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Das dankbare Füchslein
© Jutta Kalbitz
Das dankbare Füchslein
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Zum Advent gibt es von mir - wie kann es anders sein, ein Märchen aus dem hohen Norden, dem Land der Inuit:

Einst, weit im hohen Norden, im Land der Inuit traf der Jäger Kejan auf einen wunderschönen Silberfuchs. Als er ihn töten wollte, um sein silbernes Fell zu verkaufen, bat der Fuchs mit menschlicher Stimme, ihn zu verschonen und im Gegenzug reich zu belohnen. Gesagt, getan – Kejan ließ den Fuchs am Leben und dieser schenkte ihm ein winziges Hütchen aus Holz. „Was soll ich mit so einem kleinen Hütchen“, sagte der Inuit. „Nun, immer dann, wenn Du es auf dem Kopf hast, wird es Dich beschützen“, entgegnete das Füchslein. Bald darauf tobte ein Schneesturm ohne gleichen und Kejan glaubte sich dem Tode geweiht. Er setzte das Hütchen auf den Kopf und dieses ward so groß wie ein Iglu, wärmte ihn die ganze Nacht und sorgte dafür, dass der Jäger den Sturm sicher überstand. Von nun an trug er das Geschenk des Füchsleins immer bei sich. Ein anderes Mal war Kejan mit seinem Bruder auf Robbenjagd, Plötzlich erhob sich der Nordwind und die Boote drohten vom Treibeis zerdrückt zu werden. Kejans, vom erfolgreichen Fang beschwertes Boot rutschte unter eine Eisscholle. Erst nach vielen Stunden gelang es seinem Bruder, der die Hoffnung Kejan jemals lebend wieder zu sehen schon fast aufgegeben hatte, das Boot unter dem Eis hervorzuziehen. Kejan jedoch saß gesund und munter in seinem Kajak. Die tödliche Gefahr spürend hatte er das Hütchen aufgesetzt und dieser war so gewachsen, dass er darunter ausreichend Luft zum Atmen hatte. Die Brüder dachten voller Dankbarkeit an das Füchslein, das Kejan so reich belohnt hatte.

Ich wünsche Euch allen friedliche Feiertage, für das neue Jahr Glück und Zufriedenheit, verbunden mit dem Vermögen, dieses wahrnehmen, es in Dankbarkeit und Demut annehmen zu können, ist unser Glück doch nicht selbstverständlich, sondern zerbrechlich wie der Faden eines Spinnennetzes.

Herzliche Grüße
Jutta
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