Weiss wie Schnee, Rot wie Blut, Schwarz wie Ebenholz ...
| Eingestellt: | 2012-11-04 |
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| Aufgenommen: | 2012-05-05 |
| G# © | |
| Der Schwan, Sinnbild der Schönheit, hat mich an das Märchen denken lassen. Lange habe ich überlegt, diese Aufnahme zu zeigen. Ich glaube, die meisten können erahnen warum Zur Entstehung: "Das ist es ..." war meine Reaktion, als ich die Aufnahmen am Bildschirm betrachtete. Nun bin ich gespannt auf eure Meinung! |
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| Technik: | NIKON D90, 200mm 1/60 Sek., f/7.1, ISO 100 Belichtungsautomatik, Korrektur -0.7, Automatischer Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 318.5 kB 1200 x 797 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 50 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 6 durch Benutzer330 durch Gäste563 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | schwan schoenheit |
| Rubrik Vögel: | |
| Serie 03 - Experimente in der Vogelfotografie: | |
Re: Weiss wie Schnee, Rot wie Blut, Schwarz wie Ebenholz ...
solche provokanten Schnitte gefallen mir, auch wenn Du damit leider nicht viel Zuspruch erntest.
Ich finds aber rundum klasse - weil anders bzw siehe die Ausführungen meiner Vorredner.
Vermutlich willst Du mit dieser Aufnahme allen vermeintlichen Kritikern den Schnabel verbieten...
LG
Stephan
Re: Re: Weiss wie Schnee, Rot wie Blut, Schwarz wie Ebenholz ...
Aber es freut mich, dass immerhin 4 mir lieb gewordene Fotografen der Schwanenschnitt gefällt. Ich kann einfach nicht anders. Ich werde im Forum immer nur die Bilder zeigen, von denen ich persönlich überzeugt bin, auch wenn sie nicht den vermeintlichen Regeln entsprechen. Gunnar schreibt es ja so nett, Regeln sind dazu da, sie zu brechen. Ist das geschafft, tun sich oft neue Perspektiven auf, die man nicht erwartet.
So empfinde ich es auch mit den Wischernbildern der Fotografen hier im Forum. Zuerst wurden sie nur ab und an gezeigt und heute nach knapp 1,5 Jahren Forumszugehörigkeit sehe ich immer mehr. Selber ein Fan von Wischerfotos bewundere ich immer wieder, welche Kreativität in manch so einem Foto steckt.
Aber neben den Wischern gehört für mich zur Naturfotografie auch das Reale real darzustellen.
Stephan, nochmals herzlichen Dank!
Liebe Grüsse
Betty
Re: Weiss wie Schnee, Rot wie Blut, Schwarz wie Ebenholz ...
Ich danke euch für den Zuspruch und freue mich natürlich, dass trotz ...
das Bild bei euch Gefallen gefunden hat.
Liebe Grüsse
Betty
Re: Weiss wie Schnee, Rot wie Blut, Schwarz wie Ebenholz ...
Nööö, erzähl mal...
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Moin Betty,
hey, da freue ich mich aber, am späten Abend mit einem Bild von dir überrascht zu werden! Auch deshalb, weil ich es immer wieder spannend finde, wenn du uns an deinen Experimenten teilhaben lässt. Du verblüffst mich häufig mit unkonventionellen Aufnahmen, die zwar manchmal erst bei etwas längerer Betrachtung ihre Wirkung voll entfalten, jedoch (dann) immer so wirken, als sei es genau so richtig, wie du das Bild gemacht hast.
Bei diesem Schnitt habe ich zunächst erst einmal gestutzt, denn der abgesäbelte Schnabel widerspricht so völlig dem, was man von einem (Portrait-)Foto erwartet. Gleichzeitig besticht bei diesem Bild aber die Nähe zum Modell und der freundliche, helle und leichte Gesamteindruck, wobei die Aufnahme in TEilen den Charakter einer High-key-Fotografie besitzt. Für die besondere Nähe zum Modell ist der genannte Bildausschnitt verantwortlich, zum anderen aber auch die Lichtverhältnisse: der helle Hintergrund lässt den etwas dunkleren Kopf dichter an den Betrachter rücken.
Die gestalterische und technische Umsetzung finde ich interessant, spannend, stark und auf jeden Fall überzeugend (entspricht in etwa der Reihenfolge, in der sich die Empfindungen einstellen). Das gilt für den abgeschnittenen Schnabel, aber auch für den Rest: Auge und Kopf befinden sich im harmonischen Mittel, und die in der Unschärfe erkennbaren Körper und Flügel bilden annähernd einen (ebenfalls angeschnittenen) Kreis, der das Bild oben und rechts bis fast zum Rand ausfüllt. Dabei weisen die Randbereiche des Federkleides einen genügend hohen Helligkeitskontrast auf, damit sie sich noch deutlich genug vom Umfeld abheben. Insgesamt wirkt das noch sehr natürlich, auch, weil sich die Struktur des Federkleides in Teilen noch erahnen lässt.
Persönlich würde ich an diesem Bild lediglich den Helligkeitsverlauf am Kopf noch etwas herausarbeiten (links etwas heller, und im gleichen Arbeitsdruchgang die "fehlende" Ecke am Hals unten rechts ergänzen). Als Alternative finde ich hier einen insgesamt etwas helleren Kopf nicht verkehrt, das wirkt auf mich vom Licht her natürlicher. So wie es ist, geben die Lichtverhältnisse dem Bild einen Tick mehr Tiefe. Und so, wie es ist, finde ich das Bild stark, obwohl es den gängigen Regeln der Fotografie widerspricht -- vielleicht mit Ausnahme der Regel, dass man Regeln auch mal brechen soll.
Mach weiter so!
Viele Grüße
Gunnar
Re: Weiss wie Schnee, Rot wie Blut, Schwarz wie Ebenholz ...
frecher Bildschnitt, aber sehr gut waren meine ersten Gedanken als ich Dein Bild gesehen habe. Klaus hat es schon sehr treffend formuliert, da hänge ich mich gleich mal an. Gefällt mir und bitte weiter so erfrischend anders fotografieren.
LG Holger