Az

Schriftart wählen

Schriftgröße wählen

Zeilenabstand wählen

Schnellzugriff Verlauf Funktionen
Thorshühnchen - ND
© Thorsten Stegmann
Thorshühnchen - ND
* ** *** **** Diashow
Klicken Sie auf das Bild, um Bedienelemente einzublenden! Dies verschwindet nach 10 Sekunden und wird noch mal angezeigt. !
Nur das Bild zeigen.
X

Bedienungshinweise

Navigationshilfen
... werden sichtbar, wenn Sie mit der Maus in die oberen 300 oder unteren 50 Pixel gehen.
Oben:
Oben finden Sie Vorschaubilder zur Navigation. Oben links und rechts in den Ecken können Sie die Vorschaubilder seitenweise überspringen.
Unten, von links nach rechts.
Start/Stop der Diashow, An den Anfang / Bild zurück / Bild vor / An das Ende.
Optionen zur Vergrößerung und Verkleinerung der Bilder (Skalierung).
Die Einstellung der Pausendauer.
i blendet den Bildtitel ein.
b Bildseite einblenden.
ESC Beenden der Diashow.
Skalierung:
Ja: Das Bild wird so angepaßt, daß es noch auf den Bildschirm paßt - bei Bedarf wird es vergrößert oder verkleinert.
Kleiner: Das Bild wird so angepaßt, daß es noch auf den Bildschirm paßt. Dabei wird es nur verkleinert, nie vergrößert.
2x: Das Bild maximal auf die zweifache Fläche vergrößert, nie aber verkleinert.
Nie: Das Bild wird exakt in den Maßen dargestellt, für die es gedacht ist. Übergroße Bilder werden angeschnitten.
Tastatur:
Leertaste: Start/Stop. Links / Rechts: Zurück und Vor. Pos1 bzw. Home / Rechts: Erstes / Letztes.
Tab: Geht die Skalierungsoptionen durch. Punkt: Blendet den Bildtitel aus. Minus: Verläßt die Diashow.
X
i ? Bildseite Ende Start/Stop <<< < > >>> Skalieren: Ja Kleiner Nur 2x Nie. Pause (5Sek.)
Frame Schließen
Vollbild
©...
https://naturfotografen-forum.de/data/o/10/54899/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/10/54899/image.jpg
--- Artportrait #5 ---

Mein "Maskottchen" - mein "Namensverwandter"... ;-)

Das Thorshühnchen !! (Phalaropus fulicarius) - ein Jungvogel der schon deutlich ins das erste Winterkleid gemausert hat (graue Federn).

Thorshühnchen gehören mit den Odinshühnchen [nfimg]14795[/nfimg] (von Harald Bornmann) und dem nur in Nordamerika brütenden Wilson-Wassertreter zur Gattung der Wassertreter (Phalaropus). Weltweit gibt es nur drei Arten, die auf der Nordhalbkugel in tundrischen und arktischen Regionen brüten. Früher wurden sie teilweise als eine eigene Familie angesehen (Phalaropidae), heute werden sie in die Familie der Schnepfenvögel (Scolopacidae) gestellt, zusammen mit den Schnepfen, Strandläufern, Wasserläufern und Brachvögeln.

Dennoch sind sie "sonderbar" bzw. fallen aus dem Rahmen. Es gibt nur ganz wenige Vogelarten, bei denen es sich so verhält, wie bei ihnen: Die Weibchen (!) sind die Prächtigeren (!) mit einer wunderschönen rostroten bis roten Färbung beim Thorshühnchen. Die Männchen sind in vielen Populationen zahlreicher, so dass sich eine Polyandrie ("Vielmännerei") entwickelt hat. Die Weibchen paaren sich mit mehreren Männchen und legen mehrere komplette Gelege, um die (und die Jungen) sich dann nahezu ausschließlich die jeweiligen, weniger auffällig gefärbten, Männchen kümmern (diese brüten auch alleine). [Der "Spieß" mal umgedreht" ;-))]

Es sind Brutvögel des zirkumpolaren hohen Nordens. Das Thorshühnchen brütet arktisch und in Europa nur auf Island, Spitzbergen und in Teilen Russlands. Den Winter verbringt die europäische Population zumeist auf der hohen See (bis in den S-Atlantik) und kommt nur in geringer Zahl (meist nach Weststürmen) in die Nordsee. An die Küsten oder gar ins Binnenland verschlägt es sie noch sporadischer.

Wie das bei uns regelmäßiger zu beobachtende Odinshühnchen ist auch das Thorshühnchen etwa alpenstrandläufer-groß und fast ausnahmlos auf der Wasseroberfläche zu beobachten, wo es schwimmend in "wilden Drehungen" kleine Insekten und andere Wirbellose aufpickt.

Odinshühnchen (Phalaropus lobatus) sind ein klein wenig "zierlicher" und v.a. leichter (an Gewicht). Sie besitzen auch einen dünneren, "mehr pinzetten-artigen" Schnabel, sowie eine andere Gefiederfärbung (auch als Jungvogel). Sie sind nicht ganz so pelagisch, brüten auch in der borealen Zone Skandinaviens und sind daher häufiger in Deutschland (zumindest in Nordsee-Nähe) zu entdecken. Das Thorshühnchen ist bei uns eher eine Ausnahmeerscheinung.

Das Foto? Ich weiss....
Es entstand 1990 auf Sylt, im September, in einem recht schmalen Marschen-Graben. Das Tier war recht zahm, vielleicht hat es vorher nie einen Menschen gesehen. Ich habe versucht in dem tief eingeschnittenen Graben auch eine bessere Perspektive zu wählen, wurde nicht wirklich was... :-( Letztlich fehlte bei dieser Gelegenheit einfach auch das Licht... Man kann sich in diesen Situationen oft nicht viel aussuchen.... :-(

Autor: ©
Eingestellt:
Technische Angaben: zeigen
Dateigröße: 175.8 kB, 900 x 600 Pixel.
Technik:
Leichter Ausschnitt aus KB-Dia
Ansichten: 6 durch Benutzer, 220 durch Gäste, 524 im alten Zähler
Schlagwörter:,
Rubrik
Vögel:
←→
Serie
Artportraits:
←→