Re: Jahr für Jahr...
gerade,weil ich noch in relativ unverbrauchter Natur lebe,finde ich dein bemerkenswertes Bild,hinter dem eine Unmenge Arbeit stecken muß, sehr erschreckend und aufrüttelnd!!.
Gruss
Otto
Das Objekt wurde 2012-01-27 20:20:27 durch gelöschter Benutzer #144612 gelöscht.
gerade,weil ich noch in relativ unverbrauchter Natur lebe,finde ich dein bemerkenswertes Bild,hinter dem eine Unmenge Arbeit stecken muß, sehr erschreckend und aufrüttelnd!!.
Gruss
Otto
LG Harald
LG Stefan
gruß von norbert
gruß von norbert
Wir erfreuen uns an der Natur, die es ja fast zum Nulltarif gibt und zeigen hier die tollsten Bilder. Leider ist die Realität nicht so zuckersüß, denn viele von uns fahren vorher kilometerweit, um eine "heile" Aufnahme zu ergattern. Auch wir verpuffen sehr viel Energie, die eben dann Flächenverbrauch voraussetzt.
Ich wünsche sehr, dass Horst recht behalten mag und die Natur stärker ist als der Mensch.
Schönen Abend
Christine
wir können jedoch auch bei uns für dieses thema bewußtsein schaffen und jeder einzelne kann selbst im privaten bereich, auf seinem grundstück der natur mehr raum bieten.
wenn ich mir die gärten meiner nachbarn ansehe, so sind die grundstücke mit rasen versiegelt, umgeben von einem bollwerk aus thujahecken. Da hat die natur nicht wirklich was davon.
es gibt sicherlich viele beispiele für unsinnigen flächenverbrauch, wie der fünfte baumarkt in einer kleinstadt, noch ein industriegebiet im ort, obwohl das industriegebiet im nachbarort halb leer steht oder der golfplatz von einigen ha größe inmitten der natur.
ich danke euch für eure beiträge zu dem thema und freue mich, dass ich die stundenlange bastelei am pc nicht umsonst gemacht habe
lieben gruß von norbert
Viele Grüße
Wolfgang
ja, es ist erschreckend, dass immer mehr Natur zugebaut wird. Wo gestern noch Felder und Wiesen waren, steht morgen schon ein neuer Gewerbepark. Andererseits möchte ich aber auch nicht in einem Agrarland leben (was in Deutschland wahrscheinlich sowieso nicht möglich wäre).
Hier zwei weitere Gedanken, die ich mal zur Diskussion stelle:
1.) Es sind nicht immer die großen Projekte, die uns einen immer größeren Teil der Natur rauben. Es geht doch schon im Kleinen los, wenn vor einem Dorf ein staubiger Feldweg plötzlich geteert wird.
2.) Ich vermisse in deiner Montage (die dir übrigens sehr gut gelungen ist) die Windkraftanlagen. Mich persönlich stört ihr Anblick inmitten der Natur (oft noch dort, wo es besonders schön ist oder wo die Natur noch weitgehend unberührt ist) mehr als ein Atomkraftwerk in einer bereits zersiedelten Landschaft (siehe etwa hier [url]604392[/url]). Zumal der Flächenbedarf -- so meine Vermutung -- auch erheblich größer ist.
Aber jede Medaille hat ihre zwei Seiten und so einfach, wie sich eine Situation auf den ersten Blick darstellt, ist es dann doch nicht...
Viele Grüße
Gunnar
ich bin kein Energie-Fachmann, aber wenn ich richtig unterrichtet bin, dann wird zusätzlich zu den Windrädern ein bedeutender Ausbau der Stromtrassen sowie eine Aufstockung konventioneller (Kohle- und Gas-)Kraftwerke notwendig sein. Kupferminen (Kupfer für die Kabel und Generatoren) und Kohleabbau sind sicherlich auch alles andere als förderlich für die Natur. Und ich bin sicher, dass auch Gas irgendwo seine Schattenseiten hat.
Ich will hier wieder für noch gegen eine Energieform argumentieren, sondern nur darauf aufmerksam machen, dass alles seine zwei Seiten hat. Und was auf den ersten Blick einfach aussieht, erweist sich bei genauerer Betrachtung als schwierige Thematik.
Und da Norbert hier nicht auf das Problem der Energieversorgung aufmerksam machen wollte, sondern auf die Flächenversigelung, kamen mir die Windräder in den Sinn. Sie sind inmitten der Natur nicht nur unschön anzusehen, sondern haben sicherlich auch einen erheblichen Flächenbedarf -- die Anfahrtswege für das Installieren und Warten der Türme eingerechnet. Und das alles nicht dort, wo sowieso schon alles zersiedelt ist, sondern dort, wo die Natur häufig noch vergleichsweise unbelastet von zivilisatorischen Einflüssen ist.
Aber das sind nur meine Gedanken...
Viele Grüße
Gunnar
Gut so!
"Es gibt in der Natur keinen wichtigeren, keinen der Betrachtung würdigeren Gegenstand als den Boden! Er allein ist es, welcher das zahllose Heer der Wesen erzeugt und ernährt, auf welchem die ganze belebte Schöpfung und Existenz leztlich beruhen"
...die flächenversiegelung soll in deutschland bis 2020 auf 30ha (300.000 m²) am TAG gesenkt werden
darüber sollte man auch mal nachdenken!
gruss
Gute Idee.
Marcus
Bei mir zu Hause ist man zwar bemüht die Iller streckenweise wieder zu renaturieren und das fast trockene Donaumoos wieder zu bewässern, trotz einiger dieser vieleicht sogar gut gemeinten Aktionen, habe ich das Gefühl, der Zug des Landverbrauches und der Landzerstörung ist nicht mehr zu stoppen.
Da ich immer noch fast ausschließlich in meiner unmittelbaren Umgebung fotografiere und auch unterwegs bin, beschleicht mich oft das kalte Grausen wenn ich sehen muss, wo ich früher Frösche und Libellen beobachtet habe, wo die Bekassine meckerte, wo der Pirol erklang, sind heute Betonbauten und versiegelte Strassen.
Da kommt mir die Simmung auf deinem Bild fast noch zu freundlich daher, dunkle aufziehende Wolken würde dein bestens gestalte Composing noch mehr unterstützen.
Viele Grüße
Heinz
eine beklemmende Situation, die Du da dramatisch in Szene gesetzt hast und die auch mir aus dem Herzen spricht. Landschaftsverbrauch und die damit einhergehende Versiegelung und Grundwasserproblematik gehören für mich zu den größten Umweltproblemen unserer Zeit im Mitteleuropa. Es ist ein schleichender Prozess, der in der Bevölkerung kaum wahrgenommen wird und der in den Medien verniedlicht und kleingeredet wird. Bestes Beispiel ist immer wieder, wenn ein (vorläufiger !) Straßen- oder Brückenbaustop aufgrund eines seltenen Käfers oder Fledermausart erfolgt. Die Berichterstattung läuft immer da drauf hinaus, dass Unverständnis in der Bevölkerung erzeugt wird zuungunsten des Naturschutzes. Als ginge es nur um den Käfer und die Fledermaus. Dabei werden ganz selten die globalen ökologischen Zusammenhänge erläutert. Wahrscheinlich auch deshalb, weil es der Großteil der Bevölkerung gar nicht wissen will.
Ich finde es deshalb auch großartig, dass Du dieses Thema hier kundtust. Für mich deshalb auch das Bild des Tages!!!
LG
Stephan
lieben gruß von norbert
Mit Horst bin ich mir darin einig, dass wir ALLE dazu beitragen, dass das geschieht, was du hier an den Pranger stellst: wir gehören wirklich ALLE zu dieser Wegwerf-Gesellschaft - höchstens der eine mehr und der andere vielleicht etwas weniger.
LG,
Pascale
du zeigst ein Bild das zum Nachdenken auffordert, dass mich traurig stimmt, weil wir ALLE soviel kaputt machen!
Aber die Natur wird uns überleben und wenn wir glauben dass wir alles im Griff haben, ein reiner Wunschgedanke.
Mir gefällt dein Bild und möchte dir fürs zeigen danken!
LG Horst
Gruß
Marius