Ursprünge
| Eingestellt: | 2012-05-08 |
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| B4 © | |
| Mitten im Nationalpark erstrecken sich noch immer dichte Fichtenwälder auch an Stellen wo sie eigentlich nicht hingehören. Wenig Leben und Vegetation lassen diese düsteren Orte zu. Leider wird nicht überall auf den Borkenkäfer vertraut sondern großflächig mit dem Harvester „aufgeräumt“… Trotz der Trockenheit der letzten Apriltage plätscherte ein munteres kleines Bächlein durch diese Einöde, gespeist von den wasserspeichernden Mooren und Altschneefeldern der Hochlagen. Hin und wieder findet sich an lichten und feuchten Flecken eine dicke Moosschicht. Den Kontrast zwischen der braunen und trockenen Umgebung zum scheinbar von Innen leuchtenden Moos fand ich hier reizvoll. Bei dem Bild gehe ich pessimistisch davon aus, dass es eher keinen Gefallen finden wird und (mal wieder) von der Situation vor Ort lebt. Trotzdem oder gerade deswegen möchte ich es zeigen und würde mich über Rückmeldungen und Tipps sehr freuen ;) LG |
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| Technik: | D90, 16-85, 72mm, f/11, Polfilter, Stativ |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 777.0 kB 637 x 850 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 40 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 3 durch Benutzer374 durch Gäste398 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | harz wald fichten bach moos geaest dunkelheit |
| Gebiet | Harz |
| Rubrik Landschaften: | |
Re: Ursprünge
gerechnet habe ich mit höchstens einem Mitleidkommentar...
Um so mehr freue ich mich über eure Zustimmung und Bewertungen, Betty, Gunnar und Toph.
Ingrid, ich denke du sprichst hier für die Mehrzahl der User wenn du die Eignung als Landschaftsbild anzweifelst
Betty, deinen Beschnittvorschlag finde ich gut und ähnliche Schnitte vorher auch schon ausprobiert. Letztendlich habe ich mich für diesen Schnitt entschieden um nach hinten noch etwas mehr Tiefe zu haben.
Also nochmals ein Dankeschön für eure Meinungen!
Schönen Restsonntag noch
Jens
Re: Ursprünge
Spricht mich sehr an!
Gruss, Toph
Re: Ursprünge
solche Motive kenne ich zur Genüge
Die kleinen Quellen liegen seltsamerweise häufig in Nadelholzbeständen.
Hier bei uns sind sie häufig noch eisenhaltig und die Färbung der Quellumgebung sieht entsprechend aus.
Von daher spricht mich das Bild an, nach dem Motto "Ah ja - kenn ich!"
Als "allgemeines" Landschaftsbild eignet sich das Motiv meiner Meinung nach jedoch nicht.
Der unbefangene Betrachter sieht einen fast toten Waldboden und ein wenig Wasser
Da kann das Bild auch technisch noch so gut sein, es wird wohl wenig Begeisterung auslösen.
Viele Grüße
Ingrid
Re: Ursprünge
angeregt durch Bettys Kommentar, habe ich jetzt so ziemlich alle Schnitte durch, die ich mir vorstellen konnte. Ja, ein kleiner Schnitt oben, (ca. 30 Pixel) wären nicht verkehrt, auch wenn dadurch das Format noch eine Idee plumper wirkt. Aber ich möchte weiterhin oben als Abschluss die beiden verdorrten Äste sehen, links den schönen Lichtspot auf dem saftig grünen Moos und den kleinen Wasserfall platziert nach der 2/3-Regel. Ebenfalls annhähernd nach der 2/3-Regel im Bild positioniert ist die "Quelle" des kleinen Bachs. Gut am Bildaufbau gefällt mir auch der diagonale Bachlauf.
Ob mit oder ohne Schnitt ist hast du die einzelnen bestimmenden Elemente harmisch im Bild platziert. Eine tolle Lichtstimmung und die sehr realistischen Farben -- wobei ich auch die schönen Goldtöne im Bach bewundert habe -- verleiten dazu, deine Aufnahme länger auf mich einwirken zu lassen.
Viele Grüße
Gunnar
Re: Ursprünge
Ich mag Deine authentischen Landschaften sehr und diese gehört wieder dazu. Vielleicht hätte ich oben etwas mehr geschnitten, so ungefähr da, wo das leuchtende Grün aufhört. Dann wird das Auge nicht so sehr vom oberen Ast abgelenkt und das Bild wird mehr zusammengehalten. Wenn Du magst, probier es doch einfach einmal aus.
Liebe Grüsse, Betty