Neu sind weder die Libelle noch die Perspektive, sondern nur das Bild. Es entstand auf meiner jüngsten Reise nach Südfrankreich am "Heiligen Bach", dem Canal de Vergières. Vor etwa 2 Wochen war ich mehrfach früh am Morgen dort und fand trotz fortgeschrittener Jahreszeit noch viele Bronzene Prachtlibellen (Calopteryx haemorrhoidalis). Fast alle Tiere ruhten mit gespreizten Flügeln am Ufer des Baches.
Einen Schattenriss bekommt man normalerweise, wenn man ein Objekt gegen den hellen Himmel fotografiert. Hier war es anders: Die Libelle ruhte im Schatten der Ufervegetation, während das gegenüber liegende Ufer bereits von der aufgehenden Sonne angestrahlt wurde und die hellen Schilfstängel zum Aufleuchten brachte. Das Foto entstand - die Libellenart verrät es fast schon - am CdV vor einer Woche. Es handelt sich um ein Männchen der Bronzenen Prachtlibelle (Calopteryx haemorrhoidalis).
65 Sekunden vor Sonnenaufgang fotografierte ich dieses Prachtlibellenweibchen. Ein Foto zwischen "Naturdokument" und "Beeinflußter Natur", da ich die Libelle zunächst mitsamt ihrer Sitzwarte vor dem zu erwartenden Sonnenaufgang fixieren wollte - bei dem Versuch flog sie jedoch auf, es war wie immer sehr warm, schon morgens. Als sie sich dann auf diesem Schilfblatt absetzte, versuchte ich das Beste draus zu machen, da die Zeit drängte. Und eigentlich saß sie ja auch ganz gut d
Weibchen einer Bronze-Prachtjungfer (Calopteryx haemorrhoidalis) an einem Bach in der Nähe von Dolcedo (Ligurien, IT). Das Bild gefällt mir wegen dem hellen, sonnigen Licht, das gut zum Biotop passt; allerdings hat es einen Schönheitsfehler, den man erst auf den zweiten Blick sieht ...
Grüße
Wilfried
leuchten die Flügel der Prachtlibellen im Gegenlicht, daß es eine Freude ist Ein Motiv, das ich extrem reizvoll finde - wegen des seeehr kurzen Zeitfensters und den Effekten, die direktes Gegenlicht in der Optik erzeugt, aber auch besonders schwierig (die Aufnahmen gegen den Sonnenball waren damit verglichen ziemlich einfach zu haben). Diese ist die einzige halbwegs vorzeigbare derartige Aufnahme, die ich aus Südfrankreich mitgebracht habe. Aus technischer Sicht ist sicherlich noch Luft nach ob
Wenn man vom CdV zurückkommt, darf natürlich die Bronzene nicht fehlen. Im Vergleich zu meinem letztjährigen Besuch dort, welcher statt Ende August Mitte Juli war, flogen viel weniger Exemplare der Art herum. Das ist allerdings relativ zu betrachten - es war immer noch die häufigste Art und mit vielen Dutzend Tieren vertreten. Vereinzelt konnte ich auch ganz frisch geschlüpfte Libellen finden, sodaß die Art noch weit in den Herbst hinein fliegen wird.
Hier ein recht junges Männchen im frühmorge
Für Mitteleuropäer ein höchst ungewohnter Anblick, in Griechenland und in der Türkei jedoch nichts Ungewöhnliches: Dort tragen nicht nur die Männchen, sondern auch viele (nicht alle) Weibchen der Gebänderten Prachtlibelle farbigen Flügelschmuck. Im Nahen Osten sind bisher 7 Unterarten der Gebänderten Prachtlibelle beschrieben worden, diese sollte eigentlich auf den Namen Calopteryx splendens amasina hören. Doch so ganz genau weiß das niemand, denn über die Berechtigung und den Status der Calopte
Damit hier nicht immer nur die Gebänderte gezeigt wird
Heute morgen hatte ich beim dritten Anlauf dieses Jahr, die Art zu fotografieren, endlich Erfolg und fand dieses Männchen. Gebänderte waren wir immer reichlich da, aber die hab ich dieses Mal versucht zu ignorieren Als ich schon fast aufgegeben hatte, sah ich ein paar Meter entfernt im tiefen Gras etwas Dunkles. Für ein paar Aufnahmen hab ich sie dann samt Sitzwarte hervorholen und fixieren können, aber sehr schnell wurde es wärmer, die Son
Heute morgen war ich nochmal bei den Prachtlibellen. Wegen des Unwetters gestern abend saßen sie zwar alle sehr versteckt im tiefsten Gras, aber ein gutes Dutzend Exemplare fand sich dann doch. Dieses Weibchen leuchtete mir schon von weitem entgegen - normalerweise sehe ich die wegen ihrer unscheinbaren Färbung erst, wenn ich direkt davor stehe, aber diese hier glänzte und funkelte regelrecht. Vermutlich hatte sie die Flügel während des Regens geöffnet gehabt, dann aber geschlossen, und die dazw
Hallo,
nachdem ich nun ja schon Erfahrungen mit der Fotografie im Wasser beim Wasserhahnenfuß machen konnte, habe ich mich mal an die Tiere dort gewagt - mann muss sich ja steigern
Recht bald war das Ziel klar: eine fliegende Prachtlibelle.
Und das Ergebnis: Super viel Ausschuss.
Aber Spaß macht es - die erfrischende Fotografie: gestern und vorgestern Abend bei über 30°C im flachen Fluss sitzen und von den Libellen umschwirrt zu werden.
Hier ist eines der Ergebnisse.
Ein fliegendes Prachtlibelle
In den letzten Tagen sind bei uns die Nachttemperaturen nicht unter 18°C gesunken und es hat
kein Sinn gemacht fotografieren zu gehen. Am Dienstag sah es schon anders aus mit 12°C und
ich bin um 05:00 Uhr an einen kleinen Fluss bei mir fast vor der Haustür gewesen und habe
Dutzende von Prachtlibellen gefunden. Auch der Wind war gnädig und so konnte ich ein paar Aufnahmen machen.
momentan bin ich fast täglich im Eisvogel Revier unterwegs und dabei stach mir diese hübsche Libellenart ins Auge! Gut zu bestimmen war sie ja! Angesteckt vom derzeitigen Boom hier im Forum, habe ich mich dann heut morgen auch mal probiert. Jetzt kann ich die Begeisterung für diese Insekten, wie sie von den Libellenexperten (wie Jens und Oli) empfunden wird, nachvollziehen!
Bin dabei echt ins schwitzen gekommen, die Temperaturen waren heute Morgen 4.30 Uhr aber auch schon mollig!
Verbesserungsvo
Erinnerungen an den letzten Herbst: Diese Bronzene Prachtlibelle (Calopteryx haemorrhoidalis) vom CdV habe ich schon vor etwa einem halben Jahr in anderen Bildern gezeigt. Hier eine Version in kleinerem Abbildungsmaßstab.
Fotos von unterschiedlichen Tieren und Pflanzen, die entstanden, während
ich im Wasser war.
- Fotos vom Wasserhahnenfuß, Juni 2010.
Ein nicht einfaches Motiv, da dieser Hahnenfuß im Fließgewässer wächst
und ich dafür in die Kinzig musste - dadurch sorgte ich auch gleich für
Aufsehen bei den Spaziergägern. Außerdem sollte die Kamera nicht nass
werden, ich habe keinen festen Stand, das Wasser bewegt sich, das Motiv
bewegt sich usw.
Das Fotografieren im Fluß hat aber viel Spaß gemacht :-)
- Prachtl
Dieses Bild stammt noch aus dem vorigen Jahr, es entstand am letzten Morgen meiner Herbstreise nach Südfrankreich, nachdem sich der 8-tägige heftige Mistral pünktlich zu meiner Abfahrt gelegt hatte. Es zeigt ein Weibchen der Bronzenen Prachtlibelle (Calopteryx haemorrhoidalis), einem der letzten, die im Oktober dort noch flogen.
Heute morgen an einem kleinen Bach am Kölner Stadtrand aufgenommen. Gut 20 Prachtlibellen fand ich gegen Sonnenaufgang im tiefen Gras, viele von ihnen trugen die Flügel in der typischen Ruhestellung gespreizt. So extrem nach unten wie dieses Männchen machte es aber sonst keine, das hatte ich noch nie so gesehen und mußte dieses Exemplar daher unbedingt fotografieren
Hoffe es gefällt; viele Grüße und ein schönes Wochenende,
Lukas
im wahrsten Sinne des Wortes!
Zehn bis zwanzig Prachtlibellen konnte ich ausmachen,die aber aufgrund der z.Tl heftigen Regenschauer tief
im Grasgürtel ihren Schutz suchten.
Eine saß etwas exponierter so das ich mit dem 300er eine relativ gute Chance hatte.
Gruß Marcus
Hallo zusammen,
die gabänderte Prachtlibelle ruhte auf einer Wiese neben einem Bach.
Zum Glück konnte ich mich in einem 2. Versuch mit dem Stativ langsam nähern ohne dass diese wegflog. Die Männchen waren da schreckhafter, so dass man höchstens "freihand" nah genug heran kam. Die frisch geschlüften Tiere, die noch neben ihren Exuvien hiengen waren leider (da senkrechtes Steilufer) nicht erreichbar.
Viele Grüße
Martin
Schon immer wollte ich einmal ein Bild vom Canal de Vergières machen, welches die grosse Zahl der Prachtlibellen zum Ausdruck bringt, die dort um den Besucher herumschwirren. Eine solche Aufnahme ist nicht einfach, weil alles ständig in Bewegung ist, und ganz besonders schwierig ist es deshalb, mehrere Libellen in der gleichen Schärfenebene zu haben. Diese glitzernden Prachtlibellenschwärme machen aber auch gerade das Wunderbare an diesem Ort aus, und vielleicht ist es mir in dieser Aufnahme gel
Dieses junge Männchen der Bronzenen Prachtlibelle fotografierte ich im Juli am Canal de Vergières, während einer Tour mit Kai Rösler. Ich kann den Frühling kaum erwarten, da habe ich mal wieder im Archiv gekramt... Ich hoffe, die Aufahme gefällt ein wenig! (Daß der Libelle ein Bein fehlt, ist mir erst beim Bearbeiten am großen Schirm zu Hause aufgefallen... ist halt Natur, ich störe mich nicht dran und für die Libelle dürfte es auch keinen großen Unterschied machen.)
Grüße, Lukas
Hab da noch was aus Südfrankreich...
Als Kai uns ich an jenem Julimorgen verabredeten, sprachen wir während des Shootings über unsere persönlichen Motivwünsche für diesen Tag, und kamen beide zu dem Schluss, dass wir gerne sowohl ein "Jensbild" (ihr werdet wissen, was damit gemeint ist) als auch ein ganz junges, noch kupfern bräunliches Männchen der Bronzenen Prachtlibelle aufnehmen würden. Das haben wir im Verlauf des Vormittags auch beide hinbekommen, ich hätte nur nicht erwartet, da
Hallo miteinander,
habe mich heute hier angemeldet, da mir viele Bilder in diesem Forum ausgesprochen gut gefallen. Ich möchte als Einstand ganz gerne ein Männchen der gebänderten Prachtlibelle zeigen. Ich wäre für Kommentare und Verbesserungsvorschläge sehr dankbar.
Als ich vorhin Lukas' italienisches Prachtlibellen-Weibchen sah, dachte ich, dass es einen Mann brauchen könnte. Hier ist er, sogar einer vom CdV, und Blumen hat er auch schon in den "Händen". Meine Frau stammt auch aus Italien, kann ich nur empfehlen… :)
Buona domenica!
Jens
... allerdings nicht am CdV, sondern an einem kleinen Entwässerungsgraben in Mittelitalien (dort trieben sich neben den Bronzenen Prachtlibellen auch Kleiner Blaupfeil und Helm-Azurjungfer herum, insofern eine Art Mini-CdV ). Wegen der warmen Nächte war es selbst früh am Morgen sehr schwer, die Libellen dort aufzunehmen und auch im Allgemeinen schienen sie mir dort sehr viel scheuer als in Südfrankreich. Warum, weiß ich nicht... villeicht war's auch nur Einbildung...
Manchmal klappte es aber doc
Ich bin mal so frei, den Titel eines Libellenbilds von Jens zu "klauen", da er mir hier einfach zu gut zu passen schien...
Bronzene Prachtlibelle (Calopteryx haemorrhoidalis), Männchen, am Canal de Vergières, während einer Tour mit Kai im Juli dieses Jahres fotografiert. Hier habe ich versucht, den Libellenbach als Lebensraum einzubauen. Eigentlich ist es trotzdem kein typisches CdV-Bild, denn dann sollten nicht eine Libelle, sondern 10 auf einem solchen Bild zu sehen sein (was aber a
Weibchen der Bronzenen Prachtlibelle (Calopteryx haemorrhoidalis)
Eine habe ich noch, eine Bronzene Prachtlibelle von meiner letzten Reise zum Canal de Vergières in Südfrankreich. Es handelt sich um dasselbe Tier wie in diesem Bild Die Libelle und der Sturm, nur ein paar Minuten früher aufgenommen, kurz bevor eine Windbö die Libelle auf ihrer Sitzwarte herumriss. In diesem Jahr hatte ich oft mit viel Wind beim Fotografieren zu tun. Er schränkt die fotografischen Möglichkeiten ein, führt aber man
Libellorama
Mit dieser extremen Flügelstellung fand ich am frühen Morgen des 16. Oktober ein Männchen der Bronzenen Prachtlibelle (Calopteryx haemorrhoidalis) am Canal de Vergières in Südfrankreich. In der Schlaf- und Schlechtwetterpose sind meistens nur die Hinterflügel waagerecht ausgebreitet, während die Vorderflügel eine V-Stellung einnehmen. Was diese Libelle dazu bewog, auch das vordere Paar so weit zu spreizen, weiß wohl nur sie selber. Vielleicht wollte sie mir weismachen, sie sei eine G
Die Libelle und der Sturm
Träume werden manchmal wahr, Albträume leider auch. Für Makrofotografen ist der Wind der größte Feind, und 8 Tage scharfen Nordwind (Mistral) zu ertragen gehört wohl in die Kategorie Albtraum, wenn man in erster Linie Insekten fotografieren möchte. Meine letzte Reise nach Südfrankreich stand also unter einem unglücklichen Stern. Vom Tag der Ankunft bis einen Tag vor der Abfahrt (8 Tage) wehte ein teils heftiger Nordwind mit Windstärken zwischen 4 und 7. Am Rückreisetag
Ich weiss, sie entspricht Euren hehren Anforderungen an Schaerfe etc bei Libellenfotos hier nicht :), aber Havel und Nationalpark ohne Libelle, das geht ja nu mal schon gar nicht. Die gehoeren einfach mit dazu. Aber fuer unsere Libellen-Fotografen - der NP ist wirklich einen Urlaub wert ;)
Mit diesem Bild lege ich eine Forumspause ein. Ich fahre weg, das Bild deutet an, wohin es geht. Bei uns ist die Makrosaison so ziemlich vorbei, aber auch in Südfrankreich findet man nicht mehr so viele Sechsbeiner. Im letzten Jahr um diese Zeit flogen nur noch wenige Libellen am CdV…
Nachtrag: Ich habe vielleicht etwas vergessen und sollte ein paar Worte zur Flügelstellung schreiben: Normalerweise sind die Flügel dieser Bronzenen Prachtlibelle natürlich geschlossen, sie werden also zusammengekl
Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo meridionalis)
Nach mehreren ähnlichen Ansichten der Bronzenen Prachtlibelle vom Canal de Vergières zeige ich ein Männchen der Blauflügel-Prachtlibelle in einer am westlichen Mittelmeer beheimateten Unterart. Das Bild entstand in der Nähe von Aubenas (ebenfalls in Südfrankreich, Kai kennt die Stelle), wo ein kleiner Bach an einer verträumten Landstraße entlang fließt. Ungewöhnlich für ein Fließgewässer ist das gleichzeitige Vorkommen von 3 Prachtlibellen
Bronzene Prachtlibelle
Auch ich war mal wieder am CdV …
Die Attraktion des Baches sind die vielen Bronzenen Prachtlibellen, aber auch sonst hat das Gewässer noch eine Reihe schöner, z.T. auch seltener Libellenarten zu bieten. Hier zeige ich eine klassische Ansicht von vorne, die wir schon mehrfach gesehen haben, mal mit gespreizten, mal mit zusammengeklappten Flügeln.
Dieses Bild ist ein reines Naturdokument. Ich habe die Libelle höchstens darin beeinflusst, dass ich ihre Eitelkeit förderte: Nac
Nein nein, ich habe sie nicht am Canal de Vergières aufgenommen, diese Libellendame! Es handelt sich um die Südwestliche Prachtlibelle (Calopteryx xantosthoma). Die Weibchen sind kaum von denjenigen unserer Gebänderten Prachtlibelle zu unterscheiden, doch flogen gleichenorts auch Männchen .... Ich habe versucht, die Ufervegetation durch eine passende Blendenstellung in den richtigen Grad der "Auflösung" zu bringen. Aufnahme in den südfranzösischen Cevennen.
Erst beim Betrachten der Auf
Da ist es nun, mein "Jensbild". Kai: Diese Aufnahme entstand schon zwei Tage vor unserem zweiten Treffen, bei welchem wir um die Frontalaufnahmen wetteiferten, allerdings hatte ich da die Aufnahmen noch nicht durchgeschaut und hatte gar nicht damit gerechnet, dass bei meinen vorigen Versuchen schon etwas passables dabei sein könnte. Während unseres zweiten Treffens gelang mir dann noch ein weiteres Bild aus dieser Perspektive, das ich sicher mal zeigen werde.
Weibchen der Bronzenen Pra
Hallo,
nachdem mein Makro immer noch beim Service ist,bleibt mir nur die Festplatte zur Motivsuche.
Hoffe das Männchen der gebänderten Prachtlibelle gefällt euch ein wenig.
LG
Michael
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