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https://naturfotografen-forum.de/data/p/378/1892932/fast-thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/378/1892932/image.jpg
Eingestellt:
Aufgenommen: 2021-09-16
HS ©
Lange habe ich überlegt, ob ich dieses Bild einstellen soll... das liegt daran, dass mich diese Situation wirklich sehr mitgenommen hat und nicht nur mich, sondern auch alle anderen, die davon Zeuge wurden - darunter gestandene, nicht gerade übersentimentale Männer.
Die Hyäne hatte das Gnu gerade erwischt, als wir vorbeifuhren - die ursprüngliche Jagd selbst hatten wir nicht gesehen. Das Gnu schaffte es sogar noch einmal, zu entkommen. Allerdings hatte die Hyäne ihr bereits den Bauch aufgerissen und Magen und Gedärme hingen heraus. Dadurch hatte die Hyäne natürlich leichtes Spiel, das junge Gnu wieder zu fangen (dies zeigt gerade die Szene auf dem Bild). Was danach folgte, ging uns allen an die Nieren - ich habe auch nur sehr wenige Bilder gemacht. Klar ist auch das Natur, aber im Gegensatz zu Leoparden, Geparden und Löwen töten Hyänen ihre Beute nicht durch einen Kehlbiss, bevor sie anfangen zu fressen. Und das ist heftig. Das arme kleine Gnu hier lebte mindestens noch 20 Minuten, während die Hyäne bereits einen guten Teil seines hinteren Unterleibs gefressen hatte und bereits an seinem Hüftknochen nagte. Und auch das ist Natur und passiert täglich. In den Savannen Afrikas und überall auf der Welt, im Großen wie im Kleinen. Daher habe ich mich entschieden, das Bild doch zu zeigen...
Auch die Hyäne tut dies nicht aus Böswilligkeit, sondern weil sie selbst überleben will.
Nun bin ich sehr gespannt, was ihr von dem Foto haltet. Darf man nur die schönen Seiten der Natur zeigen? Den Moment, in dem sich Jäger und Beute hier direkt in die Augen schauen, finde ich trotz allem spannend...
Liebe Grüße,
Heike
Technik:
NIKON D850, 300.0 mm f/4.0
1/1250s, F/4, ISO 2500, 300mm
M, Manueller Weißabgleich
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Größe 889.2 kB 1200 x 800 Pixel.
Platzierungen:
Beste Tophit-Platzierung: 1 Zu den Tophits
Teilnehmer Tierbild des Monats Januar 2022
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Schlagwörter:
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