Flussregenpfeifer III
| Eingestellt: | 2013-07-09 |
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| TP © | |
| Hier ein weiteres Bild meiner Regenpfeiferserie. Hat einen Wahnsinss-Spass gemacht die Vögel 3 Wochen beim Brüten zu beobachten. Am Ende zeigten sie nur noch eine geringe Scheu und ich kam bis auf die Naheinstellgrenze an sie heran. Die Jungen, so sie denn geschlüpft sind konnte ich leider nicht sehen/fotografieren. Kann es sein, dass ein Fuchs das Nest leergeräumt hat oder halten sich die neugeschlüpften Jungen nicht mehr am Nest bzw. Umgebung auf?? Ich hoffe das Bild findet gefallen. |
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| Technik: | NIKON CORPORATION NIKON D7000, 170mm (entsprechend 255mm Kleinbild) 1/500 Sek., f/5.0, ISO 800 Belichtungsautomatik, Korrektur 0.3, Manueller Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 186.2 kB 662 x 1000 Pixel. |
| Ansichten: | 27 durch Benutzer185 durch Gäste646 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | flussregenpfeifer regenpfeifer brut nest |
| Rubrik Vögel: | |
Re: Flussregenpfeifer III
An sich finde ich Dein Bild sehr schön, nur ein wenig mehr von rechts vielleicht?
Aber - auch wenn der Vogel keine Scheu mehr gezeigt hat, finde ich es etwas problematisch, bis zur "Naheinstellgrenze" heranzugehen. Das kann eigentlich nicht ohne Wirkung bleiben. Was ist denn bei deinem 170mm "Naheinstellgrenze"?
Mit den Regenpfeifern kenne ich mich nicht so aus, eine Idee zu Deiner Frage habe ich leider nicht.
Herzlichen Gruß
Lars
Re: Flussregenpfeifer III
Danke für deinen Kommentar.
Bezügl. der Naheinstellgrenze: Ich verwendete das Nikkor 55-300mm. Die Naheinstellgrenze liegt also bei etwa 1,40 m. Das ist schon noch ein Stück entfernt. Wobei ich auch von anderen Fotografen, z.B. Hermann Hirsch schon Weitwinkelaufnahmen der Flussregenpfeifer gesehen habe. Auch im "Handbuch für Vogelfotografie" von u.a. Markus Varesvuo & Bence Mate ist beschrieben, dass man sich brütenden Mornellregenpfeifer ohne weiteres zu Weitwinkelaufnahmen nähern könne.
Aber sicher du hast recht, es muss nicht sein und bei der Nestfotografie sollte man schon auf eine möglichst geringe Störung bedacht sein.
Aber ich meine, dass man die Vögel nicht stört solange sie einfach weiterbrüten, sich dabei putzen und hin und wieder das Nest verlassen um kurz darauf wiederzukehren. So war es bei mir. Hätte ich gemerkt, dass sie sich gestört fühlen und z.B. nicht zum Nest wiederkehren o.ä. hätte ich mich natürlich nicht so genähert.
Gruß Tilman
Re: Flussregenpfeifer III
ich habe gerade dein Foto angeschaut und muss sagen, dass ich es auch sehr kritisch sehe. 170mm an einen Bodenbrüter, das ist sehr leichtsinnig! Kann schon gut sein, dass es eine starke Störung für die Vögel war.
Hermann hat Weitwinkelaufnahmen, aber die sind mit einem Funkauslöser aus vielen Metern Entfernung entstanden. Er beobachtet diese Vögel seit vielen Jahren und hat sich intensiv mit der Biologie dieser Art auseinander gesetzt. Nach drei Wochen kann diese Erfahrung einfach noch nicht da sein.
Mit Mornellregenpfeiffern kann man es auch beim besten Willen nicht vergleichen, weil diese Art im Norden Europas Menschen nicht als Feinde ansieht. Die Tiere haben eine deutlich geringere Scheu und daher wird man nicht als Störfaktor gesehen. Flussregenpfeiffer in Deutschland sind aber deutlich störungsanfälliger.
Ich schreibe es deswegen so kritisch, weil Störungen am Nest ein No-go sind. In Zukunft würde ich daher immer dazu raten sich erst einmal ordentlich zu informieren und dann loszuziehen. Hermann oder Kevin hätten sicherlich den einen oder anderen guten Ratschlag gehabt.
Wollte ich einfach gerne mal loswerden. Vielleicht hilft es dir ja bei zukünftigen Entscheidungen.
LG Jan
Re: Flussregenpfeifer III
Dein Foto gefällt mir richtig gut und die Nähe ist ja schon nahezu unglaublich. Ich sehe es allerdings auch so wie Lars, dass Du hier schon fast zu nah dran warst. Dass Du weder die Altvögel noch die Küken nach dem Schlüpfen sehen konntest kann schon gut sein. Die Jungen sind Nestflüchter und eigentlich ab der ersten Minute unterwegs (wobei sie sich immer wieder unter das wärmende Gefieder von Mama begeben). Mit den Jungen bewegen sich auch die Altvögel. Es kann also gut sein, dass sie schon etliche Meter weitergelaufen sind. Prädatoren, wie der Fuchs, sind natürlich auch nicht ganz auszuschließen.
VG,
Martin
Re: Flussregenpfeifer III
Danke auch für deinen Kommentar.
Dass sie nicht direkt am Nest bleiben, sondern anschließend frei umherlaufen wusste ich, aber ich hätte gedacht dass sie im größeren Umfeld der Nistmulde bleiben.
Und dort hätte ich sie eigentlich entdecken müssen...
Ich würde ja hoffen dass sie durchgekommen sind, aber so richtig kann ichs mir in Anbetracht der Umstände nicht vorstellen.
Gruß Tilman