Duennschwanzfuchs
| Eingestellt: | 2020-08-09 |
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| Aufgenommen: | 2020-08-08 |
| GH © | |
| Wie versprochen das Bild des Fuchses mit dünnem Schwanz. Zuerst dachte ich, ein Jungfuchs, dann tippte ich auf eine ausgemergelte Fähe. Für eine ausgemergelte Fähe wäre es wohl zu spät im Jahr. Die Welpen werden wohl ihr FUtter schon selbst fangen. Gegen einen Jungfuchs spricht, dass ich bei einer Aufnahme mit geöffnetem Maul bemerkt habe, dass ihm ein Reißzahn fehlt. Haben Fähen grundsätzlich dünnere Schwänze (Lunten) als die Rüden ? Jetzt bin ich verwirrt und hoffe dass dieser Fuchs nicht die Räude hat. Dagegen spricht dass er sich nicht mehr kratzte als andere Füchse und er auch keine wunden Stellen hatte. Vielleicht wächst bei Jungfüchsen das Fell am Schwanz auch so aus ? Fellwechsel kann jetzt ja auch nicht wirklich sein. Könnt ihr meine Verwirrung auflösen ? LG und Danke Günther |
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| Technik: | SONY ILCE-7M3, 400mm (entsprechend 400mm Kleinbild) 1/250 Sek., f/5.6, ISO 1600 Korrektur -0.3, Automatischer Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 568.3 kB 1597 x 1000 Pixel. |
| Ansichten: | 94 durch Benutzer2809 durch Gäste |
| Schlagwörter: | fuechse |
| Rubrik Säugetiere: | |
| Serie Füchse: | |
Re: Duennschwanzfuchs
ich hoffe er überlebt die Räude. Obwohl sie zumeist tötlich verläuft oder ?
LG
Und danke für deine Einschätzung und Zusatzinformationen - hört sich schlüssig an.
Günther
Re: Duennschwanzfuchs
dieser Fuchs hat in meinen Augen Räude. Das Fell ist schon stark ausgedünnt und wirkt verfilzt. In einigen Tagen werden wahrscheinlich die ersten felllosen Stellen zu sehen sein. Sch..... Räude und diese verstärkten Ausbrüche haben wir leider der Jagd zu verdanken, das zeigen interessante Begleitforschungen aus Luxemburg, dort ist jetzt seit 5 Jahren die Fuchsjagd eingestellt und die Verbreitung der Räude und des Fuchsbandwurms ist auffallend rückläufig. Grund hierfür scheint u.a. das eigentlich stark ausgeprägte Territorialverhalten des Fuchses zu sein. Starke Bajagung führt dazu, das dieses Verhalten durch Bejagung gestört wird und insbesondere Rüden viel längere Wanderungen ausführen und erkrankte Tiere die Krankheit weiter verbreiten, als es sonst der Fall wäre. Leider finden neue Gedankengänge und Forschungsergebnisse keinen Zugang in viele Grünrockhirne. Das sinnlose Töten macht wohl mehr Spass, als die Natur zu verstehen und zu achten. Ansonsten hätte ja mal ein erkennbares Umdenken stattfinden müssen, oder wenigstens für Diskussionen sorgen müssen.
BG Helge