Ein Männlein steht im Walde ...
| Eingestellt: | 2010-08-14 |
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| PT © | |
| Der Sommer geht dem Ende entgegen: die Pilze kommen schon wieder. Dies war ein ganz kleines Pilzlein – vielleicht so groß wie der Fingernagel vom kleinen Finger, aber es leuchtete so, dass es mir richtig in die Augen stach, als ob es sagen wollte: „Ich bin doch auch mal ein Bild wert, nicht nur immer deine ollen Schmetterlinge!“ Da konnte ich einfach nicht widerstehen und baute das Stativ noch mal auf, obwohl ich schon auf dem Heimweg war. Leider weiß ich nicht, wie das Männlein heißt. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. |
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| Technik: | Nikon D5000 & 150er Sigma & Zwischenring 1/80 sec; f 3,8; ISO 200; -0,67 |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Beeinflußte Natur ? |
| Größe | 258.5 kB 565 x 850 Pixel. |
| Ansichten: | 270 durch Gäste276 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | pilz wald |
| Rubrik Pflanzen und Pilze: | |
| Serie Im Reich der Flechten und Pilze: | |
Re: Ein Männlein steht im Walde ...
auch deinen detaillierten Kommentar habe ich SEHR geschätzt - vielen herzlichen Dank dafür.
Wäre auch ein kleiner Schwenk nach rechts möglich gewesen oder kommen da andere störende Strukturen ins Bild?
Ich wünschte, diese Frage könnte ich jetzt noch beantworten. Ich GLAUBE, dass es die "tanzenden Elfen" waren, auf die ich nicht verzichten wollte, weil sie nach meinem Gefühl für die Bildwirkung wichtig waren.
Wie schon in der Beschreibung erwähnt: es musste schon ziemlich schnell gehen und ich habe vielleicht tatsächlich die richtige Perspektive zu wenig abgewogen - bzw. auch zu wenig ausprobiert. Meistens mache ich von einem Motiv, das mich anspricht, etliche Aufnahmen - auch aus verschiedenen Perspektiven. Hier habe ich das versäumt.
Ich hatte einfach so intuitiv das Gefühl, dass dieses Pilzlein mehr Platz nach links braucht - frag mich nicht mehr warum. Allerdings gebe ich dir völlig Recht, wenn du schreibst, dass bei einem Rechtsschwenk eben auch ein Teil des unscharfen Mooses verschwunden wäre. Wenn ich das so lese, was du da schreibst, hätte ich fast Lust, noch mal dorthin zu gehen, aber es locken gerade noch etliche andere Motive, und das Wetter ist hier Mist hoch 10!
VG,
Pascale
Re: Ein Männlein steht im Walde ...
@ Raymond
Du treuer Kommentator, ich freue mich, dass es dir zusagt.
Mir ging es auch so wie euch, Gunnar und Anne-Marie, mir kam die Stimmung auch irgendwie märchenhaft vor, vor allem mit den tanzenden "Elfen" (das hast du mal wieder so richtig treffend Gunnar-like ausgedrückt, lieber Gunnar!
@ Gunnar
Das unscharfe Moos im VG stört mich eigentlich nicht - außer, dass es etwas weniger hätte sein dürfen. Da stören mich zwei Sachen mehr: die Fichten-Nadel (? - also das braune Dingens an der rechten Seite des Mooses, das ich erst zu Hause entdeckt habe) und der etwas gebogene breite Streifen darin, den ich auch übersehen hatte.
Ich habe mich ehrlich gesagt nicht nach der "wahren" Bedeutung des Märchentitels gefragt. Natürlich kann Hoffmann von Fallersleben nicht so ein Pilzchen gemeint haben, weil dazu "rotes Mäntelein" und "schwarzes Käppelein" gar nicht passt, aber das Pilzchen kam mir eben wie ein kleiner Wicht in seiner Umgebung vor.
Liebe Grüße an euch vier!
Pascale
Re: Ein Männlein steht im Walde ...
dein kleiner Pilz im Moos gefällt mir gut. Eine märchenhafte Stimmung sehe ich in diesem Bild.
Liebe Grüße
Anne-Marie
Re: Ein Männlein steht im Walde ...
ein Detailfoto, wie es mir besonder gut gefällt: In der Natur ein eher unscheinbares Motiv, das aber bei bewusster Betrachtung seine Schönheit offenbart. Es scheint, als würde dieser kleine, leuchtende Waldbewohner fest im Boden verankert stehen, während ihn die Elfen (Sporophyten) umtanzen. Die Zartheit der Szene hast du durch die Wahl der Perspektive treffend herausgearbeitet und die Tiefenschärfe unterstricht den geheimnisvollen und verwunschenen Eindruck. Evtl. hätte ich das unscharfe Moos im Vordergrund ein wenig heruntergedrückt, aber wirklich stören tut es nicht.
Eine Info nebenbei: Der Titel spielt ja auf das Kinderlied von Hoffmann von Fallersleben an. Bisher dachte ich immer, dass mit dem Rätsel der Fliegenpilz gemeint ist. Jetzt habe ich mich aber neugierig einmal im Interniet auf die Suche nach dem vollständigen Liedtext begeben und bin eines Besseren belehren worden. Denn die letzten Zeilen des Liedes (wohl als Sprechgesang) lauten wie folgt:
Das Männlein dort auf einem Bein,
Mit seinem roten Mäntelein,
Und seinem schwarzen Käppelein,
Kann nur die Hagebutte sein.
Was das hier aber für ein Pilz ist, da habe ich allerdings auch keine Ahnung.
Ein Gruß
Gunnar
Re: Ein Männlein steht im Walde ...
Schön wie der Pilz aus dem zarten grün herauswächst, klasse umgesetzt, gefällt mir gut. Glückwunsch.
Raymond
Re: Ein Männlein steht im Walde ...
Re: Ein Männlein steht im Walde ...
Danke für deinen netten Kommentar, Andreas!
VG,
Pascale