absetzen, denn sie gehört nicht, wie ihr Kontrahend,
zu d
Meine bisher einzige Begegnung mit dieser Art fand im vergangenen
Jahr am Bodensee statt. Zu diesem Zeitpunkt war S. depressisculum
dort eine der am häufigsten anzutreffenden Arten.
Dieses Paar tat mir den Gefallen, zwar in voller Mittagssonne, aber
doch recht freistehend (eher schwankend), ihr Paarungsrad einzurichten.
In einem kurzen windstillen Moment klappten dann doch wenige Aufnahmen,
welche auch (für mich) genügend Schärfe hatten.
Hier eine etwas ältere Aufnahme eines Männchens der Kleinen Zangenlibelle
(Onychogomphus forcipatus forcipatus). Sie ist vom Juni 2009, aufgenommen
bei Plochingen/Neckar.
Die Aufnahme zeigt auch die Farbstimmung des typischen Lebensraums der Männchen,
welche gerne in günstiger Position an der Wasserkante von Fließgewässern (immer
häufiger auch an stehenden Gewässern) sitzen und nach Weibchen Ausschau halten.
Beliebte Plätze sind niedrige Pflanzenstängel oder vor allem Steine, die
als Kiesbank od
Meistens trifft man von dieser Art ja Männchen an ... die Weibchen sind
fast nur beim Schlupf und bei der Eiablage anzutreffen. Insgesamt jedoch
lebt die Gattung der Quelljungfern eher verborgen und zurückgezogen - ein
großer Teil des Lebens findet in den Baumkronen oder in Bewegung entlang
der meist in Waldnähe befindlichen Bäche im Mittelgebirge statt ...
Dieses Männchen tat mir den Gefallen, sich an diesem schmucken Ansitz aus-
zuruhen ... das habe ich gleich ausgenutzt.
Nach der Großen Königslibelle möchte ich nun noch eine Aufnahme der Kleinen zeigen
(Anax parthenope). Hier ebenso ein Männchen. Ich habe es aus meinem diesjährigen
Korsika-Urlaub mitgebracht, für den ich mir diese Art ganz oben auf der Wunschliste
notiert hatte, nachdem es das Jahr zuvor nicht geklappt hatte.
So ganz unproblematisch war das auch nicht, da diese Art eigentlich nur von der Wasserseite
aus aufgenommen werden kann, denn wo anders setzen sie sich so gut wie gar nicht hin.
In zwei Ses
Eigentlich sind die Großen Königslibellen auf Patrouille ja Dauerflieger,
die sich eher selten absetzen, jedoch abends oder gegen Ende der Flugsaison
dieser Art oder individuell verhaltensauffällig findet man auch Männchen,
welche sich auch ab und zu gerne absetzen oder eher "abhängen", quasi etwas
flugmüde sind oder werden.
Typisch dafür diese Aufnahme, welche die Schilfzone, in welcher sie sich
auch gerne aufhalten (Rohrkolben etc.), in ihrer linearen Struktur mit
einbezieht.
Verbess
Hier habe ich im Jahr 2009 mal bei einem Vierfleck, der mit deformierten Flügeln flugunfähig auf sein Ende wartete, die Naheinstellgrenze des 105er Makroobjektivs getestet. Leider ist das Objektiv nach einem Absturz nun defekt. 2 Jahre war ich fast nur hiermit unterwegs.
Die 3.000-7.000 Einzelaugen kann man hier natürlich nur erahnen ... aber der dezente Glanz der Linsen hat mich sehr fasziniert. Leider hat mir das Tier keine Symmetrie gegönnt, aber ich denke er hat mich dennoch auf andere Weise
Sie erweitern zur Zeit ihr Verbreitungsgebiet in Richtung Osten und besiedeln
dabei für Gomphidae eher untypische Gewässertypen (stehende Gewässer wie
Baggerseen usw.). Damit haben sie sich an die neue Gewässerlandschaft gut
angepasst ... und der Erfolg gibt ihnen Recht.
Sinnbildhaft für dieses Erfolgsmodell habe ich eine Aufnahme aus einer Serie
ausgewählt, in welcher mir das Glück beschieden war, die Paarung der Westlichen
Keiljungfer beobachten zu dürfen. Ich fotografierte in einer gewässerna
...oder auch Herbst-Mosaikjungfer
Es handelt sich um ein europäisch-asiatisches Faunenelement; die Art ist vor allem in Mittel- und Südeuropa sowie in Nordafrika weit verbreitet. Als nördlichstes Vorkommen wird Süd-Norwegen genannt; in England werden der Süden und seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch die Mitte besiedelt. Nach Osten reicht das Areal über Russland und China bis nach Japan. In Mitteldeutschland galt die Herbst-Mosaikjungfer noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts als selten. Inzwischen
Nur wenige Sekunden nach dieser Aufnahme hob nach kurzem Fluegelzittern die frisch geschluepfte und noch nicht ausgefaerbte Zweifleck-Libelle zum Jungfernflug ab. Sie wurde mit noch nicht ausgebreiteten Fluegeln zuvor von einer kraeftigen Windböe erfasst und fiel samt Exuvie von den duennen Grashalmen zu Boden, an denen sich die Larve zum Schlupf verankert hatte. Ich habe sie zum Aushaerten dann vorsichtig im Windschatten an einen alten abgebrochenen Schilfhalm gesetzt. Im Libellenland (Brandenb
Man moechte meinen, hier sei „Quax der Bruchpilot“ gelandet. Aber weit gefehlt! Dieses Maennchen vom Grossen Blaupfeil mit abgebrochenem Hinterfluegel landete nach rasanten Revierfluegen immer wieder zielsicher und punktgenau auf seiner Warte, einem Stueck Schwemmholz an einem sandigen Seeufer. So konnte ich es hier in typischer Pose des Revierbosses fotografieren. Es ist immer wieder verblueffend, wie fluggewandt und wenig behindert Grosslibellen noch mit stark beschaedigten Fluegeln sind.
Ich
Hier mal die Frontalansicht einer Oestlichen Moosjungfer (Leucorrhinia albifrons) , aufgenommen Anfang Juni 2008. Hoffe das Bild gefaellt trotz des laedierten Fluegels und des nicht so optimalen HG – so ist nun mal die Natur. Nicht alles ist perfekt und ohne Makel.
Auch ich wuensche der grossen Forumsgemeinde noch ein gesundes Neues Jahr mit vielen spannenden Fotoerlebnissen.
Gruss aus BB,
Horst
Wegen der auffallend weißen Stirn werden die Moosjungfern im Englischen treffend „Whitefaces“ genannt. Ein Männchen der Östlichen Moosjungfer (Leucorrhinia albifrons) klammert sich hier bei kräftigem Wind am Halm einer Sumpf-Simse fest, den es in einem kleinen Sandgrubenweiher als Warte benutzte. Leuc. albifrons gehört in Deutschland zu den seltenen Libellenarten. Mit ziemlicher Sicherheit trifft man sie an geeigneten Gewässern heute z.B. noch in Brandenburg an.
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