(Natur)fotograf
| Eingestellt: | 2014-05-12 |
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| Aufgenommen: | 2014-05-12 |
| RD © | |
| Manchmal fragt man sich schon... |
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| Fotografischer Anspruch: | Dokumentarisch ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 290.2 kB 1200 x 800 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 19 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 314 durch Benutzer1217 durch Gäste |
| Rubrik Mensch und Natur: | |
Re: (Natur)fotograf
Ein paar Fragen von Michael kann ich gerne dazu beantworten. Der Schwan brütet an einem Trampelpfad der in den Rheinauen um einen kleinen See herumführt. Den Trampelpfad verursacht haben Angler, die aber zur Zeit von der anderen Seite zu ihren Plätzen laufen. Dort ist aber eine kleine Furt und ohne Gummistiefel gibt's nasse Füße. Das wusste wohl auch unser Fotograf und ist ohne ein Foto zu machen hin und zurück direkt am Nest vorbeigelaufen. Wie Klaus schon geschrieben hat, den Schwan wird das wohl kaum zur Flucht veranlassen. Hier ging es mir aber mehr um die Frage ob man alles machen muss was möglich ist. Ich(und wohl viele andere auch) hätte es mir auf jeden Fall verkniffen, als schlechtes Beispiel in die Geschichte der Naturfotografie einzugehen
VG Rainer
Re: (Natur)fotograf
so ganz verstehe ich Eure Intention nicht: ist es sonderbar, dass jemand sich hier über ein scheinbares Fehlverhalten negativ äußert, nur weil es in anderen Situationen auch Fehlverhalten bei Naturfotografen gibt? Für mich ist da kein Zusammenhang. Hier wird eine Situation gezeigt, die so anmutet, dass der Mann sich falsch verhält - ich denke, das sollte in einem öffentlichen Forum auch so benannt werden dürfen. Besonders heftige Empörung habe ich aus den Beiträgen nicht heraus gelesen. Und zu Nestfotografie habe ich hzier schon öfter mahnende Kommentare gelesen, also empfinde ich es nicht so, dass sich da keiner berufen fühlt. Vielleicht seht Ihr das ja auch so, und ich habe es nur falsch interpretiert?
Im übrigen finde ich ier das Medium Foto mal wieder sehr spannend: was ist da wirklich passiert? Wir wissen es als Betrachter nicht. Es gibt ja mehrere Möglichkeiten, bei denen der Mann kein Fehlverhalten gezeigt hätte:
1. Das Gesicht ist nicht zu sehen. Vielleicht schaut der Mann nach rechts auf das Wasser und hat den Schwan gar nicht bemerkt.
2. Der Weg, auf dem der Mann geht, ist nicht so nah an dem Schwan, wie es aussieht, die Perspektive lässt es nur so erscheinen
3. Der Mann ist von einer Naturschutzvereinigung und prüft brütende Wasservögel
4. Der Schwan brütet an einer Stelle, wo Menschen stets nahe vorbei gehen, der Mann ist nur einer von vielen und daher versetzt er den Schwan nicht in Aufruhr
5. Der Schwan brütet gar nicht, sondern läuft hinter dem Gestrüpp auf den Mann zu, um gefüttert zu werden
...
Hier ist vieles möglich, auch wenn die Situation für uns eindeutig erscheint. Ich möchte jetzt gar nicht sagen wollen, was hier zutrifft, aber spannend finde ich die Macht eines Fotos schon .
Viele Grüße
Michael
Re: (Natur)fotograf
Sicherlich kein nachahmenswertes Verhalten...!
Aber jetzt mal ehrlich: Wer regt sich ernsthaft auf, wenn hier seltene "Blümken" gezeigt werden, die am Ende des Fotoshootings "allein auf weiter Flur" stehen, weil drumherum von Naturfotografen alles plattgelegen wurde - nur, um das perfekte Foto hinzukriegen!!!???
Das eine macht das andere sicher nicht besser, aber vielleicht regt das ja mal zum Nachdenken an.
Viele Grüße
Richard
Re: (Natur)fotograf
Re: (Natur)fotograf
uiuiui...unsereins schämt sich, weil er aufgrund mangelnder Brennweite einem Tier zu Nahe auf die Pelle rückt. Dieses Bild hier tut dann allerdings ganz neue Abgründe auf, zumal der Schwan ja offenbar brütet?!
Schade, schade, schade...
Grüße,
Sara
Re: (Natur)fotograf
Gegen Dummheit ist leider kein Kraut gewachsen.
Und dann war es das böse böse Tier..
LG Doris
Re: (Natur)fotograf
Birgit hat es sehr gut beschrieben und bei uns hier im NP gibt es schon Tafeln mit "Einfachsprache"...die gilt für Alle, egal ob mit oder ohne Cam.
Der Blick des Schwans sagt sehr viel aus.
Gruß angelika
Re: (Natur)fotograf
Re: (Natur)fotograf
Ohne es zu wissen habe ich vor zwei Minuten das selbe geschrieben!
Gruss Robert