Alpen-Mosaikjungfer
© Andreas Wronna
Alpen-Mosaikjungfer
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ich bin heute mal wieder mit meinem Sohn (11) in die Berge geklettert, um die Alpen-Mosaikjungfern zu besuchen. Eine sehr schweißtreibende Angelegenheit. Angekommen sausten ca. 20 Männchen um uns herum. Ich war entzückt. Zuletzt war ich 2015 dort und kam nit einer Handvoll sehr mäßger Aufnahmen Heim. Leider wiederholte sich das Drama von 2015. Ich war von 11:00 bis 15:00 dort und sie waren sehr aktiv. Wenn sie sich setzten, dann ließen sie eine Annäherung von max. 5 Metern zu. Doch da war dieser eine Weidezaunpfahl. Ich kauerte in 3 Metern Entfernung mehr als eine Stunde ins Gras. Mein Sohn war schon etwas genervt, denn er durfte sich auf 15 Meter nicht nähern. Ein vorbeikommender Wanderer gab meinem Sohn voller Mitleid einen Keks. Dann nach einer gefühlten Ewigkeit setzte sich ein Männchen. Ich machte ein paar Aufnahmen aus sicheren 3 Metern, beugte mich langsam vor und weg war sie wieder. Dann kamen weitere Wanderer des Weges. Ich beantworte geduldig alle Fragen. Dann erdreistete sich doch eine von den Alpen-Mosaikjungfern, auf dem blauen Hut eines der Wanderer Platz zu nehmen. Ich sag zu seiner Frau: "Kann ich den Hut bitte haben?" Sie lachte - ihr Mann hatte nichts mitbekommen. Er drehte und wendete seinen Kopf hin und her. Das juckte die Libelle überhaupt nicht! Dann sprang ich auf. Rief "Halt, so stehen bleiben". Ich näherte mich wie ein Großwildjäger und schon sauste sie (lachend?) davon. Kurz bevor wir gehen wollten ergab sich noch eine Gelegenheit mit einer Alpen-Mosikjungfer die auf einer Wurzel saß. Ich schlich mich wieder mit der Kamera vor dem Auge millimeterweise heran. Plötzlich gab es ein Knistern und Knacken hinter mir. Ich herrsche meinen Sohn an "bleib sofort stehen!" Das Knacken und Knistern verstummte augenblicklich. Ich knipste und näherte mich und knipste und so weiter. Dann flog auch diese viel zu früh davon. Ich drehte mit um und was sehr ich? Ein junges Wandererpäärchen stand eingeschüchtert hinter mir. In der Ferne sehe ich meinen Sohn, der sich den Bauch vor Lachen hält. Ich entschuldigte mich tausend Mal für meinen schroffen Ton. Sie grinsten nur.

Manchmal ist auch bei einer Libellenaufnahme der Wert des Bildes von der Erinnerung geprägt.

Viele Grüße:
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Aufgenommen: 2018-08-11
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Technik:
Aus der Hand - EOS80D - Makroobjektiv Sigma 150mm - ISO 200 - f=5,0 - 1/1000 Sek
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