Þingvallavatn
| Eingestellt: | 2009-07-18 |
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| Der See liegt im sog. Þingvellir-Graben und ist umgeben von vier aktiven Vulkansystemen: Prestahnúkur und Hrafnabjörg im Nordosten sowie Hengill und Hromundartindur im Südwesten. Das vermutete Alter des Sees beträgt etwa 12000 Jahre. Damit entstand er am Ende der letzten Eiszeit. Er war zunächst ein Gletschersee. Der Gletscher verwehrte am Ende der letzten Eiszeit den Abfluss des Wassers. Schließlich zogen sich die Gletscher zurück, das Land unterhalb des Vulkans Hengill hob sich und der See wurde tiefer. Eine entscheidende Änderung ergab sich vor ca. 10000 Jahren, als der östlich benachbarte Vulkan Skjaldbreiður in einem einzigen langen Ausbruch entstand. Die Lava baute nicht nur den Schildvulkan selbst auf, sondern ergoss sich weiter durch die Täler in Richtung des Sees. Ein weiterer großer Vulkanausbruch prägte etwa 1000 Jahre später die Gegend: Diesmal war es der noch näher am See gelegene Vulkan Hrafnabjörg, der seine Lava in den See ergoss und dessen Abfluss beim Flüsschen Sog behinderte. Das Seewasser stieg infolgedessen um ca. 12 m an. Der Fluss allerdings grub sein Bett durch die Lava und die Wasseroberfläche senkte sich wieder um ca. 7 m. Vor ca. 2000 Jahren brach der Hengill-Vulkan aus und eine Insel entstand mitten im See, die heute den Namen Sandey trägt. Heutzutage bezieht der See sein Wasser vor allem aus zahlreichen ober- und unterirdischen Quellen in den benachbarten Lavafeldern. Außerdem liegt er inmitten der Grabenbruchzone des mittelatlantischen Rückens, die sich diagonal von Südwesten nach Nordosten über Island hinzieht. Infolgedessen findet man in der Gegend sehr viele kleinere und größere Spalten. Die größte ist die Almannagjá in Þingvellir, die eindrucksvollste aber eher die Hrafnagjá (s. Bild). Auch unter dem See befinden sich solche Spalten, eine davon bezeichnenderweise an dessen tiefster Stelle. Von sehr großer historischer Bedeutung war seit der Zeit der Landnahme, d.h. der Besiedelung Islands, die Umgebung des Sees. An seinem Nordufer fand nämlich schon ab 930 bis zum Jahr 1800 bei Þingvellir die gesetzgebende Versammlung Alþing statt. (WIKI) |
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| Technik: | Nikon D700, Tamron 28-75/2.8@75mm ISO200, F16, 1/160 Pano-Schnitt |
| Fotografischer Anspruch: | Professionell ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 375.4 kB 1194 x 500 Pixel. |
| Ansichten: | 2 durch Benutzer213 durch Gäste487 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | ingvallavatn island |
| Rubrik Landschaften: | |
| Serie ISLAND 2009: | |
Re: Þingvallavatn
ein herrliches und sehr stimmungsvolles Landschaftspanorama bei schönem Licht, gefällt mir so wie es ist sehr gut. Sehr interessant auch die Informationen dazu.
Gruß Gaby
Re: Þingvallavatn
Re: Þingvallavatn
zunächst erstmal danke für die sehr informativen Zeilen zur Entstehung dieses Sees, die ich mit Interesse gelesen habe.
Zum Foto selbst: Ein durchaus gelungener Blick über den See mit seinen schneebedeckten Bergen und dem Gletscher (?) im Hintergrund. Auch der Bildaufbau und der Beschnitt auf´s Panorama-Format gefallen. Allerdings - ich kann auch nicht genau sagen warum - fehlt mir hier das gewisse "Etwas". Vielleicht hätte ich die Tonwertkurve vor allem im Weißbereich deutlich angezogen, um mehr Kontrast und Lebendigkeit ins Bild zu bekommen, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack und muss nicht für jeden gelten.
Dennoch hab ich´s mir gerne angeschaut und freue mich schon auf weitere Fotos aus diesem "Traumland", das ich nur zu gerne einmal selbst bereisen würde.
Liebe Grüße
Cora