Die im dunklen sieht man doch
| Eingestellt: | 2011-12-01 |
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| ST © | |
| Wenn Leoparden sprechen könnten: Nicht schlecht. Sitzen drei Leute drin. Der Ranger, ein alter Knacker mit Fotoapparat und ein lecker Mädchen. Sieht gut für mich aus. Der Geländewagen hat keine Fenster, Wände oder Türen. Die sitzen quasi im Freien. Wenn ich die Kleine so betrachte läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Der Ranger fuchtelt mit dem Arm herum. Hat wohl einen zu viel? Oder will der mich verscheuchen. Darüber kann ich doch nur lachen. Die Klamotten von den Leuten vergrabe ich. Besser ich verstecke sie im Gras. Die Schakale holen die Sachen bestimmt heraus. Ist doch dann klar - die waren es. |
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| Technik: | Canon 7D, Brennweite: 330 mm, Belichtungszeit 1/800, F: 10,0, ISO: 250, Blitz: nein, Original kein Auschnitt, auf 1280 Pixel verkleinert, ca. 60 Minuten vor Sonnenuntergang |
| Fotografischer Anspruch: | Dokumentarisch ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 757.3 kB 1280 x 853 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 33 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 1 durch Benutzer275 durch Gäste619 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | leopard afrika |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Die im dunklen sieht man doch
traumhaftes leofoto.lg regi
Re: Die im dunklen sieht man doch
Re: Die im dunklen sieht man doch
Ich liebe die vom Tourismus noch weitgehend unberührten Regionen Afrikas.
Wo man mit dem Wild stundenlang allein sein kann.
Wenn ich nicht selbst fahre, dann mit einem Ranger im offenen Geländewagen. Wer garantiert Leoparden, auch sehr nah erleben möchte dem empfehle ich die „Oserian Wildlife Sanctuary am Lake Naivasha in Kenya. Dort leben acht bis 10 Leoparden. Außer Elefanten und Löwen lebt das gesamte Wild Ostafrikas dort. Die Chui Lodge ist Luxus pur. Die Kosten sind entsprechend zwischen 600 und 1.000 Dollar pro Nacht (wir zahlten wesentlich weniger, da wir einen Film drehten). Es werden maximal 8 Gäste aufgenommen. Eigentümer sind Kenyas „Blumenkönige“ die Zwager family, vielfache Millionäre.
Uli und ich hatten in der Lodge eine außergewöhnliche Begegnung mit einem Leoparden.
Wir waren beim Dinner, das Essen wird dann zubereitet wenn man es wünscht, als ein Leopard langsam in die Lodge kam. An der Rezeption vorbei ging, für einige Minuten in der offenen Restauranttür stand und uns zuschaute.
Seitdem nehme ich meine Kamera überallhin mit.
Interview mit Sigi
Bild Reporter Kauselmann:
Sigi warum passiert nichts? Der Leopard kann ohne weiteres in das offene Fahrzeug springen. Nichts hindert ihn.
Sigi:
Richtig, aber für den Leopard sind Insassen und Fahrzeug eine Einheit. Voraussetzung ist, keine hastigen größeren Bewegungen. Das stinkende Metallbehältnis ist für ihn ungenießbar. Wenn man die Körpersprache der Katzen versteht, kein Leopard springt einfach so los, kann noch gehandelt werden. Den Motor anlassen oder in die Luft schießen. Dann passiert in 99 Prozent der Fälle nichts.
Kauselmann: Und wenn gerade das eine Prozent dran ist? Was dann?
Sigi: Hm, für ein Vaterunser wird es dann wohl nicht mehr reichen.
Unfälle mit Leoparden sind relativ selten. Vor zwei Jahren fuhr ein Boot mit dem Skipper und einem Jäger den Kwando herunter. Als das Boot unter einen großen Baum vorbei fuhr, sprang ein Leopard in das Boot und verletzte den Jäger schwer. Er hat überlebt.
Gruß
Sigi
Re: Die im dunklen sieht man doch
Gruß,
Peter
Re: Die im dunklen sieht man doch
da kann ich mich Bernd nur anschließen, erst so wenig Kommentare, das ist wirklich Schade!!!!!!
Eine sehr intensiv wirkende Aufnahme ist Dir da gelungen. Tolles Licht und tolle Schärfe.
Deine Bildbeschreibung finde ich auch sehr gelungen und so dicht wie Du drann warst, bei 330mm kann ich die Gedanken des Leoparden gut nachvollziehen!!!!!
Er muss ja gar keine Scheu gehabt haben oder war er schon etwas an Menschen gewöhnt? Er sieht jedenfalls sehr entspannt aus.
Gruss Oliver
Re: Die im dunklen sieht man doch
Ich sag nur: SUUUPER
VG
Bernd