Alfed Hitchcocks "Vögel"
© Simone Baumeister
Alfed Hitchcocks "Vögel"
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https://naturfotografen-forum.de/data/o/230/1154576/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/230/1154576/image.jpg
Zu diesem Bild gibt es eine Geschichte.

Der Steinkauz setzte sich, wie jeden Tag vorher, völlig tiefenentspannt auf den Telefonmasten, der ca. 5m neben mir und ca. 4m hoch war. Ich saß dann immer schon eine ganze Zeit unter meinem Tarnumhang. Obwohl er zuvor immer wieder zu mir rüber sah, mich also durchaus als etwas neues registrierte, hat ihn das in allen vorherigen Wochen nie gestört und er ging gemeinsam mit dem Weibchen dem normalen Steinkauz-Jungenaufzucht-Alltag nach.
An diesem Tag hat er auf dem Masten -wie sonst auch immer- in aller Seelenruhe seine Tages-Schlummer-Phase eingelegt, mit Aufplustern, geschlossenen Augen und gelegentlicher Gefiederpflege. Wie sich das in einem Steinkauzleben halt so gehört.

Es dauerte an diesem Tag allerdings nicht lange, da begann ein wahnsinns Spektakel in den beiden Bäumen hinter dem Masten. Zwei Amseln sind schier ausgeflippt, flogen dann Angriffe auf den Kauz und hörten damit einfach nicht auf. Immer schön abwechselnd und mit jeden Angriff näher an ihn heran. Er wurde von ihnen auch mit den Krallen am Kopf gestoßen usw.
Der Kauz hatte recht schnell den Schnabel gehörig voll und flog einen Telefonmast weiter. Dieser war nun etwa 15m links von mir und außerhalb des Sichtfensters meines Tarnumhanges. Trotdzem habe ich mich gelegentlich vorsichtig zu ihm gedreht, um zu gucken, ob er noch schläft oder bereits wieder für den Nachwuchs auf die Jagd geht.

Er saß immer noch dort. Also habe ich mich den beiden Nachwuchskäuzen im Baum vor mir gewidmet, die ich zwar heftig um Futter betteln hören, aber leider nicht sehen konnte. Es vergingen sicher 30 Minuten, in denen ich erst einmal abgewartet habe, damit sich alle Käuze und Amseln beruhigen konnten.

Und dann dachte ich, ich bin ein totaler Fuchs und versuche mal etwas Neues. Denn so langsam nach vielen Wochen sollten die Käuze dieses komische Buschding (mich) ja kennen. Also habe ich einmal den Bettelruf imitiert, in der Hoffnung, dass die kleinen Käuze evtl. etwas näher kommen, um zu gucken, wer ihnen da das Futter abspenstig machen möchte.

Wenige Sekunden nach meinem "Bettelruf" habe ich einen derben Schlag am Hinterkopf gespürt. Also mit derbe meine ich, dass es schon echt weh tat. Aus dem Tarnumhang-Blickfeld sah ich rechts noch direkt hinter mir das Steinkauzmännchen vorüberflattern und wieder auf dem ersten Telefonmasten landen.

Ich hatte wohl komplett unterschätzt, wie wahnsinnig der Steinkauz wegen der Amseln noch unter Stress stand. Auch die 30 Minuten Pause und sein scheinbares Ausruhen auf dem weiter entfernten Masten, hatten ihn in keinster Weise beruhigt. Und dann noch unter dem Tarnumhang ein scheinbar "gefangener" Nachwuchskauz ... das war einfach zu viel.

Er hat Anlauf genommen und ist mir mit voller Wucht seiner Krallen gegen den Hinterkopf geflogen.

Ich habe erst einmal gefühlt, ob ich blute. War aber nix. Und ich war echt erleichtert, denn ich wollte ja meiner Ärztin nicht sagen müssen, dass mich eine Eule angegriffen hat, die so groß ist, wie eine Amsel. Die hätte mich ja gleich in ein Krankenhaus eingewiesen ..... aber nicht zum Nähen :-D

Natürlich habe ich danach sofort meine Sache gepackt und bin gefahren. Kein Foto der Welt ist es wert, dass der Kauz sich weiter so aufregen muß.
Autor: ©
Eingestellt:
Dokumentarischer Anspruch: Ja ?
Fotografischer Anspruch: Fortgeschritten ?
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 187.6 kB, 900 x 600 Pixel.
Technik:
Canon EOS 5D Mark III, 700mm
1/125 Sek., f/5.6, ISO 1250
Belichtungsautomatik, Korrektur 0.7, Automatischer Weißabgleich
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