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~Hochspannung pur~
© Michael Radloff
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https://naturfotografen-forum.de/data/o/249/1247591/thumb.jpghttps://naturfotografen-forum.de/data/o/249/1247591/image.jpg
Hallo zusammen,

vor 2 Wochen konnte ich endlich den starken Kuder wieder auf seiner Lieblingswiese entdecken,nachdem er sich über 10 Tage dort nicht gezeigt hatte.
Es regnete nur leicht und daher startete ich wieder einmal einen Versuch ihn auf kürzere Distanz zu erwischen.
Der Kuder war fleißig damit beschäftigt Mäuse zu jagen und entfernte sich immer weiter von mir.
Als er mir einige Zeit seinen Rücken zu wandte,entschied ich mich ihm auf der Wiese zu folgen.
Nach geraumer Zeit hatte ich mich auf ca 30 m an ihn "rangearbeitet",aber da das Gelände anstieg,war ans fotografieren nicht zu denken.
Ich hatte nur seine Ohrspitzen und Himmel im Sucher.Bei einem weitern Versuch meinen Standort zu verändern,bemerkte mich der Kuder.
Nun lagen wir uns fast eine 3/4 Stunde Auge in Auge gegenüber,ohne jede Regung.
Dann fing es richtig an zu regnen und ich bekam langsam Angst um die Ausrüstung,also musste was passieren.
Ich entschied mich alles auf eine Karte zu setzen und robbte in Zeitlupe in Richtung Wildkatze.
Zu meiner großen Überraschung reagierte der Kuder nicht mit Flucht,sondern drückte sich flach auf und beobachtete den großen "Klumpen" der auf ihn zu kam.
Ich näherte mich immer weiter,bis die Perspektive passte und ein paar bessere Aufnahmen möglich waren.
Der Kuder war völlig entspannt und fing sogar an zu dösen-unfassbar für mich.
Ich konnte mich noch weiter nähern und war am Ende nur noch 6 m von ihm entfernt,so das ich mit 700 mm auch ein Porträt machen konnte.
Auf so kurze Distanz in diese hypnotisierenden Katzenaugen zu schauen ist absolut faszinierend und beim Gedanken daran bekomme ich jetzt noch Gänsehaut.
Dem Kuder wurde es dann scheinbar doch zu bunt und er entschied sich wieder in den Wald zu wechseln,aber er lief entspannt zurück und sicherte mehrmals zu mir zurück.
Also keine Anzeichen von "Feindberührung",wo die Wildkatzen immer mit sofortiger schneller Flucht reagieren.
Am Ende war ich nass bis auf die Knochen,aber überglücklich.

Am Ende stellt sich mir die Frage,wie so etwas möglich ist.
Bei der zuletzt gezeigten Wildkatze hatte ich genug Deckung,um mich ranzuschleichen,aber diesmal befanden wir uns auf einer freien Wiese.
Vielleicht hat der Kuder inzwischen auch gelernt,das von diesem großen "Klumpen" keine Gefahr ausgeht,selbst wenn er sehr nahe kommt.
Ähnlich reagieren Die Wildkatzen ja auch bei Wildtieren,wenn diese mit ihnen auf einer Wiese sind.

LG und einen schönen Sonntag
Michael
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Dateigröße: 622.4 kB, 1200 x 800 Pixel.
Technik:
Canon 5DIII,700mm
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Säugetiere:
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