Wenn der Blick in die Ferne schweift
© Günther Hammer
| Eingestellt: | 2020-08-09 |
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| Aufgenommen: | 2020-08-08 |
| GH © | |
| Ich saß am Waldrand mit Blickrichtung abgemähtem Getreideacker. Ein Platz an dem die Rehböcke "schon wieder" den Rehen folgen. Zur Zeit hat die Ricke aber noch keine richtige Lust, obwohl sie sich schon im "Kornkreis" treiben lässt. Dieses Mal kam alles anders. Ich konnte einen Fuchs im Wald bellen hören und dachte mir, vielleicht macht er hier einen Besuch. 3 Minuten später kam von der gegenüberliegenden Seite (also nicht der bellende Fuchs) ein Fuchs am Waldrand direkt an mir vorbei geschnürt (3 m). Vielleicht, so dachte ich, wurde er von seiner Mutter gerufen. Ich bemerkte ihn zu spät im Fotos machen zu können und atmete nicht mehr bis er vorbei war. Es war noch dämmrig und ich ließ ihn ziehen. Aber er tat mit den Gefallen und trieb sich auf dem Acker direkt vor mir ca. eine 1/2 Stunde rum, streckte seine Nase unter jeden Heuhaufen konnte aber nichts finden. Immer wieder setzte er sich hin und schaute der aufgehenden Sonne entgegen. Öfter kam er nahe zu mir, bemerkte micht aber nicht. Die Sony kann lautlos (was für ein ein Vorteil). Dann lief er (oder sie) an den kleinen Abhang und schaute lange in die Richtung aus der das Bellen ca. 20 Minunten vorher kam. Was er wohl gedacht hat ? Als er davon zog pirschte er wieder 3 Meter an mir vorbei. Dieses Mal bemerkte er mich, schaute mich an, als wollte er fragen: "nein oder ? bist du schon lange da ?" Ich sprach ihn mit hypnotisierender Stimme an, aber er verstand mich nicht und fiel auch nicht in Trance, sondern machte sich in langsamem Trab aus dem Staub. Eine 1/2 Stunde später kam der Bock und die Ricke aus dem Wald (pünkltich wie immer). Sie begannen wieder den Kornkreistanz. Aber sofort begann ein Waldarbeiter seine Säge anzuwerfen. Aus der Traum. Die Bäume fielen ganz in meiner Nähe, also suchte auch ich das Weite. Dieser Fuchs hatte einen sehr dünnen Schwanz. Ich stelle gleich noch ein Bild ein, auf dem das besser zu sehen ist. Vielleicht könnt ihr mir bei der Verunsicherung helfen. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag abend (bei der Hitze). LG Günther |
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| Technik: | SONY ILCE-7M3, 400mm (entsprechend 400mm Kleinbild) 1/250 Sek., f/5.6, ISO 1600 Korrektur -0.3, Automatischer Weißabgleich |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 510.7 kB 1364 x 1000 Pixel. |
| Ansichten: | 61 durch Benutzer369 durch Gäste |
| Schlagwörter: | fuechse |
| Gebiet | Baden-Württemberg |
| Rubrik Säugetiere: | |
| Serie Füchse: | |
Re: Wenn der Blick in die Ferne schweift
2020-08-10
Wolfram Riech
Hallo Günther,
ein zeigenswertes Bild, auch wenn das Gesicht nicht zu sehen ist. Der Kleine hat wahrscheinlich schon die Räude, sie ist hochansteckend und eigentlich auch nicht heilbar. In letzter Zeit sehe ich auch viele Füchse mit dieser Krankheit.
Viele Grüße
Wolfram