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Ein Morgen wie ich ihn liebe
© Luca Lorenz
Ein Morgen wie ich ihn liebe
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Die Stimmung war gigantisch an diesem Morgen!
Vor ein paar Wochen war ich mit meiner Familie in Schweden und an einem Tag haben wir mit Hängematten im Wald übernachtet. Ich bin dann morgens um 3:00 Uhr aus der Hängematte gekrochen, habe meine Kamera geschnappt und bin durch den Wald gelaufen, in die Richtung von einem wunderschönen See, den ich am Tag davor entdeckt hatte. Es war noch ziemlich dunkel und dichte Nebel Schwaden überzogen die Landschaft, als ich durch den Wald lief. Überall waren große Elch Spuren auf dem Boden zu sehen. Dann traf ich einen Rehbock, der zwischen großen Felsen, uralten Bäumen und Blaubeerbüschen stand, ein Stück weiter rannte ein Eichhörnchen einen Baum hinunter und irgend ein Tier, welches ich nicht erkennen konnte, huschte vor mir durch die Blaubeeren, vielleicht ein Auerhahn, dachte ich mir. Kein Rauschen durch Autos, Flugzeuge oder Laub war zu hören, es war toten still, bis auf einen Zaunkönig der irgendwo im tiefen Wald sang. Diese Ruhe genoss ich so sehr, das ich schon versuchte besonders leise zu atmen, um die stille nicht zu stören.
Irgendwann kam ich dann an dem See an, er war von einer bestimmt 3 Meter hohen Nebel Decke bedeckt und einfach Atemberauben schön. Die Sonne war noch immer nicht aufgegangen. Da entdeckte ich zwei Sterntaucher die Nebeneinader auf dem See schwammen. Ich hatte nie zuvor welche gesehen und freute mich umso mehr. Bestimmt eine Stunde lang fotografierte ich die beiden Sterntaucher und es entstanden viele Stimmungsbilder im Nebel. Dann ging die Sonne auf und innerhalb von wenigen Minuten färbte sich der gesamte See golden.
Die Sterntaucher waren mittlerweile sehr weit weg und ich suchte den See nach anderen Motiven ab, da entdeckte ich dieses kleine Entchen. Am Tag zuvor hatte ich es schon mit seinen Eltern gesehen, weshalb ich sofort wusste, was für eine Ente es war. Eine junge Moorente, für mich ein weiteres Highlight, denn Moorenten hatte ich zuvor wirklich noch nie gesehen.
Als ich ein paar Bilder gemacht hatte, blinkte auf einmal das Zeichen in meiner Kamera für den Akkustand Rot und dummerweise hatte ich keinen zweiten Akku dabei. Die 400 Bilder, die ich von den Sterntauchern gemacht hatte, haben natürlich viel Energie gezogen.
Es war erst um 5.00 Uhr und ich beschloss zurück in den Wald zu gehen.
An einen Felsen gelehnt genoss ich dort einfach die Ruhe und die unglaublich tolle Stimmung dieser urigen Natur.
Es war kein Nutzwald, sondern ein Nationalpark wo überall uralte Bäume und große Felsen stehen. Ich liebe Orte, wo die Natur einfach Natur sein kann! In solchen Momenten möchte ich am liebsten für immer in der Natur bleiben und nie wieder in die Menschenwelt zurück, vielleicht kennt ihr dieses Gefühl jaBild: Lächelndes Gesicht irgendwann lief ich dann wieder zu den Hängematten, wo die anderen noch immer tief schliefen.
Technik:
Nikon z6 mit dem Nikkor 200-500mm f5.6
Iso 500
Belichtungszeit 1/1250s
Blende f6.3
Brennweite 410mm
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Größe 2.0 mB 2500 x 1663 Pixel.
Platzierungen:
Beste Tophit-Platzierung: 30 Zeigen
Ansichten: 83 durch Benutzer122 durch Gäste
Schlagwörter:
GebietSchweden
Rubrik
Vögel: