Am Ende des Winters
© Angela Lang
Am Ende des Winters
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https://naturfotografen-forum.de/data/o/294/1474797/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/294/1474797/image.jpg
... beginnt die eisige Pracht, die der Winter in manchen Höhlen der Fränkischen Schweiz hervorgebracht hat, zu schmelzen. Interessant ist dabei, dass sich gerade in dieser Übergangsphase, wenn außen schon Temperaturen weit über 0°C die Eisformationen draußen und direkt im Eingang dahin raffen, sich weiter innen in der Höhle plötzlich Eis bildet, weil dort die kalte Luft das Tauwasser noch zum Gefrieren bringt. In dieser Höhle, die den stolzen Namen "Kühkerng" trägt, ist es nun aber auch damit bald vorbei. Die Eisstalagmiten werden vom Tropfwasser an den Spitzen bereits ausgehöhlt. Sogar Insekten, die solche Höhlen gerne als Winterquartier aufsuchen, werden schon wieder munter und krabbeln teilweise sogar auf dem Eis herum, wie ich heute beobachten konnte.
Ich möchte dieses Bild auch mit der Fragestellung einstellen, inwieweit Höhlenfotografie überhaupt für die klassischen Naturfotografen von Interesse ist. Es gibt da einige grundsätzliche Unterschiede zur Fotografie draußen. In erster Linie betrifft das die Lichtquelle. Künstliche Lichtquellen sind in der Höhlenfotografie zumeist unabdingbar, zumindest aber erwünscht, da das Naturerlebnis Höhle sich dem menschlichen Besucher erst durch eine mitgebrqachte Lichtquelle überhaupt erschließt. Zum anderen gehört zu einem stimmungsvollen Höhlenbild nach meinem Geschmack auch ein Dunkel- oder gar Schwarz-anteil, der den antrainierten Sehgewohnheiten eines klassischen Naturfotografen meist nicht so behagt. Höhlenfotografie bildet oft unbelebte Orte ab, der Zugang des Betrachters ist manchmal nur durch ein menschliches Model möglich, das uns die Faszination solcher Orte nachempfinden lässt.
Das hier gezeigte Bild ist nun kein reines Höhlenbild, denn der Ausgang, die Welt draußen ist zu sehen, Tageslicht fällt herein. So können wir uns noch ganz gut in diesen Raum hineindenken. Die Eisformen sind Anhaltspunkt genug, einen Höhlenforscher als Model brauchen wir hier also auch nicht.
Um die Details der Eisstalagmiten noch besser zur Wirkung zu bringen, habe ich zwei verdeckt liegende LED-Lampen benutzt.
Ob die Kategorie "Landschaft" nun passt, weiß ich auch nicht.
Ich bin gespannt, ob ich mit diesem Bild euer Interesse wecken kann. Falls nicht, so habe ich mir die Begründung zumindest schon gleich selbst mitgeliefert.
Viele Grüße und schöne erste Frühlingstage wünsche ich euch.
Autor: ©
Eingestellt:
Aufgenommen: 2018-03-05
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 655.1 kB, 1348 x 900 Pixel.
Technik:
Brennweite 26mm, entsprechend 26mm Kleinbild
1/8 Sekunden, F/18, ISO 160
manuell Belichtung, manueller Weißabgleich
NIKON D600
TAMRON SP 24-70mm F2.8 Di VC USD A007N
Ansichten: 252 durch Benutzer, 572 durch Gäste
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