Tod und Wiedergeburt
© Lutz Wilke
Tod und Wiedergeburt
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Vor 4 Jahren an einem nebligen Juni-Tag am Lusen-Bayerischer Wald.

Bis Mitte der 1990er Jahre verlief beinahe der gesamte Anstieg auf den Lusen (bis kurz vor das Blockmeer) im schattigen Misch- bzw. Nadelwald. Ab 1995 fielen aufgrund der ungewöhnlich warmen Witterung jedoch weite Teile des alten Bergfichtenwaldes dem Borkenkäfer zum Opfer. Im Lusengebiet und nördlich davon traten auf rund 4000 Hektar die Schäden fast geschlossen auf. Dem Grundsatz des Nationalparkgedankens folgend wurden keine chemischen oder biologischen Abwehrmaßnahmen ergriffen. Dem Betrachter bietet sich vom Lusengipfel aus daher ein Bild, in dem immer noch die abgestorbenen Nadelbäume dominieren. Für viele Besucher des Nationalparks wirkt dieses Bild des augenscheinlich „toten Waldes“ befremdlich. Die Nationalparkverwaltung hat sich jedoch dafür entschieden, kein Totholz aus dem betroffenen Gebiet zu entfernen. Sie vertritt die Philosophie „Natur Natur sein lassen“. Es sterbe nicht der Wald, sondern nur seine alten Individuen. Im Schutze der toten Bäume wächst bereits ein neuer Wald zu einem europaweit einzigartigen „wilden Wald“ nach. Der neue natürliche und baumartenreiche Wald dürfte den üblichen monotonen Nutzholzforsten ökologisch weit überlegen sein. Der Erlebnisweg „Hochwaldsteig“ am Sommerweg gibt Einblicke in diese natürliche Waldentwicklung. (Wikepedia)
Autor: ©
Eingestellt:
Aufgenommen: 2013-06-10
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 793.8 kB, 1200 x 799 Pixel.
Technik:
Nikon D4, 40mm, f 8,0, 1/100, ISO 220
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