Baumruinen
| Eingestellt: | 2025-11-30 |
|---|---|
| Aufgenommen: | 2025-11-02 |
| GA © | |
| Es ist immer wieder schön, nach Noir Flohay zu laufen. Dieser Ort, mitten im Großen Moor des Hohens Venns, ist mittlerweile völlig problemlos zu Fuß zu erreichen. Die Holzstege gehen fast bis oben... Mit dem Foto bin ich selber irgendwie unschlüssig. Meinungen dazu sind erbeten. Glück Auf |
|
| Technik: | Canon EOS R6m2, TS-E24mm f/3.5L II 52s, F/11, ISO 100, 24mm, Polfilter, ND-Filter 9, Automatischer Weißabgleich, Multi-Segment-Messung |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 2.1 mB 1600 x 1067 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 11 Zu den Tophits
|
| Ansichten: | 75 durch Benutzer251 durch Gäste |
| Schlagwörter: | belgien copyright eos r6ii europa guido alfes hautes fagnes herbst hohes venn landschaftsfotografie moor naturfotografie urheberschutz nofeenocontent |
| Rubrik Landschaften: | |
Re: Baumruinen
hab' dein Bild gerade gefunden. - Meine Meinung, wenn du nochmal hinfährst: ein oder zwei Schritte nach rechts um rechts oben den Baum, der so steil in den Himmel ragt aus der Komposition heraus zu halten. Der stört das visuelle Gleichgewicht im Bild, weil er als höchster Baumstamm Aufmerksamkeit einfordert, aber andererseits so nebensächlich am Bildrand platziert ist. Dazu kommt, das deine starke Diagonale durch den liegenden Baum im Vordergrund auch noch auf ihn zeigt, also ihn zum visuelle Hintergrundziel macht. Wäre es ein 19:9 Pano mit rechts neben dem langen Baum so viel Platz, wie links am Bildrand ( ich weiß da kommen noch mehr "störende" Bäume ), dann wäre es gut vom Bildaufbau, aber so: entweder ganz rein oder ganz raus! Ich bin für ganz raus, weil ich die Stelle kenne und "ganz rein" neue Probleme bedeuten würde.
Des weiteren hätte ich mich an deiner Stelle hier für eine deutlich kürzere Belichtungszeit entschieden. Man sieht den Gräsern den frischen Wind an, der auf der Hochfläche geherrscht hat. So weit so gut, aber dadurch sieht man auch die ungünstige Wolkenzugrichtung parallel zum Horizont. Das nimmt dem Bild seinen Kick. Stark wäre der Effekt mit der Langzeitbelichtung gekommen, wenn die Wolken auf dich zu oder von dir weg (also senkrecht zum Horizont) gezogen wären. Das hätte dem Bild eine tierische dynamische Tiefe verschafft! Ich glaube, ein Einfrieren der Bewegung mittels kurzer Belichtungszeit hätte das Bild in seiner statischen Aussage unterstützt und verhindert, das die Unschärfen in Halmen und Wolken wie ein fotografischer Fehler wirken.
Aber, du sagst es ja schon selber so schön treffend: "Da gibt's nur eines: Nochmal da hin"
Liebe Grüße und auch dir "Glück auf"
Holger
PS @ alle anderen Forumsleser: Guido und ich kennen und schätzen uns schon etliche Jahre, weswegen ich auch weiß, das meine harte Kritik bei ihm "richtig" ankommt. Anderen Forumsteilnehmern hätte ich das nicht so radikal und undiplomatisch rüber gebracht.
Re: Baumruinen
LG und
Glück Auf
Guido
Re: Baumruinen
Re: Baumruinen
Glück Auf
Guido
Re: Baumruinen
ein sehr sehenswertes und etwas verstörendes Bild durch die abgestorbenen Bäume und das "tote" Gras.
So habe ich mir immer "Agent orange" vorgestellt .
Toll gesehen und fotografiert von dir.
Gruss
Otto
Re: Baumruinen
diese abgestrobenen Bäume üben auf mich immer einen besonderen Reiz aus.
Von daher kein Wunder, dass mir diese herrliche Bild absolut zusagt.
LG
Christine
Re: Baumruinen
der liegende Ast führt meinen Blick in das Bild hinein, wo die namengebenden Baumruinen stehen. Die sind von einer kuriosen Ästhetik, nicht unbedingt schön, aber sicherlich sehenswert. Das Bild macht einen betroffen, weil man mit einer außergewöhnlichen Situation konfrontiert wird. Ich finde es interessant und zeigenswert.
LG charlie
Re: Baumruinen
Hier ist dir ein schönes Bild gelungen!
lG
Robert