Distel-Mauerbiene (Osmia leaiana) (?)
| Eingestellt: | 2026-05-11 |
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| Aufgenommen: | 2026-05-10 |
| IH © | |
| Die Biene saß auf einer Skabiose. Mir gefallen hier insbesondere die sanften Farben und die Farbkombination. Obwohl ich noch weitere Bilder gemacht habe, reichten die darauf zu erkennenden Einzelheiten nicht für eine sichere Bestimmung aus. Hochwahrscheinlich handelt es sich um ein Distel-Mauerbiene (Osmia leaiana). Ich habe das Bildformat geändert, Beschnitt minimal. Das Foto wurde geblitzt... |
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| Technik: | OM Digital Solutions OM-1MarkII, OM 90mm F3.5 Godox V860III Blitz Cygnustech Diffusor |
| Bearbeitung | Gestempelt |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Größe | 1.7 mB 4950 x 3300 Pixel. |
| Platzierungen: |
Beste Tophit-Platzierung: 23 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 59 durch Benutzer111 durch Gäste |
| Schlagwörter: | bienen distel-mauerbiene osmia leaiana insekten mauerbienen osmia natur tiere distel-mauerbiene osmia leaiana orange-vented mason-bee skabiose |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Re: Distel-Mauerbiene (Osmia leaiana) (?)
"meine" Hymenopteren- Spezialistin hat sich die Fotos auch noch mal angesehen. Sie hält es -auch wenn natürlich eine sichere Bestimmung nicht möglich ist! - für am wahrscheinlichsten, dass es sich um ein ganz frisch geschlüpftes Schöterich-Mauerbienen- Männchen handet (Osmia brevicornis). Aber wie gesagt: Es bleibt ungewiss.
Mich ärgern mittlerweile der unüberlegt gewählte Bildtitel und die ebenso unpassenden Schlagworte. Kann man das evtl. noch nachträglich korrigieren?
Viele Grüße
Ingo
Re: Re: Distel-Mauerbiene (Osmia leaiana) (?)
die in die Blüte gehauchte Biene ist für mich mehr Poesie als Bestimmungshilfe. Die Bestimmung war in diesem Fall auch gar nicht die Absicht. Von daher habe ich den Titel unglücklich gewählt!
Die Biene sah ich in unserem (Natur)-Garten. In der Nähe gibt es tatsächlich viel Totholz, auch Wildbienen- Nisthilfen, offene Sandflächen und zahlreiche heimische Pflanzen. Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube beobachtet zu haben, wie das Tier in ein Bohrloch in einem Stück Hartholz gekrochen ist. Ich habe eine ganze Weile gewartet, aber sie kam nicht wieder heraus. Ich habe sie auch an Erdbeer- und Vergißmeinichtblüten gesehen. Mehr Infos habe ich bisher nicht. Insgesamt für eine Bestimmung alles ein wenig dünn.
Aber egal, mir gefällt das Foto - auch wenn die Bestimmungsneugier nicht befriedigt wird...
Viele Grüße
Ingo
Re: Distel-Mauerbiene (Osmia leaiana) (?)
Guten Morgen Ingo, da hast Du Recht, es sind ja zwei ganz verschiedene Sachen, die Detektiv-Freude der taxonomischen Bestimmung und einfach ein fotografisch schönes Foto eines Insekten zu machen, worüber man sich immer wieder freuen kann. Beides kann man bis zum Exzess betreiben.
Andererseits ist es auch schön zu wissen, wer alles in meinem (und anscheinend vielfältigen)Garten lebt. Es ist eigentlich eine Pusselarbeit. Die Wildbienen sind nicht auf dem Nektar spezialisiert, da bleiben die meisten generalisierend. Bei dem Pollen als Eiweißnahrung für die Larven, da sind viele spezialisierter. Deswegen kann man gucken, welche Blüte gezielt mehrfach angeflogen wird. Wo sitzen die Pollen an den Hinterbeinen oder Bauchbürste. Gerade Vergissmeinnicht und Skabiosen werden von vielen kleinen Sandbienen, Furchenbienen und Schmalbienen angeflogen. Oft reicht es ja schon zu wissen, in welche Familie überhaupt eine Biene gehört..
Grüße Ingolf
Re: Distel-Mauerbiene (Osmia leaiana) (?)
Das Foto ist qualitativ hervorragend, aber ausgerechnet die wichtigen diagnostischen Merkmale sind nicht sichtbar:
Gesichtsfoveae oder Kopfschild, Flügeladerung frontal, Hinterleibsende
Wahrscheinlich ist es auch eher eine Sandbiene.
Grüße Ingolf