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© Uwe Ohse
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https://naturfotografen-forum.de/data/o/244/1222519/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/244/1222519/image.jpg
Ich warne euch gleich mal im Voraus: Der Text ist lang und ganz und gar nicht weihnachtlich. Womit er allerdings in den diesjährigen Adventskalender perfekt hinein passt (traut euch mal 'was, bitte).

Und er ist immer noch nicht in der Form, in der ich ihn gerne hätte, aber ich habe leider die Rohversion verloren, und durfte noch mal anfangen.



Über Naturfotografie.

Jeder von uns weiß, was Naturfotografie ist. Oder?
Nein, keiner von uns weiß, welche genaue Definition von Naturfotografie der nächste Kollege an diesem Tag verwendet.

Für den Einen ist es Naturfotografie, wenn eine Taube aus einer Pfütze in einem verfallenen Bahnhof trinkt. Für Andere ist es keine Natur mehr, wenn menschliche Artefakte im Bild sind.
Beides sind extreme und unvereinbare Positionen, zwischen denen kein Kompromiss möglich ist. Jeder von uns hat eine andere Grenze, an der für ihn Naturfotografie aufhört.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/28/Natur-Kultur.gif
Quelle: Wikipedia, gefunden in dem lesenswerten Abschnitt über das Konfliktpotential von Natur und Kultur
Wo ist für Dich diese Grenze? Weißt Du es genau? Oder findest Du, dass das Bild das Problem zu sehr vereinfacht?
Ja, das tut es - einige von uns können hier eine Grenze ziehen, für Andere ist das Problem vieldimensional.

Der Bussard auf dem Zaunpfahl ist hier akzeptiert. Klar, einige von euch können es nicht lassen, etwas in Art von "schade, dass er sich keinen ansprechenderen Ansitz ausgesucht hat" zu kommentieren, aber dennoch wird das Bild akzeptiert. Bussarde verhalten sich halt so. Das allerdings trifft auf die Taube auch zu… und die ist hier nicht akzeptiert worden.

Neulich ist hier ein Bild eingestellt worden, in dem unter anderem zwei Burgen gezeigt wurden. Einer von uns Admins hat es nicht akzeptiert, weil sich für ihn das Bild um die beiden Burgen darin drehte. Es war eine wunderbare Lichtstimmung - und diese Landschaft ohne die Burgen zu zeigen, oder diese Lichtstimmung dort einzufangen, ohne dass die Burgen beleuchtet sind, ist leider unmöglich. (Nachtrag, 18.12.2015: Zwei von uns Admins hatten es nicht akzeptiert)
Ich hätte diese Entscheidung so nicht getroffen, aber ich kann sie akzeptieren - da war sehr, sehr viel Künstliches drin zu sehen.

Es ist schwer geworden, ein Bild der Höhen des Hunsrücks zu machen, in dem nicht Hunderte Kunstspargel mit Rotorblättern zu sehen sind. Um genau zu sein braucht man dafür ganz besonders dichten Nebel. Heißt das, dass diese Landschaft aus unserem Forum verbannt wird? Und ebenso weite Teile anderer Mittelgebirge?
Das kann es doch nicht sein.

Irgendwo muß man eine Grenze ziehen. Aber wo?

Bevor Du Dir die Antwort auf diese Frage zu leicht machst, bedenke bitte, dass in Naturfotografie das Wort "Natur" steckt.
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Die Natur ist schön. Aber die Natur, nicht das Wort - das ist nämlich eine Katastrophe.

Die Eine ist in der Natur, wenn sie mit ihrem PS-Boliden ins Grüne gefahren ist, und auf der mittlerweile gut bewachsenen Mülldeponie ein Picknick macht, der Nächste ist in der Natur, wenn er auf dem Pferd - einem Aegidienberger, einer Kreuzung zwischen Isländer und Paso Peruano - auf dem Reitweg endlich so weit gekommen ist, dass weder Autobahn noch Bahnstrecke zu sehen, wohl aber immer noch zu hören, sind. Die Nächste ist in der Natur, wenn sie endlich oben auf der Alm keine Menschenseele, kein Auto und kein Flugzeug sieht, dafür aber die Glocken der Kühe hört, während der moderne Alm-Öhi (Alpöhi für die Nach-Erstausgabe-Leser) nur 100 Meter entfernt über den schwachen Funkempfang seines Notebooks stöhnt, an der er gerade einen Artikel einer Fachzeitschrift liest, in dem sich der Autor bitterlich darauf beklagt, wie sehr der "Naturschutz" (die Anführungszeichen sind aus dem Artikel zitiert) die Erhaltung vieler Nutztierarten aus der roten Liste gefährdeter Nutztierarten erschwert (ja, eine solche Liste gibt es wirklich).

Die gängigen Definitionen von Natur grenzen sie ab gegen Kultur, Technik oder Künstliches. Wir werden uns nicht einigen können, wo wir die Grenze ziehen - schon alleine deshalb nicht, weil jeder von uns einen anderen Gegensatz wichtig findet. Wir werden uns deshalb nicht einigen können, was Natur ist.

Und daher werden wir uns auch nicht darauf einigen können, was Naturfotografie ist. Du und ich nicht - geschweige denn wir und alle Benutzer.
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Wenn wir versuchen, Grenzen festzulegen für das, was wir hier im Forum akzeptieren wollen, können wir dabei nicht auf "natürliche" Grenzen zurückgreifen. Es gibt keine Abgrenzung, die sich aus unserem Thema selbst ergibt, sie hängt vom Standpunkt des Einzelnen ab.

Aber natürlich muss es Grenzen geben, sonst würde die Form von Naturfotografie, die sich beispielsweise darin äußert, eine schlafende Katze auf dem Küchentisch abzulichten, hier schnell überhand gewinnen, weil es ganz einfach zu viele Katzenbildliebhaber gibt. Da muss es eine Grenze geben, und ich denke, der Satz in den Forumsrichtlinien trifft es ganz gut:
Zitat:
„Natur umfasst insbesondere nicht Haustiere, Zuchttiere, Nutztiere, Zucht- und Zierpflanzen und dergleichen, es sei denn, sie sind schon so lange ausgewildert und sich selbst überlassen, daß sie wieder ein Bestandteil der Natur geworden sind.”
Natürlich ist auch das nicht unproblematisch, wie sich in der Vergangenheit unter anderem an 'Diskussionen' über mögliche Bilder von Zuchtpflanzen im eigenen Garten gezeigt hat. Oder über Wildkatzen (Felis silvestris) und Wildkatzen (verwilderte Zuchtformen von Felis silvestris Lybica).

Es gibt keine Abgrenzung, die sich aus unserem Thema ergibt, und deshalb werden wir niemals Regeln haben, die wirklich wasserdicht, eindeutig, konsistent und praxistauglich sind.
Statt dessen werden wir immer mit einer gewissen Menge Augenmaß leben müssen - oder anders gesagt, mit subjektiven Entscheidungen, die aus bestimmten Blickwinkeln als Willkür gesehen werden können.
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Der hat da einen komischen Fisch im Schnabel. Wäre das Bild hier noch akzeptabel, wenn der Kahn größer wäre? Viel größer? Wo ziehen wir die Grenze?

Glaubt einer von euch noch, dass die ganzen tollen Amphibienbilder - beispielsweise sich spiegelnde und mit hoch erhobenem Kopf im Tümpel sitzende Kröten - tatsächlich ungetürkt sind?
Oder dass die ganze Fische fangenden Seeadler nicht angefüttert sind?
Oder dass die tollen Hintergründe hinter so manchem Falter echt sind?
Oder die tollen Lichtstimmungen in so manchem Abendhimmel?
Oder dass alle Nahaufnahmen von Pflanzen mit Tropfen in der Luft und wunderbarem Licht ganz ohne Nachhilfe zustande kamen?

Oder glaubst Du, wie ich, dass 90 Prozent der tollen Bilder nicht so ganz echt sind? Dass der Fotograf mit künstlichem Hintergrund, farbigen Lampen und Blitzen gearbeitet hat, und den Vordergrund mit großer Akribie vorbereitet hat?

Ich glaube diese Bilder der Einfachheit halber erst mal alle nicht. Ich laufe schon lange genug draußen herum um zu wissen, dass perfekte Situationen wirklich selten sind. Einige von euch haben die wohl bei jedem Bild. Ähm. Meint ihr, ich glaube euch das?

Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass es manchmal eben doch passiert. Ich weiß, dass sich Falter nicht immer auf ihre Futterpflanzen setzen, dass sie zum Schlafen manchmal ganz komische Plätze suchen, und ich weiß, dass Individuen sich oft individuell verhalten. Ich habe auch schon Spinne und Käfer morgens auf demselben Stiel sitzen sehen.

Es passiert oft genug, dass ich mich scheue, den Fotografen pauschal Manipulation vorzuwerfen - und vor allem scheue, es öffentlich zu tun. 'Im Zweifel die Klappe halten' ist nicht das schlechteste Verfahren, um mit Anderen in der Öffentlichkeit umzugehen.

Aber so oder so - es passiert nicht oft.

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Und es wäre wirklich schön, wenn es im Forum ein wenig realistischer zugehen würde. Ja ja, ich weiß… darüber haben auch andere geklagt. Und es wird sich nicht ändern. Jedenfalls sehe ich keinen Weg, wie es sich ändern ließe.

Pauschalverdächtigung bessert die Sache übrigens auch nicht. Schon gar nicht, wenn sie von Leuten kommt, die nur auf andere Art manipulieren…

Es gibt viele Arten von Manipulation. Ich könnte hier eine Liste machen. Aber wozu?
Ich habe schon Leute mit Leinwänden, mehreren Blitzen und Lampen (und Farbfiltern dafür), sowie natürlich etlichen Stativen und Halterungen zum Makro-Shooting laufen sehen, und das ist ein paar Jahre her. Heute wird das sicherlich noch ausgefeilter sein.
Vermutlich nimmt man mittlerweile eine weiße Leinwand und einen Projektor mit, der den gewünschten Hintergrund aus der Konserve zaubert. Und möglicherweise Helfer, die die Motive anschleppen?

Und über das, was im Bildbearbeitungsprogramm heute möglich ist, sollten wir nicht reden müssen. Müssen wir aber leider doch, denn einen Bildbearbeitungsfehler sehe ich hier viel zu oft: Tonwertabrisse. Wo die wohl entstehen? Nein, nicht in der Kamera. Sie entstehen fast alle beim Versuch, mit einer Tonwertkorrektur mehr Leben in die Bilder zu bringen. Ich gebe zu, mein Auge ist mittlerweile darauf offenbar gut trainiert, aber stören tut es mich trotzdem.
Und ja, das ist wirklich noch eine der harmloseren Sachen, die möglich sind.

Es gibt Hunderte Methoden, Bilder zu manipulieren - vor der Entstehung durch Manipulation von Umfeld oder Tier, bei der Entstehung, und nachher auch noch. Und sie werden alle angewandt, glaube ich.
Übrigens stellt auch schon der Zeitpunkt der Aufnahme eine Manipulation dar.
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So weit sind wir uns wahrscheinlich einig? Na ja, wenn nicht, ist das auch nicht schlimm.

Denn es gibt einen Punkt, in dem wir uns garantiert nicht einig sind - welche Manipulation "schlimmer" ist. Ich persönlich kann zwar der Erdkröte oben auf dem Ast des Baums nichts abgewinnen, aber darüber rege ich mich mit Sicherheit nicht so auf, wie ich mich über das Anludern mit Lebendfutter aufregen würde, wenn ich es denn mitbekäme.
Ich finde es auch nicht schön, wenn die Natur (schon wieder dieses Wort) für ein Bild frisiert wird, bis alle störenden Halme weg sind. Ich finde aber auch die tollen Abendlichtstimmungen, die durch den Weißabgleich und selektive Korrekturen erzeugt werden, nicht besonders toll. Hey, farbigsten Ruhrgebietsabendhimmel in der Pampa? Mag vorkommen, wenn gerade Sand aus der Sahara kommt, klar. Kommt bestimmt nicht jeden Tag vor… nein, ich meine damit niemand Bestimmten, ich meine damit gleich gefühlte 50% von euch.

Ist es "schlimmer", "Naturdokument" an ein Bild zu klemmen, bei dem man den Fuchs angefüttert hat, oder ist es "schlimmer", nicht zu schreiben, dass der Reiher an einem gekauften Ansitz fotografiert wurde, oder ist es "schlimmer", zwei Dutzend Zuchtwürmer geopfert zu haben, um die Meise mit Wurm im Maul vor dem perfekten Hintergrund zu haben - oder ist es "schlimmer", den Hintergrund erst am Computer hin zu biegen - oder ist es "schlimmer", vor Ort die Natur zu bereinigen, um die Libelle im schönsten Umfeld zu erwischen?

Ich weiß es nicht, aber ich bin mir sicher, dass wir nicht alle dieselbe Antwort haben würden.

Es gibt zwei wesentliche Gründe, warum ich weit weniger sauer reagierte als Andere, wenn jemand ein Bild "Naturdokument" genannt hat, dass keines war: (a) Es gibt andere Lügen oder Auslassungen, die mich weit mehr stören, und (b) weiß ich, wie unterschiedlich der Begriff verwendet wird.
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Kommen wir zur Deklaration, "dokumentarischer Anspruch" genannt. Und meinem Unwort des Jahrzehnts.

Wir sind schon nicht einig, was "Natur" ist. "Naturdokument"? Ha. Entschuldigung, der verzweifelte Schrei war meiner.
Für den einen bedeutet es, "fotografiert wie vorgefunden, ich habe nichts daran gemacht", für den Nächsten "Tier verhält sich ganz natürlich, sonst hätte ich den Ansitz nicht gekauft" (nicht ganz wörtlich, aber sinngemäß, habe ich das gehört).

Was ist ein Bild einer Ratte, die im Mülleimer wühlt? Für den einen ist es ein Naturdokument, für den Anderen eben nicht.

Das Wort ist nicht bedeutungslos, aber es hat keine einheitliche Bedeutung, und ist damit nutzlos - es in Kommunikation jedweder Art zu verwenden ist ein Fehler. Einer, den ich nun lange genug gemacht habe.
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Entstanden mit der GoPro. Ich weiß, von der Optik ist das Ding doch deutlich unter Forumsniveau.

Aber ich mag das Bild. Ich muss es nicht Groß an der Wand haben, aber ich mag es.
Und Andere mögen die Bilder ihrer Smartphones, die übrigens immer bessere Optiken bekommen, wenn die auch nicht für jeden Zweck brauchbar sind, oder je sein werden.

Jetzt wächst eine Generation heran, die mit den Smartphones, ihrer enormen Tiefenschärfe und ihrer teilweise recht freizügigen automatischen Bildbearbeitung groß wird, und all das für natürlich halten wird.
Da wachsen Leute heran, die zum Teil richtig fotografieren können, und die Bildbearbeitung in einem Maße akzeptieren, wie es hier nicht üblich ist. Da wachsen Leute heran, für die Vollautomatiken, die Bildfehler ausgleichen, absolut selbstverständlich sind, und die alleine schon deshalb weit weniger Hemmschwellen haben werden, noch weiter zu gehen und größere EBV-Maßnahmen zu machen, um Bilder gefälliger zu machen. Ja, ich meine Stempeln und Co.

Die Anforderungen an die Echtheit von Bildern, die wir hier im Forum haben, werden die Leute nicht verstehen.
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Beißerei? Nein, Aufforderung zum Spiel. Sollte man beachten, sonst wird etwas nachdrücklicher aufgefordert - und zwar so, dass Robbenhaut keinen Schaden nimmt. Genau, Menschenhaut nimmt schon Schaden. Glaubt mir. Die niedlichen kleinen Robben sind Raubtiere.

Und nun zu etwas Anderem - dem sozialen Miteinander im Forum.

Da wo Menschen aufeinander treffen, entwickelt sich Sozialleben in irgendeiner Form. Und meistens entwickelt es sich in einer Form, die für die entsprechende Situation typisch ist. Ein einem überfüllten Großraum-Knast irgendwo in einem der ärmeren und gewaltbereiteren Länder der Welt wird sich vermutlich nicht ein friedliches Miteinander entwickeln.
Und in einem Fotografen-Forum… ah.

Ja, auch hier entwickelt sich ein soziales Miteinander. Warum auch nicht? Wie auch nicht?
Man tauscht sich aus, verabredet sich, und das möglicherweise öfters. Natürlich entstehen dabei Beziehungen.
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Nein, nicht solche. Oder? Es geht mich auch nichts an.

Und natürlich beeinflussen diese, und andere, Beziehungen auch die Art, wie man miteinander und mit den Bildern der Freunde und Bekannten umgeht. Wie soll es sonst gehen?

Was, bitte, erwartet ihr? Nüchterne und perfekt neutrale Betrachter, die ganz sachlich Bilder bewerten?
Ich weiß nicht, auf welchem Planeten ihr die finden könnt, oder ob ihr dafür ein paar alternative Universen durchsuchen müsst, um einen zu finden, aber ich möchte da nicht leben. Die Leute dort können nicht interessanter sein als Industrieroboter.

Bitte versteht: Wir sind Menschen. Keiner von uns ist in der Lage, perfekt neutral zu sein - ach was, keiner von uns ist in der Lage, unbeteiligten Beobachtern vorzutäuschen, er wäre auch nur halbwegs neutral.
Jeder von uns hat Vorlieben, die auch durch den Umgang mit Anderen geprägt sind. Wer das leugnet, wer von sich behauptet, immer neutral zu bewerten, macht sich selbst etwas vor.

Es menschelt hier im Forum. Natürlich tut es das. Wenn man es genau betrachtet, ist das Forum von Anfang an auch eine soziale Plattform gewesen, oder was meint ihr, über welche Plattform sich die Benutzer der ersten Stunde mit denen der zweiten Stunde bekannt gemacht oder befreundet haben?
Auch diejenigen, die das heute nicht mehr wissen wollen.

Ist das gut? Hm. Ich denke doch - denn ich weiß nicht, wo das Forum ohne diese sozialen Kontakte wäre.

Wäre weniger oder mehr davon besser? Sicher - was ist schon optimal?
Aber kann ich Menschen ändern? Oder würde ich das wollen?
Würdet ihr wollen, dass Menschen auf dieser Plattform (nicht ich, ich wäre eh' unfähig dazu) dermaßen in eure Freiheit eingreifen?

Ich hoffe nicht.
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Ich hab's in der Vergangenheit geduldet, muss ich zugeben. Oder vielleicht besser 'hingenommen'? Egal wie, es war nicht gut.

Im Rahmen gewisser Regeln, von denen die Meisten sowieso in den Gesetzbüchern stehen, und sich die Anderen aus dem Sinn und Zweck dieser Plattform ergeben, darf hier jeder machen was er will.

Er darf Wischer toll finden (habe ich auch mal, da sind immer noch Gigabytes von mehr oder weniger schlechten Versuchen auf meiner Festplatte), und sogar Sachen, die ich gar nicht mag, sagen wir Makrofluten im August (ich würde die Rubrik Wirbellose gerne jeden August schließen. Nein, ich tu's nicht, aber ich träume davon).
Sie darf auch bewerten, wie sie will. Wer wollte darüber urteilen, was Geschmack und was taktische Wahl ist? Ich will das jedenfalls nicht.

Er darf auch das Forum zu einem gelegentlichen Schwätzchen nutzen. Wenn mir das zu sehr auf die Nerven geht, kann ich ja immer noch 'was sagen - aber ich muss das ja nicht lesen, oder? Ich meine, wer außer dem Bildautor dürfte sich über Smalltalk unter dem Bild beschweren? Oder könnte das Andere "anstecken"? Falls ja, was mir bei einem Spartenforum aber nicht zwingend erscheint: wäre es so schlimm, wenn das Forum mal eine Welle von Smalltalk mitmachen muss?
Was zu viel wird, hört auch wieder auf. Jedenfalls war es bisher immer so.

Eine Sache, die ihr hier allerdings nicht dürft: Anderen vorschreiben, was sie zu tun haben. Wir ignorieren das oft genug, entweder weil wir es gar nicht mitbekommen, oder weil wir den Einzelfall mitbekommen, aber die 10 anderen Fälle nicht, oder weil wir gerade einfach keine Lust auf Diskussionen haben (hey, auch wir sind Menschen, die gelegentlich 'was Anderes zu tun haben).
Wir alle sind freiwillig hier, wir sind in unserer Freizeit hier, und keiner von uns, übrigens auch *DU* nicht, läßt sich gerne vorschreiben, wie er sich in seiner Freizeit zu verhalten hat.
Das war jetzt hoffentlich deutlich genug, oder?
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Ich habe den Kerl auch bei schönerem Licht, aber das Licht da draußen ist nicht immer schön.
Seit einem bestimmten Ereignis habe ich versucht, meine Gedanken dazu in Worte zu fassen, was mir unheimlich schwer gefallen ist, weil mein eigenes Handeln zu einem erheblichen Teil auf Gefühlen beruhte. Nein, das ist kein verklausuliertes Eingeständnis eines Fehlers: Auch ich habe ein Recht auf Gefühle. Und wenn diese Gefühle dazu führen, dass mir mein eigenes Forum unangenehm ist, dann ist es Zeit, etwas zu ändern. Eine im Raum stehende Möglichkeit war die Schließung des Forums.

*Eine* der Problemzonen ist das Spannungsfeld von Bildkritik und Benehmen:
  • Ein Kommentator, der eine Bildkritik verfasst, hat ein Recht darauf, seine Meinung klar und ohne Umschweife zum Ausdruck zu bringen.
  • Der Bildautor hat ein Recht auf Respekt.
Du siehst da vielleicht kein Problem - aber da sind gleich drei:
  1. Selbst absolut sachliche Bildkritik kann, je nach der aktuellen individuellen Grenze des Menschen auf der Empfängerseite, verletzen. Und die einzige Abhilfe dagegen ist vorsichtige Rücksichtnahme. Nein, "ist die Kritik zu hart, bist Du zu weich" ist Blödsinn. Die Einstellung ist, ganz ehrlich gesagt, in allen sozialen Kontexten unerwünscht.
    Klar, shit happens, jeder von uns trifft mal den wunden Punkt seines Gegenübers - und im Netz ist das noch leichter als im realen Leben. Und eben deshalb ist vorsichtige Rücksichtnahme sinnvoll.
  2. Es ist sehr, sehr leicht, mit der Kritik zu weit zu gehen und ins Persönliche abzugleiten. Das ist so leicht, weil das Persönliche recht nahe liegt, oftmals ist das Bild Eines, dass dem Fotografen im Herzen liegt, und auch oft reden wir über Geschmacksfragen.
    Klar, in einer idealen Welt passiert das nicht, in einer idealen Welt nimmt man Kritik nie persönlich, und in einer idealen Welt streitet man nicht über Geschmack. Dies ist keine ideale Welt.
  3. Last, but not least, ist da die Sache mit dem Forumsklima.
    Ja ja, ich weiß, hier geht es um die Sache, hier geht es um ernsthafte Naturfotografie - und das Klima auf der Plattform spielt keine Rolle.
    Sorry, aber das ist reiner Blödsinn. Alle von uns sind hier in unserer Freizeit, und niemand von uns verbringt seine Freizeit noch lange da, wo es unangenehm ist.
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Kurz gesagt: Kaum jemand verträgt es, wenn man ihm sagt, dass sein Baby hässlich ist. Selbst wenn es das ist, und damit hervorragend
zu den Eltern passt: Das sagt man einfach nicht.

Bilder sind keine Babies? Stimmt. Aber Fotografen sind Menschen. Menschen, die ein Bild veröffentlicht haben. Das Veröffentlichen mag ihnen schwer gefallen sein, denn manchen fällt es schwer, etwas zu veröffentlichen, etwas, dass auch ein gewisses Maß über sie selbst aussagt. Das Bild mag ihnen etwas bedeuten - wer will das schon wissen?

Und Kritik an diesem Bild ist ein klein bisschen wie Kritik am Baby.

Manchmal führt kein Weg daran vorbei, dass man eine lange Liste von Kritikpunkten aufführt, die darauf hinausgehen, dass der Autor des Kommentars das Bild selbst löschen würde - aber das heisst noch lange nicht, dass man diese Empfehlung in dieser Direktheit ausdrücken muss. Es gibt fast immer eine Möglichkeit, auch etwas Positives zu sagen. Und selbst wenn es die mal nicht: Es gibt immer eine Möglichkeit, etwas Rücksicht zu nehmen.

Wer das nicht kann, der tut mir leid, aber möglicherweise wird er sich woanders deutlich besser fühlen (das ist keine Aufforderung zu gehen, eher eine zum Nachdenken).

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Das Forum ist ein Ort, an dem die Allermeisten von uns einen Teil ihrer Freizeit verbringen. Und mit Freizeit meine ich hier nicht einfach nur die arbeitsfreie Zeit, sondern die Zeit, in der keine sonstigen Verpflichtungen bestehen. Diese, und nur diese, Zeit steht uns für die Erholung von den Anstrengungen anderer Tätigkeiten zu Verfügung, und sie ist eine sehr wertvolle Zeit.

Nun treffen hier sehr verschiedene Menschen aufeinander - darunter eben auch solche, die in ihrer Freizeit keine Frustration, keinen Streit, keine Missstimmung, keinen Stress und so weiter und so fort gebrauchen können, eben weil sie sich davon erholen wollen und müssen.
Daraus folgt, dass ein negativ aufgeladenes Klima den einen oder anderen Benutzer weg treiben wird. Und darunter sind sicherlich nicht nur direkt Betroffene, beispielsweise eines Streites, sondern eben auch Kollateralschäden, denen das Klima einfach nicht mehr passt.

Mit Kollateralschaden meine ich einen Schaden, der als Nebenwirkung entsteht. Ob das jetzt ganz unabsichtlich passiert, oder bewusst in Kauf genommen wird, ist hier zweitrangig. Ich schrieb bewusst nicht Nebenwirkung, weil ich den Schaden betonen wollte.

Diese Kollateralschäden zu vermeiden sollte allgemeines Ziel sein. Ein negativ aufgeladenes Klima hat eine sehr breite Wirkung, und ist in seiner Wirkung ungezielt, es trifft fast alle Benutzergruppen gleichermaßen, und verdirbt querbeet die Stimmung.
Ich schreibe fast, weil man auch die Leute, die eher hart im Nehmen sind, als Gruppe auffassen könnte. Allerdings träfe es indirekt auch sie, wenn sie plötzlich alleine wären.

Ein negativ aufgeladenes Klima ist Gift für das Forum.

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Ein Wort an die Leute, für die ein Forum mit weniger Benutzern ein Besseres wäre: Probiert's doch aus. Aber nicht hier.

Ich respektiere die Leute, die es selbst versuchen, auch wenn sie möglicherweise auf die Nase fallen. Ich will wirklich nicht ausschließen, dass es Konzepte gibt, die besser funktionieren als Meine - im Gegenteil, es würde mich überraschen wenn es nicht so wäre.

Aber zu sagen, dass hier im Forum zu viele Leute sind (*), ist billig - und bedeutet, dass wir nach irgendwelchen Kriterien Benutzer ausschließen sollten. Das wäre, da dieses Forum schon immer für alle Naturfotografen offen war, doch ein extremer Wandel und ein Bruch mit dem Konzept, dass wir hier 12 Jahre verfolgt haben. Ein Bruch, der mir viel zu weit ginge, und hinter dem ich auch nicht stehe.

(*) Die Dauerklage über "zu viele Bilder" läuft genau darauf hinaus - wenn wir die Zahl der Bilder auf eines pro Woche und Benutzer reduzieren würden, würden maximal 33% der Bilder hier nicht gezeigt werden. Die meisten von uns zeigen etwa 4 Bilder im Monat. Und die Zahl der Bilder so zu beschränken wäre ein Bruch mit der Tradition des Forums, den ich nicht mitmachen würde, auch, weil ich denke, dass der Schaden, zum Beispiel die langsamere Lernkurve, den Nutzen nicht ausgleichen würde. Denn dieses Forum ist eben auch eine Lernplattform.

Nein, es ist tatsächlich nicht nur eine Plattform für Hochglanzbilder. Überrascht? Warum?

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Am Rande erwähnt: ich schaue dann und wann auf meine Statistiken über die Sternvergabe, und finde da nicht allzu viel Auffälliges. Klar, etwas findet man immer, aber Kleinkram ignoriert man besser, und dass Einzelne von euch mit Sternenfluten andere dazu einladen, Sterne zurück zu geben, kommt vor und ist traurig, bringt ihnen aber selten *** und ****, sondern nur den Kleinkram. Und dass Leute in den Wettbewerben zeigen, dass sie von ihren Bildern überzeugt sind, nun, ja, klar. Und die Software geht damit schon lange richtig um (soll heißen: das wird dann als zwei Bewertungen gerechnet - einmal der eigenen Bilder *untereinander*, und einmal die der anderen Bildern untereinander. Condorcet macht das möglich).

Also ja, natürlich gibt es immer Auffälligkeiten oder zumindest seltsames Verhalten. Wer würde etwas Anderes erwarten?
Aber der Schaden, oder der Nutzen, hält sich in Grenzen. Mehr kann man nicht erwarten, und mehr dagegen zu tun lohnt sich aus meiner Sicht der Dinge nicht.

Zumal es auch fraglich wäre - wer bitte soll entscheiden, ob es ein bestimmtes Verhaltensmuster nun gut oder schlecht ist? Weiß ich, ob der eine Sternvergeber, der *** und **** nur auf einen kleinen Kreis von unter 10 Personen verteilt, damit dem Buddytum frönt - oder ob er wirklich von der Arbeit dieser Fotografen überzeugt ist? Wie soll man das anhand der Sternchenvergabe wissen? Vielleicht besternt der ja auch grundsätzlich nur ein bestimmtes Motiv hoch, das eben nur ein paar Leute liefern? (wir haben hier viele Arten eigenwilliger Leute, also ist auch das nicht auszuschließen)
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Von den Sternchen zu den Wettbewerben:
Ich glaube, die sind völlig überbewertet. Aus meiner Sicht der Dinge sind sie ein nettes Extra.

Einige von euch erwarten da offenbar ganz andere Bilder an der Spitze zu sehen, und unterstellen dann je nachdem entweder Manipulation durch Buddykreise (klar passiert das, aber das geht im Rauschen unter), oder totale Unfähigkeit der Bewerter.
Ja, Letzteres mag es sein, aber meiner Meinung nach kommen hundert Geisterfahrer seltener von als Einer. Zum Glück.

Was einige von euch gerne übersehen ist der unterschiedliche Geschmack der Leute. Ja, die Anderen haben ein Recht auf ihren Geschmack, sogar die, die ungesalzene und fast rohe Pommes, und dazu Sauerbraten in Currysauce essen.

"JURY". Oh, nein, nicht schon wieder. Wer? Ich? Ist mir zu viel Arbeit. Anerkannte Naturfotografen mit hundert Wettbewerbserfolgen? Hm, jetzt mal im Ernst, meint ihr, die Leute wollen dauernd Jury machen? Und meint ihr, dass Wettbewerbserfolge aussagen, dass der Jurierte auch guter Juror ist? Oder haltet ihr es auch für möglich, dass es in anderen Wettbewerben auch menschelt, und man sich auf die Art nur jemanden ins Nest setzt, der gut in Beziehungspflege ist?
Das funktioniert ohnehin nicht. Nicht weil ich etwas umbauen müsste, sondern weil Jury-Arbeit echte Arbeit ist. Und das monatlich? Das macht niemand, wenn er dann auch noch jeden Monat Kritik an seiner Arbeit bekommt.

Ja, die Wettbewerbe… natürlich sind die nicht perfekt, natürlich steht nicht das objektiv beste Bild am Ende an der Spitze. Wie auch? Wer von uns ist immer objektiv?
Und wer hat keine eigenen Vorlieben, die in seine Objektivität hinein spielen?

Die Wettbewerbe sind ein Extra. Wie die Tophits auch. Aber es sind nette Extras, und sorgen dafür, dass auf der Startseite relativ gute Bilder sind.

Dass manchmal oder auch öfter der Sachverstand gegenüber anderen Kriterien verliert, nun, das ist leider so. Unnatürliche Posen bei Tieren, Falter auf falscher Blüte, oder ohne Manipulation nie zu beobachtendes Verhalten - all das kommt hier im Forum vor, und nicht mal selten.

Nur wie wollte man das verhindern? "JURY"? Eine Jury von Leuten, deren Bilder selbst Wettbewerbskandidaten sind? Also bitte - nicht mal dann, wenn ihre Bilder gesperrt und nur die Bilder ihrer Freunde im Wettbewerb wären.


Noch weniger selten ist es übrigens, dass Bilder mit bemerkenswertem dokumentarischem Wert hier unter gehen. Das allerdings könnte sich auf die Dauer vermeiden lassen (ich hab' da ein paar Ideen, aber die durchdenke ich noch).
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Was die viel gescholtenen Kommentare betrifft, die ja so viel schlechter geworden sind: Ja, das sind sie. Die durchschnittliche Kommentarlänge, und die ist ein guter Proxy für die Qualität der Kommentare, geht seit 2009 nach unten (mit Ausnahme des Jahres 2013). Aber das müsst ihr ändern.
Wir paar Admins können das nicht. Das müßt ihr wollen, und auch tun.

Wenn ihr etwas verändert wollt, dann tut es. Viel von dem, was hier schief läuft, ist zwischenmenschlich - und das könnt ihr ändern, wenn ihr es nur tut, und wenn ihr Anderen nicht schadet, ihnen nichts nehmt, und wenn ihr euch im Bereich des Zwecks des Forums bewegt (den Zweck, den ich hier mir Absicht nicht noch definiere).

Aber haltet nicht den Atem an in der Hoffnung, dass jemand Anderes etwas ändert. Das passiert auffallend selten.

Wenn ihr mich dazu braucht, überzeugt mich. Vielleicht gelingt es, vielleicht nicht. Vielleicht kommt es schnell, vielleicht erst etwas später. Wer weiß?

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Apropos etwas später: "Video" :-( Ich suche immer noch einen Konverter, mit dem ich Videos von einem Format in ein Anderes wandeln kann (weil die lieben Leute, die den HTML5-Video-Standard geschaffen haben, sich nicht auf einen Videoformat als Minimalstandard geeignet haben). Um genau zu sein suche ich einen Konverter, den ich nicht problemlos zum Absturz bekommen kann.
Mit Absturz meine ich genau das, nicht etwa einen kontrollierten Abbruch mit Fehlermeldung.

Die für Linux verfügbaren Werkzeuge bekomme ich jedenfalls schon zum Absturz, wenn ich nur das falsche Videoformat in den falschen Container stecke. Schreiben wir 2015?

Apropos 2015: Bin ich der Einzige, der glaubt, dass dieses bbcode-Geraffel alles ist, nur nicht zeitgemäß?
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Jetzt habe ich mich den Nachmittag und Abend gequält, um diesen Text zu schreiben, dann eben die Bilder zusammengesucht und verkleinert, und prompt ist die Schreibblockade weg. Das hätte ich wohl anders anfangen sollen.

Sei's drum. Ich wünsche euch viel Spaß hier, frohe Weihnachten, und nehmt das Alles nicht so ernst.

Zusammenfassung? Warum? Meint jemand, ich schreibe, damit ich nicht gelesen werde? :-)

Ich will mal nicht so sein: "Es gibt viele Arten, die Natur zu sehen. Es gibt viele Arten, Naturfotografie zu betreiben. Es gibt viele Arten, das Forum zu nutzen. Es gibt viele Arten, Bilder zu betrachten und zu bewerten. Viele, nicht Eine."
Autor: ©
Eingestellt:
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 375.3 kB, 1000 x 750 Pixel.
Technik:
Olympus XZ-1, 6mm (entsprechend 28mm Kleinbild)
1/400 Sek., f/3.5, ISO 100
Belichtungsautomatik, Automatischer Weißabgleich

Alle Bilder entstanden Ende Juli / Anfang August diesen Jahres auf Helgoland.
GoPro, FZ 200, XZ-1.
Ansichten: 370 durch Benutzer, 990 durch Gäste
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