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Kapgeier begrüßt die aufgehende Sonne

Kapgeier begrüßt die aufgehende Sonne
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Kapgeier im Nationalpark Giant's Castle

Der Kapgeier hat das kleinste Verbreitungsgebiet aller Altweltgeier. Dennoch war er lange Zeit der häufigste Geier im Süden Afrikas. Mehr als andere Arten hatte er sich den Menschen angeschlossen. In Kapstadt gehörte er zum Straßenbild und war dort als eine Art Gesundheitspolizei geschützt. Lange Zeit lebten Kapgeier vor allem von gefallenem Hausvieh. Da sie auch die Nachgeburten von Schafen und Ziegen fraßen, gerieten sie in den Verdacht, Haustiere zu töten, wofür es bis heute keine Beweise gibt. Mit Gift und Gewehren gingen die Farmer gegen die Geier vor. Heute sind sie aus weiten Teilen des südlichen Afrika verschwunden. Es gibt zur Zeit nicht mehr als 83 Plätze, an denen sich Brutkolonien befinden. Sie sind konzentriert um die Drakensberge Südafrikas. Außerhalb des Landes brüten sie in geringer Zahl nur in Botswana, Simbabwe, Namibia und vielleicht in Mosambik. 1976 wurden noch 2.500 Brutpaare und insgesamt 10.000 Exemplare gezählt. Heute hat sich dank Schutzmaßnahmen und Fütterungen in Geierrestaurants die Lage etwas verbessert.

Technik:
Nikon D300; 600/4 IS; ISO:320; 1/1600 sec. bei Bl. 7.1; Blendenautomatik, minus 1/3 Blende; Versteck; Bohnensack
Fotografischer Anspruch: Professionell ?
Natur: Beeinflußte Natur ?
Größe 333.2 kB 999 x 666 Pixel.
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Vögel: