Eine Frage des Schnitts
| Eingestellt: | 2007-08-29 |
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| OR © | |
| Fühler dran, "Beine" ab, vielleicht sogar noch näher ran, wobei: das ganze Insekt wäre auch nicht schlecht... Fast alle Varianten habe ich heute Morgen ausprobiert, für eine Variante musste ich mich entscheiden. Irgendwie erinnert mich der Kopf der Schnake immer an Käpt´n Blaubär...komisch... Gruß |
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| Technik: | 1DMIII, MP-E65, Maßstab 3:1, ISO50, F13, 4s, minimalster Beschnitt, für web spreichern 88% |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 245.2 kB 601 x 900 Pixel. |
| Ansichten: | 5 durch Benutzer254 durch Gäste407 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | kohlschnake lupenobjektiv |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Eine Frage des Schnitts
auch ich bin mal wieder maximal beeindruckt, welche Detailwiedergabe ein solches Extremmakro hat. "Hein Blöd" wirkt wirklich außerirdisch!
Fotografisch ist das Bild allererste Sahne: an Schärfe, Kontrast, Bildaufbau, Ausarbeitung und Präsentation gibt's nichts zu mäkeln.
Ich bin auf weitere Aufnahmen mit dem Lupenobjektiv bereits gespannt,
VG, Ralf
Re: Eine Frage des Schnitts
Die Schnake hing wie abgebildet in der Senkrechten, keine Beine „störten“, der Blick auf den Kopf war frei, was ich bei Schnaken bisher relativ selten vorfand.
Irgendwo musste ich den Schnitt setzen, ich verweise hier gern auf Winnis und Jens Kommentar bzw. Anregung.
Lukas, eine Frontalaufnahme war hier nicht drin, bei „Hein Blöds Kollegen“ hab ich einige Aufnahmen von vorn gemacht, aber wieder gelöscht.
Gruß
Oliver
Re: Eine Frage des Schnitts
hier sind schon zuviele Kommentare
Daher mache ich es so (Zitat, Walter Moers, Der Fönig): "Kasse Dich Furz":
Tolles Bild!
Apropos Walter Moers... Das ist definitiv Hein Blöd und nicht Käpt´n Blaubär!
Gruß, Thorsten
Re: Eine Frage des Schnitts
wieder eine beeindruckende Aufnahme mit dem Lupenobjektiv! Technisch tadellos! Die Frage des Schnitts bewegt auch mich. Nach mehrfachem Betrachten deines Bildes komme ich zu diesem Schluss: Bei jedem porträtartigen Ausschnitt muss der Fotograf entscheiden, was er weglassen kann/soll und was ins Bild gehört. Die Beine müssen angeschnitten werden, kein Zweifel. Sie sind zu lang, um ganz ins Bild zu passen. Ihre vollständige Abbildung würde hier zu einem völlig anderen Foto führen, es wäre kein Porträt mehr. Dass die Vorderbeine nach rechts aus dem Bild herausragen, ist ein wenig Pech. Es wäre von der Kohlschnake netter gewesen, wenn sie die Vorderbeine auch nach links gerichtet hätte (bloß nicht vor den Kopf), aber so dramatisch ist das wirklich nicht. Allerdings hätte ich es besser gefunden, wenn der Rücken des Thorax auch im Bild gewesen wäre - also rechts ein bisschen mehr Platz. Es handelt sich wohl nur um so 2-3 mm in Originalgröße. Ansonsten finde ich alles in Ordnung.
Gruß nach Grimma
Jens
Re: Eine Frage des Schnitts
mir gefällt dieser Schnitt ausgesprochen gut! Ich erkenne auf jeden Fall noch die Kohlschnake, was bei noch mehr Nähe (nur noch Kopf mit Fühlern bspw.) nicht mehr der Fall wäre. Auch technisch eine sehr gute Leistung, wobei du dir sicher denken kannst, dass ich besonders auf den großen Schärfebereich neidisch bin...
Gruß Lukas
PS: Hast du auch Frontalaufnahmen oder schieden diese sitzplatzbedingt aus?
Re: Eine Frage des Schnitts
Ein herrliches Bild!
Gruß
Winfried Wisniewski
Re: Eine Frage des Schnitts
technisch ein sehr gutes Bild, wobei mir auch irgendwie der Bezugspunkt im Bild fehlt. Die Assoziation mit Käpt'n Blaubär kann ich jedoch voll nachvollziehen
LG
Christoph
Re: Eine Frage des Schnitts
Mir gefällt das Bild sehr gut! Klar, über den Ausschnitt kann man diskutieren, aber wie Du sagst ist es bei solchen Ausschnittbildern kaum je möglich, "den perfekten Schnitt" festzulegen.
Mit Neid erfüllen mich einmal mehr die Möglichkeiten des Canon Lupenobjektives ....
Gruss Kai
PS: Käpt'n Blaubär: Gibts da nicht eine Figur namens "Hein Blöd"? An diesen erinnert mich Dein Bild! Allerdings ist es ja immer so eine Sache, Tiere in der freien Wildban zu "vermenschlichen", das wird ihnen kaum gerecht.
Re: Eine Frage des Schnitts
Gruss, Toph
Re: Eine Frage des Schnitts
Re: Eine Frage des Schnitts
ich mag diesen engen Schnitt sehr.
Ein faszinierendes Porträt. Erinnert mich eher an einen Außerirdischen.
Und dann dieser Tropfen rechts vom Auge bildet das i-Tüfpelchen.
Grüße, Axel
Eine Frage des Schnitts
ja, im ersten Moment allerdings etwas vewirrend. Hatte zunächst ne Libelle vermutet, aber die Schnake hat durchaus auch was. Vor allem der obere Tropfen zeigt eine wenig vom Habitat und ich versuche vergeblich, Dich auch da drin zu finden....
Wahrscheinlich hätte ich den Schnitt nicht so eng gewählt und rechts sowie unten Freiraum gelassen.
LG Martin