Zodiak
© Daniel Mathias
Zodiak
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In besonders dunklen Nächten lässt sich gegen Ende der astronomischen Dämmerung das sogenannte Zodiakallicht beobachten. Sonnenlicht reflektiert an interplanetarem Staub und projiziert damit ihre eigene Umlaufbahn kreisförmig am Nachthimmel. Der Staub ist dabei extrem dünn verteilt: nur etwa 10 Teilchen pro Kubikkilometer. Der schwache Lichtschein wird immer dann sichtbar, wenn die Sonne so weit hinter dem Horizont steht, dass es fast dunkel ist, ihr Gegenschein aber sichtbar reflektiert und nicht gerade von anderen Lichtquellen überstrahlt wird. Das ist in gemäßigten Breiten im Frühling (abends) bzw. Herbst (morgens) besonders gut möglich, in Äquatornähe, so wie hier (Bolivien) auch das ganze Jahr über. Ganz links sind die beiden Zwerggalaxien der Magellan'schen Wolken gut zu erkennen.
Disclaimer: ich fotografierte in einer Gegend mit vielen halbwilden Hunden, die ihre Welpen im Gebüsch versteckt hatten und wollte nichts unnötig riskieren. Daher habe ich nach Einbruch der Dunkelheit abgebrochen und für den Himmel eine Serie vewendet, die einige Tage früher entstanden ist. Die zu erwartende Position aller Gestirne im Verhältnis zum Vordergrund ist aber korrekt, Blickrichtung, Stand der Milchstraße und Bildwirkung sind realistisch und nicht bunt zusammenmontiert.
Autor: ©
Eingestellt:
Aufgenommen: 2018-10-07
Fotografischer Anspruch: Professionell ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 776.8 kB, 1777 x 1000 Pixel.
Technik:
Nikon D810, Tamron 15-30 mm
25 Sekunden, f/2.8, ISO 6400
Stativ, Nanotracker, Weichzeichnungsfilter, Panorama aus 8 Aufnahmen
Ansichten: 196 durch Benutzer, 320 durch Gäste
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