Az

Schriftart wählen

Schriftgröße wählen

Zeilenabstand wählen

Schnellzugriff Verlauf Funktionen
Is Bankerl mitn Herrgott unterm Grundschartner
© Horst Ender
Is Bankerl mitn Herrgott unterm Grundschartner
* ** *** **** Vollbild
©...
https://naturfotografen-forum.de/data/o/370/1852540/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/370/1852540/image.jpg
Ganz früh weckt das Murmeltier, nein das Smartphone. Raus aus den Federn, zusammen gepackt hatten wir schon gestern.
Ein Stück mit dem Auto (mag ich nicht so gerne)
Man steigt durch die kühle Luft den steilen Weg hinauf, es wird immer steiler und der Puls immer schneller :-)
Weiter über in den harten Granit gemeißelte Stufen höher, es tropft schon von der Stirn ;-)
Und irgendwann nach 500 Höhenmetern kommt man auf dem Weg zur Bodenalm zu diesem Plätzchen. Man sieht die markante Berggestalt des Grundschartners mit dem Mittergrat (Nordgrat)
Bei mir werden Erinnerungen wach, Gedanken an diese lange Klettertour, eine der schönsten Klettertouren im Urgestein in den gesamten Ostalpen, Gedanken an längst vergangene Tage!
Egal ich/wir darf/dürfen hier sein und danke in einer stillen Minute unserem Schöpfer!

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Horst!

Kurze Tourenbeschreibung der Nordkannte

Charakter:
Kommt man das erste Mal zur Bodenalm, bleibt einem für kurze Zeit der Mund offen - wirklich gewaltig steht die Nordkante hinten im Kar. Der Anstieg an der Nordkante (auch Mittergrat genannt) ist ein ganz großer Klassiker in den Ostalpen. Die Tour gehört neben der Fußstein Nordkante und dem Badile Nordgrat zu den drei großen Grantitouren. Man klettert an bestem Granit in toller Umgebung, links und rechts der Kante gibt es noch Gletscherreste - am Ende steht man auf dem Gipfel eines 3000ers. Die Kletterei erfolgt primär an festem Granit, die schweren Passagen sind kurz und die Standplätze meist angenehm. Eine der schönsten alpinen Klettereien der Zillertaler Alpen, die sowohl klettertechnisch als auch konditionell durchaus fordernd ist - aber gerade das macht solche Routen zu unvergesslichen Alpinabenteuern.

Genaue Routenbeschreibung:
Vom Anseilplatz bei der Stange ca. 60 m (bis 2) einen flachen Pfeiler hinauf bis hinter den gespaltenen Block. Dem schmalen Grat wenige Meter folgen und links auf Rampe absteigen und auf ihr zu kleinem Pfeiler mit Schlinge, hier ca. 3 m abklettern (4) und dem leichten Grat zu Stand bei NH folgen. Leicht über den nächsten Grataufschwung (event. Zwischenstand auf diesem) hinein in die nächste mit Rissen durchzogene Gratzone. Gerade über Risse hinauf zu Block mit Schüsselstelle (NICHT links diesen Bock umgehen!). Im Zick-Zack (6) über den Block zu Stand bei 2 NH. Es folgen zwei leichte Seillängen bis zum Adlerschnabel. Über den Schnabel (Platten mit feinen Risschuppen, 5+) hinweg und eine leicht und eine schwerere Riss-Seillänge hinauf unter den nächsten steilen Grataufschwung. Über diesen entweder direkt, steil und griffig mit Schuppen hinauf (4), oder diesen rechts umgehen. Danach 50 m (3) am Grat zum Roten Turm und diesem im Zick-Zack überwinden (2 NH, 4). Es folgen drei 5- Risslängen am Grat zur zweiten Schlüsselstelle. Davor guter Stand mit 3 NH und einem fixen Keil. Von hier gerade hinauf zu einer überhängende Schuppe mit Klemmblock und weiter über einen feinen Riss zum Grat unter einen mark. Ausbruch (1 NH). Hier entweder direkt über den Ausbruch (brüchig, 5- ) hinauf oder den Ausbruch in einer Rechtsschleife umgehen, Stand an Friends/Keilen am Grat. Weiter 50 m leicht hinauf zum Gipfelgrat, dem man nach rechts zum Gipfel des Grundschartners hinauf.

Bergsteigen at

Autor: ©
Eingestellt:
Aufgenommen: 2021-07-10
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 1.2 mB, 1303 x 850 Pixel.
Technik:
Olympus E-M1MarkII, OLYMPUS 12-60mm Lens
1/30s, F/8, ISO 200, 18mm (etwa 36mm Kleinbild)
Blendenvorwahl, +1.3 Korrektur, Automatischer Weißabgleich, Multi-Segment-Messung
Ansichten: 75 durch Benutzer, 136 durch Gäste
Schlagwörter:, , , , , ,
Rubrik
Landschaften: