Schneegänse und Zwergschneegänse
© Winfried Wisniewski
Schneegänse und  Zwergschneegänse
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Schneegaense und Zwergschneegänse. Im Schutzgebiet Bosque del Apache im US-Bundestaat New Mexico, überwintern jedes Jahr rund 20.000 bis 25.000 Schneegänse. Mit der Systematik der Schneegansarten ist es nicht ganz so einfach.

Es sind zwei Arten von Schneegänsen, die hier überwintern: die Schneegans (Chen caerulescens) und die Zwergschneegans (Chen rossii). Sie treten etwa im Verhältnis 10:1 zu Gunsten der ersten Art auf. An der Größe kann man sie nur schwer unterscheiden, wenn sie nicht gerade nahe beieinander stehen. Doch es gibt sichere Unterscheidungsmerkmale: Die Zwergschneegans hat einen kürzeren Hals und einen kleineren rundlichen Kopf, mit einem auffällig kurzen Schnabel. Das beste Erkennungszeichen für die Schneegans hingegen ist ein seitlicher Schnabelspalt, der den Tieren ein „grinsendes“ Aussehen verleiht. Beide Arten treten in zwei Farbphasen auf, in der üblichen weißen und in einer so genannten „Blauen Phase“. Das sind dunkler gefärbte Tiere, bei denen nur Kopf und Teile des Halses und Unterbauches weiß sind. Sie kommt bei der Zwergschneegans nur sehr selten vor.

Von der Schneegans gibt es zwei Unterarten, die Große und die Kleine Schnee-gans. Die „Große Schneegans“ brütet auf Grönland und den hocharktischen Inseln Kanadas. (Bei dieser Unterart tritt die „Blaue Phase“ kaum auf.) Sie überwintert an der Ostküste der USA. Der Weltbestand wird auf 600.000 Exemplare ge-schätzt. Die Brutgebiete der „Kleinen Schneegans“ liegen meist etwas südlicher von der Hudson Bay über die Küsten des kanadischen Northwest Terrytories westwärts bis nach Sibirien. Bei dieser Unterart ist die „Blaue Phase“ relativ häu-fig. Der Bestand der „Kleinen Schneegans“ dürfte bei etwa 6 Millionen Tieren liegen. Damit ist die Schneegans vermutlich die häufigste Gänseart der Erde. Noch 1950 lag der Weltbestand bei nur etwa 1 Million Exemplaren. (Auch der Bestand der Zwergschneegans hat sich von 1940 bis heute von 5.000 auf 900.000 Tiere erhöht.)

Da die Tiere auf aufgelassenen Maisfeldern fressen, muss man wohl von "beeinflusster Natur" sprechen.
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Natur: Beeinflußte Natur ?
Fotografischer Anspruch: Professionell ?
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NIKON D300, 600mm (entsprechend 900mm Kleinbild)
1/80 Sek., Bl/22.0, ISO 200
Belichtungsautomatik, Automatischer Weißabgleich
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