Ódáðahraun
| Eingestellt: | 2015-01-25 |
|---|---|
| B4 © | |
| "Rings in der Welt tobten viele Stürme, geschahen viele Dinge. Denn dies war nur ein vergessener Winkel der Welt, hier rast wenigstens nur der Himmel - so friedlich war es hier. Sonst fristeten hier nur Moos und Flechten auf den Steinen ihr mageres Dasein, um in Jahrtausenden den Stein in Erde zu verwandeln, den Auswurf der Krater; um das Feuer der Erde in Keim und Trieb umzubilden, auf die sich um Mittsommmer der Tau niederschlägt und der Reif in den Herbstnächten." - Gunnar Gunnarsson: Advent im Hochgebirge - Viele Grüße, Jens |
|
| Technik: | D7100, 4.0/70-200, f/11, ISO100, 2sec, Stativ |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 440.8 kB 1250 x 833 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 47 Zu den Tophits
|
| Ansichten: | 73 durch Benutzer380 durch Gäste |
| Schlagwörter: | island iceland odadahraun Ódáðahraun frambruni botni sudurarbotnar winter gunnar gunnarsson |
| Rubrik Landschaften: | |
| Serie Zu Fuß und auf Ski durch das Ódáðahraun: | |
Re: Ódáðahraun
Eine Aufnahme die aus dem Spektakel der heutigen Zeit herausfällt. Nichts spektakuläres weder das Motiv noch die Lichtstimmung und dennoch oder gerade deshalb zu außergewöhnlich. Diese Landschaften wenn wir sie nicht beschützen ,wir werden sie an die Schatzsucher und an den Tourismus verliern..
Gruß Stefi und danke fürs zeigen
Re: Ódáðahraun
Danke für deine Worte. Ich möchte diese trüben Tage nicht missen, sie haben ihren ganz eigenen Wert, auch wenn man natürlich eher auf der Jagd nach dem Spektakel ist. Dass dieses Bild hier durchgereicht wird überrascht mich nicht, aber es ist für mich ein guter Abschluss der Serie.
Schutz? Es wird so oft von letzter Wildnis gesprochen. Diese Landschaft ist echte Wildnis, eine Wildnis die zum Glück wenig Wert für den Wachstum der Wirtschaft hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Gegenden im Hochland, die vielleicht bald in Stauseen untergehen um noch mehr billigen Strom für Aluminiumdosen zu produzieren. Man muss hier eher den Tourismus fürchten. Es gibt z.B. Pläne für asphaltierte Straßen entlang des Vatnajökull. Gerade durch den Vulkanausbruch wird ein großes Interesse erzeugt und ich kann mir nicht vorstellen dass sich die Einheimischen neue Einkommensquellen durch die Erschließung entgehen lassen. Mit ein paar Wanderern und Abenteurern in Geländewagen lässt sich halt nicht das schnelle Geld verdienen. Langfristig kann es aber nur Schaden erzeugen.
Viele Grüße
Jens