Schriftart wählen

Schriftgröße wählen

Zeilenabstand wählen

Sphex

Sphex
  • Hintergrundfarbe ändern
  • Kontextmenü-Emulation abschalten
* ** *** ****
©...
https://naturfotografen-forum.de/data/o/87/438341/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/87/438341/image.jpg
Eingestellt:
LT ©
In Südfrankreich konnte ich neben Schwalbenschwanz, Libellen usw. auch erstmals Heuschrecken-Sandwespen beobachten. In Deutschland ist die Art extrem selten, galt mal als ausgestorben, wurde aber in den letzten Jahren in der oberrheinischen Tiefebene und in Brandenburg (Horst Beutler zeigte einige feine Aufnahmen im Forum) wiedergefunden. In der Crau konnte ich mehrere Weibchen beim Graben ihrer Niströhren in lockeren, sandigen Boden beobachten und fotografieren. Letzteres gestaltete sich dabei unerwartet schwierig, da die Sandwespen so gut wie immer in Bewegung sind und kaum vorherzusehen ist, wann sie mal an welchem Punkt für einen Sekundenbruchteil verharren. Meist krabbeln sie in die angefangene Röhre hinein, kommen rückwärts wieder heraus, tragen dabei mit dem vorderen Beinpaar sowie den Mundwerkzeugen Sand und kleine Steinchen heraus, legen diese ein paar Zentimeter entfernt ab und stürzen sich sofort wieder hinein. Der Eingang zur Röhre ist hier am rechten Bildrand zu erahnen. Es war beeindruckend anzusehen, wie emsig und kräftig sie dabei zu Werke gingen. Die Fotos sind indes größtenteils nichts geworden - von 400 - 500 Aufnahmen, die ich im Verlauf zweier Nachmittage schoß, sind gerade mal acht übriggeblieben, von denen diese die mit Abstand beste ist.
Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen. Ich wollte nicht immer nur Libellen zeigen. Bild: Lächelndes Gesicht

Beeinflußte Natur da einige störende Ästchen usw. beiseite gelegt.

Viele Grüße, Lukas

Technik:
180mm, 1/80, f6.3, ISO 200, aufgelegt, Winkelsucher, fullframe
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Natur: Beeinflußte Natur ?
Größe 222.4 kB 962 x 642 Pixel.
Ansichten: 4 durch Benutzer322 durch Gäste384 im alten Zähler
Schlagwörter:
Rubrik
Wirbellose: