Sand, Wind und Licht
| Eingestellt: | 2013-05-25 |
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| Aufgenommen: | 2013-05-09 |
| HD © | |
| ...sind die Zutaten für dieses Bild in der Dünenlandschaft von De Hors gewesen. Ich bin gespannt, ob jemand was mit dem Bild anfangen kann. LG Holger |
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| Technik: | Canon EOS 5D Mark III, 65mm 1/100 Sek., f/18.0, ISO 400 Belichtungsautomatik, Automatischer Weißabgleich, aus der Hand fotografiert |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 660.6 kB 1024 x 683 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 23 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 5 durch Benutzer151 durch Gäste464 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | duenen sand abendlicht wind sandrippel meer nationalpark niederlande |
| Rubrik Farben und Formen: | |
| Serie Die Dünen von De Hors auf Texel: | |
Re: Sand, Wind und Licht
@ Betty und Gunnar: Interessante Idee mit dem Quadrat, aber ich fand den blauen dunklen Schatten rechts als wirksame starke Linie im Bild sehr wichtig um die visuelle Gewichtigung im Gleichgewicht zu halten zwischen den beleuchteten und den beschatteten Partien im Bild. Der Krümelkäse rechtsoben im Bild fand ich wichtig um einen authentischen Aspekt der Dünenlandschaft im Bild zu belassen, weil es ist ja keine Sandwüste. Ich gebe aber zu, das Eure Idee auch ihre Vorzüge hat. Danke!
@ Roland: Na klar bringt mir das was. Jede Rückmeldung verrät mir, wie ein Bild bei einem anderen Betrachter ankommt, egal wie fotografisch versiert er sich fühlt. Deswegen nur zu. - Ich danke Dir für Dein Lob und wünsche Dir hier im Forum noch viel Freude und hilfreiche Anregungen.
LG Holger
PS Vielen Dank für die Sternchen.
Re: Sand, Wind und Licht
ein Quadrat wäre bei diesem Motiv wohl auch meine Wahl gewesen. Aus zwei Gründen:
Zum einen wirken die Strukturen dann einheitlicher, weil rechts oben die "schmuddelige" Ecke wegfällt ebenso wie der dunkle diagonale Streifen und die sehr helle Stelle mit dem Sand rechts unten. Dies sind alles Bildelemente, die sich von der eigentlichen, sehr sehenswerten Struktur abheben, damit vom Kern des Bildes ablenken und den strukturell einheitlichen Gesamteindruck verringern.
Zweitens: Die Struktur, die dann übrig bleibt, passt ausgezeichnet in ein Quadrat. Der Bogen, der von links unten kommt, enden dann knapp vor dem Bildrand rechts und die übrigen "Sanddünen" laufen in einem entgegengesetzten Bogen auf die rechte obere Ecke zu -- jedenfalls mehr oder weniger. Gleichzeitig habe ich dann das Gefühl, dass sich die hellen und dunklen Flächen vom Bildanteil her in einem Gleichgewicht befinden. Im Augenblick kippt das Bild eher hin zu der hellen Sandfläche.
Und schließlich strahlt ein Quadrat eine besonders große Ruhe aus, weil es keine Seite durch eine größere Länge betont. Auch drückt es eine gewisse Zeitlosigkeit aus, weil es von allen anderen Rechtecken noch am dichtesten an den Kreis heranrückt. Beides passt ausgezeichnet zum Motiv, das tatsächlich etwas Meditatives hat.
Das Motiv gefällt mir nämlich sehr gut. Vor allem überzeugt mich der Kontrast aus dem eher kühlen Blau des Schattens und dem warmen Sand im Sonnenlicht sowie die gegenläufigen Bögen der Sandlinien: der große untere Bogen krümmt sich im Uhrzeigersinn; die feinen Linien im Schatten gegen den Uhrzeigersinn, jdenfalls wenn man das Bild von links nach rechts betrachtet.
Viele Grüße
Gunnar
Re: Sand, Wind und Licht
Der Untertitel Deines Werkes läßt mich vermuten , es sei im Forum nicht viel Verständnis für Deine Bildauffassung zu erwarten , zum Glück hat Dir Betty geant-wortet und ich bin ähnlicher Meinung. Als Verfechter des Quadrates ( die Königklasse in der Bildgestaltung) neige ich diesmal zu Deiner Art der Bildgestaltung: ich vermute, Du willst den dokumentarischen Aspekt dieser malerisch abstrahierten Aufnahme nicht venachlässigen. M.E. besitzt Du sehr gut entwickelte gestalterische Qualitäten , hast sie tadellos umgesetzt und zeigst sie hier. Glückwunsch. Mit dem scheinbar banalen Allerweltsmotiv eine derartig gekonnte Arbeit zu erstellen, Form und Farbe perfekt - das ist KÖNNEN für mich. Neu bin ich im Forum und habe mich schon zweimal danebengesetzt - aber ich lerne dazu. Das Hochformat ist stark vertreten, wird aber bildgestalterisch nicht optimal eingesetzt. Freue mich auf weitere Bilder von Dir! Hoffe, Dir bringts was - sei herzlich gegrüßt - Roland
Re: Sand, Wind und Licht
Mit diesem Bild kann ich sehr viel anfangen, die Farben blau und ocker, die ich besonders liebe, sprechen mich sofort an. Die sanfte Struktur im Schattenbereich halten mein Auge gefangen, wirken beruhigend auf mich. Ein Bild, das ich in der ZenArt-Kunst ansiedeln würde. Diese Überlegung hat mich dazu veranlasst, über den Schnitt nachzudenken. Ein Quadrat wäre optimal, war mein erster Gedanke, der sich für mich auch nach längerem Betrachten verstärkt. Rechts würde ich soviel weg schneiden, dass der kriselige Bereich in der rechten oberen Ecke verschwindet, vielleicht genau da, wo das Blau beginnt. Dann entspricht es schon fast dem Quadrat.
Hoffe, Du kannst mit meinen Worten etwas anfangen.
Liebe Grüsse
Betty