Stiller Abend
© Horst Ender
Stiller Abend
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Auf dem Dach der Kitzbühler Alpen! Damals stand ich da und konnte das Geschehen ganz still beobachten, kein Windhauch wehte und kein Laut war zu hören! Der dicke Nebel verschluckte jegliche Geräusche die man sonst von den Tälern herauf hört. Die einzige Bewegung die auszumachen war, waren die Nebel die sich über die Jöcher des Karwendelgebirges ins Inntal ergossen.

An dieser Stelle, allen hier im Forum schöne und friedliche Weihnachtstage. Allen Moderatoren sei für ihre Arbeit hier gedankt.

Liebe Grüße Horst

PS.: Habt Ihr gewußt, dass das Lied Stille Nacht ...............?

Strasser Häusl

Ein altes Bauernhaus macht Geschichte
Das nostalgische Strasser Häusl bei Hippach im Zillertal wirkt wie eines von vielen alten Zillertaler Bauernhäusern, wäre da nicht die ungewöhnliche Geschichte der Strasser Kinder, die das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht" mit ihren Konzertauftritten weltberühmt gemacht haben.
Es scheint die Zeit stehen geblieben zu sein in dem kleinen Weiler Laimach bei Hippach. Das uralte Bauernhäusl am Wiesenrand mit seinen schweren rauchgeschwärzten Balken, dem breiten Balkon und den winzigen Fensterläden hat in knapp 300 Jahren sein Aussehen kaum verändert.
Die kleinen Stuben mit den massiven Holzböden, die langen Holzbänke, der Herrgottswinkel, die düstere Rauchkuchl mit dem alten Inventar. Ein Haus wie ein Museum, das viel über das karge Leben der Zillertaler Bauern von einst erzählt. Aber das Strasser Häusl ist etwas ganz Besonderes: Es dokumentiert die außergewöhnliche Geschichte der Strasser Kinder, die vom Zillertal in die Welt gezogen sind, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Und was so fast nebenbei geschehen ist, das gehört zu den außergewöhnlichsten Errungenschaften, die die Menschen in diesem Tal geleistet hatten.


Von Laimach in die weite Welt
Begonnen hat die Geschichte im Jahr 1831, als der Bauer und Handschuhhändler Lorenz Strasser das Wohnhaus im Laimach verließ und mit seinen sechs Kindern nach Leipzig und Berlin reiste, um dort feine elegante Handschuhe, wie sie damals modern waren, zu verkaufen.
Die Familie war sehr musikalisch und so kam es, dass sie neben dem Handel auch mit Volksliedern aus ihrer Heimat auftraten, was bei den Menschen im Nordosten Deutschlands sehr gut angekommen ist. Dabei hatten sie ein Lied im Repertoire, das ihnen der bekannte Orgelbauer Karl Mauracher aus Fügen mitgegeben hatte.
Gerade dieses Lied „Stille Nacht, heilige Nacht", komponiert von Franz Xaver Gruber aus dem salzburgischen Arnsdorf, riss die Zuschauer beim Auftritt am 15. Dezember 1832 im Leipziger Hotel de Bologne zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Was folgte, war eine Tournee durch ganz Deutschland mit einem Auftritt vor dem preußischen König Wilhelm IV.
Damit waren die Weichen für den Welterfolg des populärsten deutschsprachigen Weihnachtsliedes, das den Komponisten wie auch den Textdichter Joseph Mohr berühmt machen sollte.
Autor: ©
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Aufgenommen: 2013-10-08
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Technische Angaben: zeigen
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Technik:
Olympus E-5, 200mm (entsprechend 401mm Kleinbild)
1/25 Sek., f/9.0, ISO 100
Manuell belichtet, Korrektur -0.7, Manueller Weißabgleich, Stativ, Spiegelvorauslösung,
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