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40/2021 (M) Gabel Azurjungfer
© Andreas Wronna
40/2021 (M) Gabel Azurjungfer
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Diese Aufnahme ist für mich die größte Überraschung in Sachen Libellenfotos in diesem Jahr für mich!

Hier die Geschichte dazu:

im letzten Jahr hatte ich erstmals das große Glück, durch den Hinweis eines Biologen erstmals die Gabel Azurjungfer fotografieren zu können. Das Habitat ist für meine Verhältnisse ziemlich weit entfernt von meinem Wohnort. Doch da extrem wenige Standorte bekannt sind, hatte ich den langen Weg auf mich genommen.

In diesem Jahr hatte ich lange überlegt, ob ich für das Projekt die 100km auf mich nehmen soll. Zeit ist für mich ein enorm kostbares Gut und ich habe selten mehr als 1-2 Stunden Zeit für meine Fotos. Ich hatte mich aber dazu durchringen können. Am Ziel angekommen mußte ich entsetzt feststellen, das die flache Mulde im Feld durch landwirtschaftliche Bearbeitung komplett zerstört wurde. Ein Schock für mich, denn all die Mühe war vergebens und das einzige mir bekannte Habitat war zerstört.

Heute hatte ich mir für einen Kurztrip vorgenommen, nochmal die Stelle zu besuchen, an der ich gestern die Eiablage der Quelljungfer beobachtet hatte. Der Weg dahin führte über eine Wiese mit einer Senke, die mit Wasser gefüllt ist. Ein paar Azurjungfern flogen herum und ich hatte sie wie immer stichprobenartig durchfotografiert. Gleich die erste war ein Volltreffer. Ich hatte bereits die Hoffnung für diese Jahr aufgegeben, die Gabel Azurjungfer zu finden und dann fliegt sie mir weniger als 3km von meinem Wohnzimmer entfern über den Weg. Ich bin immernoch ganz von den Socken. Wahrscheinlich ist sie häufiger, als man derzeit weis, denn wenn man nicht ganz genau hinsieht dann ist es halt nur irgendeine Azurjunger. Und wer - außer ein paar Biologen und Libellenverrückte - schaut schon so genau hin, wenn er eine Pfütze durchschreitet?

EINE WÜRDIGE NR. 40!

Da Libellen mein besonderes Steckenpferd sind, möchte ich ab 2021 deren Vielfalt über den Verlauf des Jahres zeigen. Deshalb fallen meine Titel ab 2021 wenig wortmalerisch aus. Durch die Ziffern kann man bei jedem Bild erkennen, wie viele unterscheidliche Arten ich in dem betreffenden Jahr schon in vorzeigbarer Qualität nachweisen konnte. In Klammern folgt dann das Geschlecht und dann der deutsche Name der Art. Vielleicht füge ich noch die eine oder andere Bezeichnung für Varianten an.

Ich möchte durch meine tagesaktuellen Bilder dazu inspirieren, die Vielfalt unter den fliegenden Edelsteinen zu suchen. Artenvielfalt ist derzeit in aller Munde. Vielleicht gelingt es ja dem einen oder anderen ebenfalls, vielfältige Libellen seiner Region zu entdecken und hier zu zeigen.

Z.B. in Bayern gibt es vom Landesamt für Umweltschutz eine Möglichkeit, die gefundenen Libellen online zu erfassen. So verpuffen die Erkenntnisse nicht im "Nirvana". Sie können sogar sehr nützlich sein.

Autor: ©
Eingestellt:
Aufgenommen: 2021-07-21
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 929.9 kB, 1500 x 1000 Pixel.
Technik:
Olympus OM-D E-M1 MarkII / 40-150mm 2,8 pro mit MC-14
1/250s / Blende4,0 / ISO 100
Hockend aus der Hand. Über den Sucher fokussiert.
Ansichten: 51 durch Benutzer, 60 durch Gäste
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