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Geboren in luftigen Höhen

Geboren in luftigen Höhen
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Eingestellt:
Aufgenommen: 2023-01-22
HE ©
Und als die Luft zu kalt und zu dünn wurde, fiel das kleine Kristall ganz leise und still auf die Erde.
Das frostige Dasein währte nur kurz im immer wärmer werdenden Klima, und so war es kurze Zeit nach der Landung auf der Erde schon wieder verschwunden, nein nicht gestorben, nur das Aussehen hat sich verändert.
Weil es heute ganz nass und schwer schneit .............!

Die Entstehung von Schneeflocken beginnt mit winzigen Eispartikeln, die in den Wolken auf zweierlei Weise entstehen können. In sehr kalter Luft kann reiner Wasserdampf direkt zu Eispartikeln gefrieren. Dazu muss die Temperatur allerdings extrem niedrige Werte annehmen, nahe minus 40 Grad Celsius. Wesentlich typischer ist daher ein anderer Prozess, bei dem Staubpartikel eine zentrale Rolle spielen – und davon gibt es in der Luft meist eine ganze Menge.
Einzelne Wassermoleküle lagern sich an die Staubkörnchen an und bei Temperaturen unter null Grad Celsius entstehen winzige unterkühlte Tröpfchen. Kühlt die Luft weiter ab, gefrieren die unterkühlten Wolken Tröpfchen zu Eiskristallen. Zunächst sind sie nur wenige Mikrometer groß und weisen fast immer eine sechseckige Form auf: Es handelt sich um hexagonale Plättchen oder Säulen. Das liegt an der dominierenden Kristallstruktur von Eis – die Wassermoleküle sind hexagonal angeordnet. Dabei befinden sich die Sauerstoffatome jeweils an den Ecken eines Sechsecks, und Wasserstoffbrücken verbinden sie mit den anderen Wassermolekülen.
Nach und nach lagern sich immer mehr Wassermoleküle an die Kristalle an und lassen diese wachsen, insbesondere an den Kanten. Wegen der hexagonalen Eisstruktur bilden sich auf diese Weise die für Schneekristalle typischen „Äste“. In künstlerischen Darstellungen sehen sie absolut identisch aus, was jedoch nicht der Realität entspricht. Stattdessen findet man leicht asymmetrisch geformte Schneekristalle.
Trotzdem ähneln sich die sechs Äste stark. Das liegt daran, dass die äußeren Bedingungen – die über das Eiswachstum entscheiden – für alle Äste identisch sind. Vor allem die Temperatur und Feuchtigkeit der Luft, in der ein Schneekristall heranwächst, beeinflussen seine spätere Form. Zum Beispiel bilden sich bei Temperaturen nahe minus zwei Grad Celsius hexagonale Plättchen, die mit zunehmender Feuchte immer komplexere Verästelungen ausbilden. Ähnlich verhält es sich mit Schneekristallen bei minus 15 Grad Celsius. Dann entstehen besonders formschöne Exemplare. Bei Temperaturen um minus sieben Grad Celsius hingegen entwickeln sich vorwiegend Eissäulen, -nadeln oder -prismen.

Quelle: Welt der Physik

Liebe Grüße Horst

Technik:
Olympus E-M1MarkII, SIGMA 105mm F2.8 MACRO
1/60s, F/8, ISO 200, 105mm (etwa 210mm Kleinbild)
Blendenvorwahl, +0.3 Korrektur, Manueller Weißabgleich, Spot-Messung
0.305m Distanz
Bearbeitung Gestempelt
Größe 450.3 kB 1278 x 850 Pixel.
Platzierungen:
Beste Tophit-Platzierung: 8 Zu den Tophits
Teilnehmer "Farben und Formen"-Bild des Monats Februar 2023
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