Cascade Cave
© Philip Klinger
Cascade Cave
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Hallo!
Wie angekündigt schicke ich meiner Island-Serie nun noch ein paar wenige "spezielle" Aufnahmen hinterher (bevor hier der Frühling hoffentlich auch richtig in Fahrt kommt und es wieder so richtig nach draußen geht...).
Bevor es zurück nach Reykjavik ging, waren wir noch zwei Tage mit einem der führenden isländischen Speleologen, Björn Hroarsson, in einem Lavafeld der Eldgjá (wo wir unsere Wanderung ja begonnen hatten) unterwegs, um einige der unzähligen Lava-Höhlen dort zu erkunden! Einen Spezialisten wie Björn dabei zu haben, kann man bei solch einem Abenteuer nur empfehlen. Zunächst mal ist es praktisch unmöglich, in dem Gewirr eines riesigen Lavafelds die Eingänge zu den Höhlen zu finden, die teilweise nur auf dem Bauch kriechend betreten werden können. Ist man dann mal drinnen, sind Helm, Handschuhe und zuverlässige (!!!) Taschenlampen unverzichtbar. Teilweise liefen, krabbelten und krochen wir mehrere hundert Meter durch Höhlensysteme, in denen es stockdunkel wird, sobald man die Taschenlampe ausmacht. Ohne Lampe kommt man da nur mit viel, viel Glück wieder raus, wenn überhaupt - wenn man sich nicht den Kopf am messerscharfen Lavagestein einschlägt. Eine solche Dunkelheit hatte ich noch nie zuvor "gesehen". Die Kamera mit sich zu schleppen, wo man doch immer wieder auf allen vieren unterwegs war, war auch nicht gerade komfortabel. Aber hey, wenn nicht bei sowas, wann dann? :-)
Wenn man das erste Mal in eine Erdspalte kriecht, in der nach wenigen Metern völlige Dunkelheit herrscht und ein unterirdischer Bach die gesamte Höhlenbreite ausfüllt, fühlt man sich wie Gollum, der sich in das Nebelgebirge verzieht. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Unten schwappt einem das Wasser in die Schuhe, oben muss man schauen, dass man sich den Helm nicht vom Kopf haut, und dabei kämpft man sich halb gebückt vorwärts. Das Ganze unter mehreren Metern massiven Lavagesteins. Es ist absolut, als würde man eine völlig andere Welt betreten, und jede Höhle ist anders. Die Cascade Cave war die erste Höhle, die wir uns ansahen. Im hintersten begehbaren Raum stürzt das Wasser aus einem über der Höhle gelegenen See in Kaskaden durch Felsspalten in die Höhle hinab und formt eben diesen Bach, durch den man sich kämpfen muss.
Man könnte jahrelang belichten und würde ein schwarzes Foto bekommen, daher müssen die Taschenlampen als künstliche Lichtquelle herhalten. Wenn man die Lampen ausschaltet und völlig lautlos verharrt und nur das Gluckern und Plätschern des Wassers um sich herum hört, kommt man um eine Gänsehaut nicht herum :-)
Beste Grüße,
Philip
Autor: ©
Eingestellt:
Natur: Beeinflußte Natur ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 381.4 kB, 1000 x 574 Pixel.
Technik:
Pentax K7 mit DA12-24/4 @ 12mm
ISO400 - f/10 - 165s
Stativ
beeinflusst: künstliche Lichtquelle
Ansichten: 4 durch Benutzer, 225 durch Gäste
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Lavahöhlen Islands: