Reiherentenerpel
| Eingestellt: | 2008-01-27 |
|---|---|
| VS © | |
| Leider finden diese Szenen immer am gegenüberliegenden Ufer statt. Bin trotzdem froh eine erwischt zu haben. Freue mich über Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge. |
|
| Technik: | 400D, 100-400mm LIS USM , Freihand, 1/1000sec.,F/7.1,ISO 400, 400mm |
| Fotografischer Anspruch: | Anfänger ? |
| Natur: | Naturdokument ? |
| Größe | 181.5 kB 1000 x 611 Pixel. |
| Ansichten: | 2 durch Benutzer237 durch Gäste351 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | mittelhessen nd |
| Rubrik Vögel: | |
Reiherentenerpel
manche Leute vestehen (gut gemeinte) Kritik als persönlichen Angriff. Du gehörst offensichtlich NICHT dazu.
Prima, dann erstmal vielen Dank für deine Anmerkungen zu meiner „Fotoplattform“. Die leichte Unschärfe resultiert aus dem gewollt kleinen Datensatz (90KB). Das Dia ist professionell scharf und wurde schon bis Plakatgröße gedruckt.
Das Zitat stammt übrigens von Robert Capa (1913-54), einem frz. Fotografen u. Kriegsreporter, der damit wohl auch die emotionale Komponente betonen wollte.
Bei der Tierfotografie ist es doch so, in unserem Breiten kann man Tiere wie Vögel nur an Futterstellen, Rast- o. Überwinterungsplätzen oder eben im Brutgebiet und hier tunlichst nicht mehr am Nest (wg. Naturschutzbestimmungen) ablichten. Es kostet i. d. R. viel Zeit und oder Vorbereitung. Das Bussardbild mit Hasen hat seine Autoren 120 h Ansitz gekostet, konnte wir lesen. Der musste auch noch gebaut werden und der Luderplatz (Fütterung) will auch unterhalten sein. Also ein riesiger Aufwand, der sich auch kaum durch extreme Brennweiten - wie 1.000mm – umgehen lässt, weil diese nur schwer zu handhaben sind und zu einer stark komprimierten Perspektive führen, also im Ergebnis FLACH aussehen.
Besser ist es also mit kürzerer Brennweite zu arbeiten und die Tiere an sich zu gewöhnen oder dorthin zu reisen, wo die Tiere weniger scheu sind. Ein gutes Buch über Vogelfotografie ist immer noch „Vogelfotografie“ vom Altmeister Fritz Pölking (Kilda Verlag aus den 1980er Jahren, vergriffen aber antiquarisch noch zu finden). Hier geht es noch um Analogfotografie, aber bis auf Kameratechnik und Filmmaterial behält ja alles dort beschriebene seine Gültigkeit.
Kürzere Brennweiten geben plastischere Bilder mit mehr Emotion. Ich habe sicherlich 15 Jahre Amateurarbeit (auch in Parks an Enten) gebraucht das zu verstehen. Zum Üben und Ausprobieren sind die Enten auch ganz prima und viel Zeitaufwand führt auch dabei durchaus zu TOPFOTOS. Frust entwickelt sich eher dann, wenn man selber merkt, man kommt nicht weiter in seiner Entwicklung, weil man z.B. nicht genug Zeit für sein Hobby einsetzten kann. Tierfotografie ist ein Zeitfresser par excellence . Aber du hast ja gerade erst angefangen…
Trotzdem viel Spaß dabei und gut Licht wünscht
Achim Kostrzewa
Re: Reiherentenerpel
Ich weiss nicht, ob das Original einen Beschnitt hergibt? Das waere praktisch dann "optischer Zoom"
Tierfotografie braucht unheimlich viel Zeit und Geduld; wenn man lange genug am Ufer erstarrt, kommen sie vielleicht mal naeher
cu
Monika
Re: Reiherentenerpel
ich schicke mal voraus, dass ich auch zu den Anfängern in diesem Forum gehöre, wenn auch nicht, was die Dauer meiner Forumszugehörigkeit betrifft, so doch zumindest von der Qualität meiner Bilder her. Und deshalb kann ich mich gut in dich hinein versetzen: wie sehr du dich gefreut hast, überhaupt mal ein Bild von dieser Reiherente machen zu können. Dass du sie nicht etwas formatfüllender erwischen konntest, ist Pech und wird dir bestimmt irgendwann noch besser gelingen. Dass der Hintergrund etwas unruhig ist, ist ein Aspekt, mit dem ich mit meiner Coolpix 8400 auch dauernd zu kämpfen habe ... und oft vergeblich ...
ABER: eine schöne Pose ist dir gelungen, und das Auge hast du bestimmt schon!
Ich sehe das genauso wie Andreas: ICH hätte auch nicht auf das Bild verzichtet, nur weil es ein paar Mängel hat. Dafür ist man ja schließlich in so einem Forum, dass man Hilfe dafür bekommt, wie man es besser machen kann. Und da bin ich ganz zuversichtlich: wenn du dich nicht gleich entmutigen lässt und unverdrossen weiter riskierst, deine Bilder einzustellen, auch wenn sie noch nicht so perfekt sind wie die der "Großen" wirst du viele Anregungen bekommen.
Also: bleib dran, Volker!
Gruß, Pascale
Reiherentenerpel
Aber dass dauert mit der Erkenntnis, no worries.
VG
Achim Kostrzewa
Re: Reiherentenerpel
Dürfte ich Dir mal http://www.naturfotografen-forum.de/object.php?object_id=101625, Sektion Umgang mit Anfängern ans Herz legen?
Grüße
Andreas
Re: Reiherentenerpel
Jaja, diese Reiherenten
Scheu, Dank Ihrer scharzweissfärbung fotofeindlich, und und und....
Ok, Spass beiseite:
Näher ran ging ja laut Deiner Beschreibung nicht gegenüberliegendes Ufer; Deinen Kamerastandpunkt halte ich zwar für ausreiched tief, nur leider ist dadurch auch ein wenig viel unruhiges Gemüse im Hintergrund gelandet.
Aber verzichtet hätte ich auf diese Foto auch nicht (und seis auch nur zu Beweiszwecken)
Grüße
Andreas