aufgeschreckter Laubfrosch
| Eingestellt: | 2013-09-13 |
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| Aufgenommen: | 2013-09-10 |
| ER © | |
| Nach wunderbaren Spätsommertagen in meinem Riviera-Garten mit immer noch täglich aus dem Wasser steigenden winzigen Laubfröschchen der Gattung Hyla arborea musste ich anderntags wieder heimreisen - also Zeit, diverse Pflanzen noch vorsorglich zu wässern. Da raschelte es in der Kamelie und Zweige des Wandelröslis nebenan bewegten sich. Gerade hielt sich ein grösserer Laubfrosch an den Blättern fest. Er schien so erschrocken zu sein, dass er in der Stellung verharrte, bis ich die Kamera in ein paar Meter Entfernung geholt hatte. Dieser Hyla meridionalis (mit den kurzen Seitenstreifen) war ein eher schmaler Laubfrosch und erschien recht farbig in der Abendsonne. Dass ich ihn erblickte, war also purer Zufall, andere erwachsene Exemplare waren während der ganzen 12 Tage im Versteckten geblieben oder vielleicht auch abgewandert... nächsten Frühling sind sie dann wieder da. Grüsse an alle Froschfreunde! Erika |
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| Technik: | SAMSUNG WB150 / WB150F / WB152 / WB152F / WB151, 17mm (entsprechend 104mm Kleinbild) 1/60 Sek., f/4.6, ISO 400 Belichtungsautomatik, Manueller Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 768.3 kB 1350 x 900 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 45 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 7 durch Benutzer260 durch Gäste621 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | laubfrosch hyla meridionalis arborea riviera italien mittelmeer |
| Rubrik Amphibien und Reptilien: | |
Re: aufgeschreckter Laubfrosch
In den Monaten April bis Juni ist jeweilen ab etwa sechs Uhr abends grosses Spektakel rund um die kleine Wasserstelle am Fuss der mittlerweile gross gewordenen Aloe-Pflanzen - aber ein Bild zu machen ist dann nicht möglich, die Frösche reagieren auf mein Näherkommen mit Rückzug.
Was dieses Bild anbelangt:
Kaum war es nach dem Hochladen auf dem Bildschirm zu sehen, wusste ich, dass es zu gross geraten war.
Ob jedoch bei Fröschen scharfe Konturen erwartet werden können? Sie grenzen sich eigentlich nie klar gegen den Unter-/Hintergrund ab.
Leider habe ich in jüngeren Jahren nie gelernt, mit Brennweiten und ISO-Werten umzugehen und verwende daher immer eine vorhandene Automatik-Einstellung (umlernen geht heute nicht mehr).
PS: Nur wenig später habe ich beim Zusammenräumen einen etwa 5 cm kleinen, zart rosa gefärbten Gecko erschreckt. Der blieb dann allerdings nicht stehen...
Viele Grüsse und herzlichen Dank für die Komplimente zum Bild!
Erika
Re: aufgeschreckter Laubfrosch
den knirbs hast gut erwischt hattest glück das er solange still hielt topp
lg.roland
Re: aufgeschreckter Laubfrosch
Ein Kompliment von mir zu dieser Aufnahme!
Gruss: Urs
Re: aufgeschreckter Laubfrosch
den Kleinen hast du schön in Szene gesetzt. Vom Motiv her gefallen mir Frosch und Umfeld sehr gut, insbesondere Pose und Perspektive. Die Draufsicht schräg von oben, finde ich, passt hier sehr gut, und mir gefällt, wie der kleine Knirps seine Aufmerksamkeit auf etwas außerhalb des Bildes richtet. Auch die zarten "Händchen" sind bemerkenswert, wie sie auf den Blättern haften und den Blattrand umfassen. Farben, Helligkeitskontraste und hier vor allem der Lichtschimmer auf den Blättern wirken auf mich sehr ausgewogen und sehr real. Ein lebendiges Bild.
Das Bild würde noch einmal gewinnen, wenn der Frosch knackescharf abgebildet wäre. Hier bin ich mir aber nicht sicher, ob es an der Kamera liegt, ob der Fokuspunkt hinter dem Protagonisten sitzt oder ob das Bild minimal verwackelt ist. Im ersten Fall könnte das Bild schärfer werden, wenn du eine geringere Brennweite nimmst und den ISO-Wert auf Normalwert herabschraubst (200 oder 100); das ist aber bloß eine Vermutung.
Etwas einfacher und schneller zu bewerkstelligen: Das Bild kleiner einstellen, z.B. mit 1000 Pixel Seitenbreite. Dann fällt die Unschärfe nicht mehr so auf.
Viele Grüße
Gunnar