Das lange warten auf das Ende
| Eingestellt: | 2017-03-01 |
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| EW © | |
| Das Wildruhezonenprojekt wird Hochgelobt, leider nützt es dem Hirschwild in gewissen Gebieten alleine nichts, trotz der Ruhe verenden sie letztendlich an Hungersnot. |
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| Technik: | Canon EOS D60, 400mm 1/500 Sek., f/6.7, ISO 100 |
| Größe | 351.2 kB 1200 x 849 Pixel. |
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| Schlagwörter: | rotwild winter hirschwild wintersnot |
| Rubrik Säugetiere: | |
Re: Das lange warten auf das Ende
Man versucht das zu verhindern mit Wildruhezonenprojekten welche speziell ausgesucht und bewirtschaftetet werden damit das Wild die Winter schadlos überstehen. Trotzdem zieht das Wild bis in die Tallagen wo sie auch von anderen Gefahren "Eisenbahn, Autos" nicht verschont werden.
Den Spiesser hab ich dann 1 Monat später an derselben Stelle verendet aufgefunden.
LG Erich
Re: Das lange warten auf das Ende
der Spiesser sieht nicht sonderlich abgekommen aus aber ich habe ihn 1 Monat später an derselben Stelle verendet aufgefunden.
Den Spiesser habe ich in einem Tal aufgefunden wo ein Staudamm die Hirschwechsel abschneidet und somit das auswandern der Hirsche in die Tallagen ab Dezember verhindert.
Die Sportaktivitäten haben stark zugenommen und extrem Biker sind auf Hirsch und Gamswechsel unterwegs!
Im ganzen Alpenraum gehen die Gamsbestände zurück sie werden vielenorts nur noch ob Wald geduldet wo die Störungen am schlimmsten sind. Der Forst macht Druck obwohl der Waldbestand in der Schweiz noch nie so hoch war wie Heute! Der Jagddruck ist zu gross auf das Gamswild in der Jugendklasse wie Kitze und Jährlingsgeissen. Die Alpen werden überstossen mit Schafen welche Krankheiten ausbreiten wie Blindheit und Moderhinke! (Gemsen Steinwild)
Im Kanton Graubünden wurden vor 10 Jahren über 20000 Hirsche gezählt und der Bestand sollte auf ca 12000 Tiere reduziert werden. im 2016 wurden ca 14000 Hirsche gezählt und ca 4000 erlegt!
Beim Spiesser ist es aber wieder einmal wie Du sagst, die "Krone der Schöpfung" welche das Leid mit zu verschulden hat.
Herzliche Grüsse vom Hochgebirge ins Mittelgebirge
Erich
Re: Das lange warten auf das Ende
einerseits sieht man keine Fährten im Schnee, die darauf hindeuten, dass der Spießer erst vor kurzem diese Stelle aufgesucht hat, andererseits sieht der Hirsch nicht sonderlich abgekommen aus...!?
Bemitleidenswert ist dieser Anblick auf jeden Fall.
Am Berg ist es der Skizirkus, der sehr viel Unheil anrichtet, und im Tal gibt´s auch keine Ruhe.
Und vermutlich sind auch in den Bergregionen die "tragbaren Wilddichten" zahlenmäßig überschritten, was dann auch nicht gerade zu einer Verbesserung der Äsungsverhältnisse beiträgt!
Alles in allem ist es wieder einmal die "Krone der Schöpfung", die letztendlich auch solch ein Leid mit zu verschulden hat.
Herzliche Grüße vom Mittelgebirge ins Hochgebirge
Richard
Re: Das lange warten auf das Ende
eine sehr aussagekräftige Aufnahme,
der junge Rothirsch hat sich scheinbar schon länger nicht mehr bewegt.
Schönen Gruß Ralph
Re: Das lange warten auf das Ende
Schöne Doku!
Ja das ist ein Problem. Die Tallagen, in die das Rotwild natürlicher Weise ziehen würde im Winter, sind verbaut und auf den Bergen gibt es nichts zu beißen. Oft wird dann gefüttert um zu vermeiden, dass der Schutzwald verbissen wird...
Liebe Grüße
Anika