Beharrungsvermögen
| Eingestellt: | 2013-12-18 |
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| Aufgenommen: | 2013-10-22 |
| JF © | |
| ... bewiesen nicht nur die Steine sondern auch der Seetang. Ich habe lange gezögert in welcher Version ich das Bild zeigen und zur Diskussion stellen möchte. Letztlich hab ich mich für die S/W-Variante entschieden. Dieses Bild soll den Abschluss zu meiner Rügen-Serie bilden. Hoffentlich ist der Sättigungseffekt nciht zu groß und ihr könnt die Bilder überhaupt noch sehen. Das Originalbild hänge ich aber ebenfalls noch an, da mich wirklich brennend eure Meinung interessieren würde. |
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| Technik: | NIKON CORPORATION NIKON D5100, 55mm (entsprechend 82mm Kleinbild) AF-S DX VR Zoom-Nikkor 18-55mm f/3.5-5.6G 1/1.3 Sek., f/14.0, ISO 100 Polfilter |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Beeinflußte Natur ? |
| Größe | 532.2 kB 1200 x 795 Pixel. |
| Ansichten: | 66 durch Benutzer395 durch Gäste321 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | ruegen langzeitbelichtung ostsee sonnenaufgang |
| Gebiet | Rügen |
| Rubrik Farben und Formen: | |
| Rubrik Schwarz-Weiß: | |
| Serie Rügen: | |
Re: Beharrungsvermögen
auf der Suche nach Schwarz-Weiß-Aufnahmen bin ich auch über deine Meersteine gestolpert. Das Motiv, das du hier zeigst,
eignet sich richtig gut für eine deraritge Umsetzung: Hier bestimmen wenige Bildelemente mit klaren Formen und starken
Strukturen den Bildcharakter. Die Ausarbeitung in Schwarz-Weiß verstärkt diesen Charakter, indem es den Farbeindruck und
die damit verbundenen Assoziationen ausblendet, etwa das Gefühl von Wärme, wenn das Licht des Sonnenuntergangs die Farben
zum Leuchten bringt; die Ablehnung gegenüber "schmuddeligen" Farben oder den Eindruck, eine realistische Situation vor
sich zu haben. So beschränkt die Schwarz-Weiß-Ausarbeitung das Bild auf das Wesentliche.
Insgesamt wirkt das hier auf mich sehr nobel und elegant, vor allem auch deshalb, weil dir die Umwandlung in Schwarz-Weiß
hervorragend gelungen ist. Das schaut sehr ausgewogen und natürlich, aber auch sehr spannend aus. Die feinen Strukturen
im Gestein und im Wasser treten reichtig gut hervor. Gut gefällt mir an der Aufnahme auch die Kombination aus den
massiven Steinen, die dem Bild seine Stabilität und Ruhe und dem Auge einen Halt geben, sowie den sprudelnden und
aufbrausenden Wasser"massen". Das Glänzen auf den Steinen, der an Land gespülte Seetang und der Tang auf den Steinen
machen das Bild abwechslungsreich und interessant.
Leider geht es mir dann bei der Bildgestaltung etwas wie Florian. Der Schnitt engt das Motiv ganz schön ein, so dass
der große Stein auf mich zu wuchtig wirkt. Mehr Platz drumherum wäre richtig klasse, aber ich vermute mal, dass
dann wiederum ganz schnell andere, störende Elemente ins Bild gerutscht wären.
Dass mir die Aufnahme trotzdem gefällt, brauche ich aber wohl nicht zu sagen?
Viele Grüße
Gunnar
Re: Beharrungsvermögen
danke für diesen aufschlussreichen Kommentar. Ich habe mich sehr gefreut darüber. da muss ich Aufnahme (also das Original) noch einmal vorkramen und schauen, wie das dort war. Nicht morgen oder übermorgen, aber irgendwann in den nächsten Tagen. Dann schreibe ich dazu noch einmal etwas
LG
Jan
Re: Beharrungsvermögen
Gruß angelika
Re: Beharrungsvermögen
