Coenagrionquartett
| Eingestellt: | 2008-05-11 |
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| LT © | |
| Habe heute an einem meiner Lieblingsteiche große Mengen an Hufeisenazurjungfern gefunden, die fleißig mit Paarung und Eiablage zugange waren. Die Gegebenheiten vor Ort lassen zwar - mit gewissen Verrenkungen - immerhin tiefe Perspektiven vom Ufer aus zu, leider hat man aber fast immer reichlich Schilf vor der Linse. Hier ging's mal so eben; aber aus diesem Grunde sind Aufnahmen von 5 bis 6 Paaren gemeinsam nichts geworden... so'n Grünschleier über's ganze Bild sieht nun nicht besonders toll aus, da helfen zwölf Libellen und zwölf Spiegelungen auch nicht viel... aber vielleicht habe ich ja nochmal mehr Glück. Ich hoffe, euch gefällt diese Aufnahme. Liebe Grüße, Lukas PS: Möchte mich auch für meine derzeit mangelhafte Aktivität entschuldigen... wird demnächst wieder |
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| Technik: | 350D, 135-400 @ 319mm, Zwischenring, 1/125, f/7.1, -2/3 EV, ISO 100, SVA, Winkelsucher, Bodenlage. Nach Drehen um 0,6° größtmöglicher Ausschnitt, also fast fullframe. |
| Fotografischer Anspruch: | Fortgeschritten ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 220.3 kB 537 x 804 Pixel. |
| Ansichten: | 2 durch Benutzer381 durch Gäste559 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | azurjungfer coenagrion coenagrion puella eiablage hufeisen-azurjungfer kleinlibelle libelle |
| Rubrik Wirbellose: | |
Re: Coenagrionquartett
Glückwunsch zum Doppelpack mit Spiegelung. Schwierig, die beiden Paare auf Grund ihrer Haltung auf eine Schärfeebene zu bekommen. Aber ich finde, die Eiablage ist schon die hohe Kunst der Kleinlibellenfotografie. Entweder man muss ins Wasser, allerdings stören dann auch die Wellen der eigenen Bewegungen oder man hat Glück und die Szene lässt sich ohne störenden HG und bei sanftem Licht ablichten. Außerdem haben die Libellen auch bei der Eiablage eine gehörige Fluchtdistanz.
Nur selten ist alles gegeben.
Eine gute Aufnahme, auf der sich aufbauen lässt.
Den rechten Halm denke ich mir weg, er musste da nicht unbedingt sein.
Habs mir gern angeschaut und kommentiert.
Viele Grüße nach Köln
Oli
Re: Coenagrionquartett
ich danke euch für die Kommentare! Klar, perfekt ist das Bild noch lange nicht, aber ich wollte gern der erste sein, der diese Saison eine solche Szene zeigt
Das rechte Männchen ist wirklich nicht mehr ganz scharf, und die Schärfeebene liegt genaugenommen sogar etwa einen mm zu weit vorne, was man in voller Größe durchaus bemerkt. Für die beiden Weibchen reicht's allerdings dicke, und das linke Männchen ist bis auf den Kopfbereich auch noch sehr scharf. In der Webversion bestand die Schwierigkeit v.a. darin, die hier nur wenige Pixel dicken Abdomen (nebenbei: ist das wirklich der korrekte Plural, oder heißt es Abdomina?) vernünftig rüberzubringen; mit den Weibchen bin ich recht zufrieden, bei den Männchen scheint mir ein guter Kompromiss zwischen Schärfe und Treppchen deutlich schwerer.
Toph, dir besonderen Dank für die ausführliche Analyse zur Schärfe.
LG, Lukas
Re: Coenagrionquartett
Das andere Thema ist die Schärfe: sie liegt wohl auf dem Abdomen des rechten Männchens. Kopf und Rumpf des rechten Weibchens sind auch scharf, die Schärfe wirkt dort aber ein ganz klein wenig 'sandig'... Das linke Paar ist etwas weniger scharf und etwas mehr 'sandig', allerdings mit Ausnahme der Flügel des Weibchens, die schärfer sind als die des rechten... Kopf und Rumpf des rechten Männchens wirken etwas milchig...
Soweit meine Analyse, wie sie mein (wesentlich bescheidenerer) Monitor anzeigt... vielleicht kannst Du ja was anfangen damit...
Schöne Szene!
Grüsse, Toph
Re: Coenagrionquartett
das ist Naturfotografie, wie ich sie liebe.- Wenn auch noch nicht perfekt in der Ausführung, so beeindruckt mich dieses Bild sehr wohl.- Glückwunsch !
LG Harald
Re: Coenagrionquartett
besonders gefällt mir die Gestaltung (u.a.Spiegelbild, synchrone Körperhaltung)des Bildes.
Die rechte Libelle könnte m.E. im Kopfbereich noch etwas mehr Schärfe vertragen: ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Ist ja auch nur eine Wunschvorstellung.
Gruß Udo
Re: Coenagrionquartett
wenn das mal nicht genial ist !
Grüße
Frank