Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten....
| Eingestellt: | 2008-04-22 |
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| TS © | |
| ...ist manchmal die Naturfotografie trotzdem schwierig... Man muss sich hinten anstellen, um die zahmen Wildvögel auch mal aus 50cm Entfernung fotografieren zu dürfen. Ein "Eindruck", der vielleicht mal geeignet ist, die Verhältnisse vor Ort zu dokumentieren. Wie diese Ohrenscharbe verhält es sich z.B. am Anhinga-Trail in den Everglades mit vielen Individuen und Arten, z.B. auch mit diversen Reiher-Arten. Ich muss aber andererseits dabei auch ausdrücklich loben, wie sich die Besucher vor Ort verhielten... wenn offensichtlich war, dass man gerade fotografiert, hielten auch ganze Busladungen und Schulklassen ganz geduldig inne und warteten, bis man das "OK" gab, dass sie zwischen Objektiv und Motiv vorbei gehen konnten (nicht, dass das auch nur irgendwie oder ansatzweise den entsprechenden Vogel dann verscheucht hätte...) - Da kenne ich von hier ganz andere Begebenheiten... Gruß, Thorsten |
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| Fotografischer Anspruch: | Dokumentarisch ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 237.1 kB 900 x 675 Pixel. |
| Ansichten: | 9 durch Benutzer338 durch Gäste1776 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | |
| Rubrik Mensch und Natur: | |
| Serie Florida-Nichtvögel: | |
| Serie Natur und Zivilisation: | |
Re: Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten....
Leider war ich zu früh um vollen Brutbetrieb zu erleben, aber an Weihnachten ging es da genauso zu.
ICh stimme dir zu: Amerikaner sind im allgemeinen toleranter was Fotografen angeht, man achtet sich. In Deutschland wird geglotzt oder einfach quer durchs Bild gerannt. Schade...
viele grüße
julius
Re: Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten....
klasse Deine Ausführungen u noch besser diese Belegaufnahme!
Unvorstellbare Verhältnisse für uns,die es selber noch nicht erleben durften.
Hat einen gewissen Schmunzelfaktor bei den Gedanken > was Europäer/od wir hier/
seitens der Fluchtdistanzen diverser Tiere zeitweilig für einen Aufwand betreiben,um
diese fotografisch festzuhalten.
In jedem Falle gelungen Dokumentiert.
Danke für's zeigen.
Vg Marcus
Re: Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten....
@Jens
>>>Klar, Anhinga Trail, an der Abzweigung, wo man vom asphaltierten Weg auf den "boardwalk" kommt. Fast mein zweites Zuhause,...<<<
Nein, dass ist ein Stück weiter, links aus dieser Position sind die Einzelgebüsche in der Wasserfläche, wo die Anhingas brüten, ein paar Meter weiter der Unterstand.... aber vielleicht verläufts Du Dich in Deinem Haus in Burg ja auch manchmal... )
Interessant - das mit den Ohrenscharben (und eine lustige Anekdote mit der "La-ola-Welle" ). Wir haben nur Einzelindividuen gesehen, aber vielleicht gibt es ja natürliche Schwankungen und Fluktuationen im Bestand vor Ort - an den "Störungen" durch Menschen kann es ja wohl kaum liegen
@Franz
>>>Kommt man den da zum Fotografieren?<<<
Ja, kommt man - es entstehen Fotos wie dieses!
Im Ernst: Soviel Auflauf war nur einmal, weil die Ohrenscharbe gerade minutenlang Mühe hatte einen (zu) großen Wels herunterzuschlucken, auf dem Boardwalk. Da sammelten sich die Schaulustigen, sonst war es einfach!
Gruß, Thorsten
Re: Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten....
hab mich gerade eingeloggt und dein Bild ist das erste, das mich anzieht. Klar, Anhinga Trail, an der Abzweigung, wo man vom asphaltierten Weg auf den "boardwalk" kommt. Fast mein zweites Zuhause, etwas übertrieben, aber zumindest bin ich schon oft dort gewesen.
Deine Dokumentation zeigt, wie es bei der Vogelfotografie in Florida zugehen kann. Längst nicht überall lassen die Vögel den Fotografen so nah heran, aber die meisten sind viel zutraulicher als bei uns.
In den Jahren 2003 + 2004 lebten dort ungewöhnlich viele Ohrenscharben, sie besetzten das Geländer auf vielen Metern. Ich kann mich an eine Episode erinnern: Ich ging recht nah am Geländer entlang, aber die Vögel machten keine Anstalten abzufliegen. Sie wippten nur kurz zurück, wenn ich neben ihnen war, um wieder nach vorne zu kippen, wenn ich vorbei war. Laola-Welle auf dem Geländer. Einer Ohrenscharbe habe ich einen Fuß gestreichelt. In den letzten 2 Jahren hat die Anzahl der Ohrenscharben dort deutlich abgenommen.
Gruß
Jens