Der Hochmoorgelbling
| Eingestellt: | 2020-01-20 |
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| Aufgenommen: | 2013-07-06 |
| ...gehört hier in Deutschland zu den stark gefährdeten Schmetterlingsarten. Der Falter ist auf Moore angewiesen, wo die Rauschbeere (Vaccinium uliginosum), die Nahrungspflanze der Raupe, in größerer Anzahl vorkommt. Leider wurden und werden diese immer wieder trockengelegt. Da in diesen Feuchtgebieten Nektarpflanzen oft Mangelware sind, müssen die Falter zur Nahrungsaufnahme auf angrenzende Wiesen fliegen. Werden diese zur falschen Zeit gemäht und überdüngt, fehlt den Weibchen der zur Entwicklung der Eier nötige Nektar (kann sich über mehrere Wochen hinziehen). Also genügt es nicht, nur die Moore unter Schutz zu stellen. Auch die angrenzenden Wiesen dürfen nur extensiv bewirtschaftet werden, vor allem nicht zu früh gemäht werden. |
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| Technik: | Brennweite 60mm 1/160 Sekunden, F/16, ISO 200 manuell Belichtung, manueller Weißabgleich Canon EOS 500D Freihand |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 271.3 kB 1347 x 900 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 12 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 70 durch Benutzer617 durch Gäste |
| Schlagwörter: | hochmoorgelbling gelbling colias colias palaeno palaeno schmetterlinge tagfalter falter weissling lepidoptera pieridae coliadinae ried wurzach wurzacher ried moor hochmoor feuchtgebiet feuchtwiese gefaehrdet selten rauschbeere vaccinium uliginosum uebergangsmoore |
| Rubrik Wirbellose: | |
| Serie Weißlinge: | |
| Serie Wurzacher Ried: | |
Re: Der Hochmoorgelbling
ja leider ist es genau so wie Du es wieder sehr anschaulich beschreibst.
Ich sah Ihn erst einmal bei Dir in der Nähe (Ammerland).
Die Aufnahme ist ein Augenschmaus für mich.
BG Jörg
Re: Der Hochmoorgelbling
Re: Der Hochmoorgelbling
Nördlich der Mittelgebirge ist diese Art schon ausgestorben und dürfte sich von alleine dort nicht wieder ansiedeln, da der Hochmoorgelbling (Colias palaeno) kein Wanderverhalten zeigt wie die nahen verwandten Goldene Acht (Colias hyale) und der Postillon (Colias croceus)
Er entfernt sich selten nur mehr als einen km von seinem Lebensraum.
Hier einiges zur Bestandsentwicklung...
http://bemann.alfahosting.org/Coliaspalaeno.htm
VG
Peter
Re: Der Hochmoorgelbling
ich habe Deinen Link eben gelesen und mit Deiner weiteren Erklärung hört sich das sehr dramatisch an.
Das ist wirklich absolut traurig... das Schwinden mancher Arten.
Viele Grüße Ina
Re: Der Hochmoorgelbling
Es gibt hier zwar sehr viele Sümpfe und Feuchtgebiete aber scheinbar keine Rauschbeeren. Somit kommt der Falter hier wohl nicht vor.
Mal wieder eine sehr schöne, interessante Aufnahme von dir.
Gruß, Siggi
Re: Der Hochmoorgelbling
Es ist gut, dass Du darauf aufmerksam machst!
Auch dass es sich hier nicht um einen Zitronenfalter handelt, wo ich mal die Unterschiede nachgeschlagen habe.
In Hamburg ist das Wittmoor auch unter Erhalt der Randwiesenbereiche renaturiert worden und im Burgwald (das größte zusammenhängende Walfgebiet Hessens) fangen Renaturierungsmassnahmen für das moorige Gebiet "Franzosenwiesen" an , auf das man nach Trockenlegung in den 80er Jahren Fichten angepflanzt hatte.
Auch in Schleswig-Holstein gibt es entsprechende Maßnahmen.
Insofern habe ich Hoffnung für den Hochmoor-Gelbling.
LG Ina
Re: Der Hochmoorgelbling
eine klasse Aufnahme dieses seltenen Falters.
Ich hab ihn in Südtirol auch schon fotografiert.
LG aus Franken
Erich