Bárðarbunga
| Eingestellt: | 2014-08-21 |
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| B4 © | |
| Aktuell heizt ein anhaltender starker Erdbebenschwarm unter der Bárðarbunga bis hin zu den Kverkfjöll Spekulationen über den nächsten Vulkanausbruch auf Ísland an. Bárðarbunga ist einer der größten Vulkane der Insel. Er versteckt sich mit seinem Hauptaufbau, einer 10km durchmessenden Caldera, aber vollständig unter dem bis zu 800m dicken Eisschild des nordöstlichen Vatnajökull. Das gesamte System hat eine Länngenausdehnung von über 150km. Die letzte Eruption fand im Jahre 1996 statt, war aber nur von kurzer Zeit. Nördlich der Bárðarbunga taucht der Höhenzug Dyngjuháls aus dem Gletscher auf. Läuft (oder fährt) man entlang der schwierigen Piste Gæsavatnaleið Syðri, dann kann man dort noch einzelne jüngere Kraterreihen der letzten Spalteneruptionen von 1864 begutachten. Dieses friedliche Bild entstand letztes Jahr während meiner Trekkingtour von den herausgewitterten Schloten der Hníflar. Im Vordergrund fließt der Gletscherfluss Skjálfandafljót, der im Falle eines Ausbruchs eventuell die Wassermassen nach Norden abführen wird. Wahrscheinlicher ist derzeit aber ein Ausbruch oberhalb der Jökulsá á Fjöllum im Bereich des Dyngjujökull. Die Erdbeben verschieben sich immer weiter dort hin, was auf die Füllung einer Magmakammer hinweist. Wenn diese Kammer irgendwann voll ist wird sich die Magma wohl einen Weg nach oben suchen. Inzwischen wird das Hochland, im Prinzip das gesamte Ódáðahraun, nördlich der Bárðarbunga aus Vorsicht evakuiert. Es bleibt spannend... |
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| Technik: | D7100, 8-16, Stativ keine Wettb. |
| Dokumentarischer Anspruch: | Ja ? |
| Größe | 629.7 kB 1200 x 800 Pixel. |
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Beste Tophit-Platzierung: 24 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 88 durch Benutzer500 durch Gäste |
| Schlagwörter: | island iceland bárðarbunga bardarbunga bardabunga vonarskarð hniflar hníflar skjálfandafljót |
| Rubrik Landschaften: | |
| Serie Zu Fuß und auf Ski durch das Ódáðahraun: | |
Re: Bárðarbunga
Auch hier vielen Dank für Euer Interesse!
@ Jan: Zumindest aus dieser Perspektive war es schwierig ohne angeschnittenen großen Felsen auszukommen.
@ Angelika G: Auch in Deutschland lauern Vulkane, sie schlafen nur...
@ Angelika L: Der schwarze Schnee gehört doch dazu, weißen Schnee gibt es in Norwegen :)
@ Jutta: Die Kverkfjöll möchte ich auch noch besuchen, aber was ist dort schon beständig? Die Feuer zerstören und schaffen gleichzeitig fantastische neue Formen. Ich hoffe vor allem das die Askja (noch) nicht umgestaltet wird, aber das sieht derzeit ganz anders aus.
Aktuell passt übrigens dieses Bild zur Entwicklung: Flæður
Heute Morgen tat sich dort eine kleine Spalte auf und eruptierte für ein paar Stunden. Aber das war es ganz sicher noch nicht...
Viele Grüße
Jens
Re: Bárðarbunga
da hast du wieder ein gutes Auge für das Einfangen der Strukturen bewiesen. Die Wolken bilden eine tolle Linienführung in das Bild hinein. Auch die farblichen Kontraste harmonisieren sehr gut. Die Staffelung ist auch gelungen und überzeugt. Wie immer liest sich die kleine Geschichte zum Bild interessant und informativ. Einziger kleiner Kritikpunkt meinerseits ist der angeschnittetene grioßeStein im VG - den du sehr wahrscheinlich im Blick hattest, aber es ging nicht anders
LG
Jan
Re: Bárðarbunga
Ein Bild mit einer Wahnsinns Tiefe.es vermittelt einen guten Eindruck von der Weite dieser Landschaft
Gruss Steffi
Re: Bárðarbunga
Klasse!
Ingrid
Re: Bárðarbunga
die Bildgestaltung finde ich sehr gelungen. Enorme Tiefe hat das Bild. Auch die Farben sind klasse.
LG ANgela
Re: Bárðarbunga
ein wunderschönes Bild einer äußerst beeindruckende Landschaft - und dazu noch ein interessanter Text. Was will man mehr? Wenn man das so liest, ist man doch immer wieder froh, im so gut wie erdbeben- und vulkanausbruchsfreien Mitteleuropa zu leben. Allerdings hat man dann halt auch nicht solche Landschaften vor der Haustür
LG,
Angelika
Re: Bárðarbunga
Wollen wir hoffen, daß der Bárðarbunga es ruhig nimmt, man sieht schon genug schwarzen Schnee in Island.
Gruß angelika
Re: Bárðarbunga
...sehr spannend ist auch Dein Bild! Die Bildgestaltung gefällt mir ausgezeichnet, Klasse, wie der Blick über die Steine auf den Bergrücken zustrebt, um schließlich, flankiert von den Wolken an den Bildrändern, bei den federförmigen Formationen stehen zu bleiben. Tut mir leid, wenn es jetzt etwas pathetisch klingt - aber das Bild hat schon eine gewisse Sogwirkung. Danke auch für den wieder sehr informativen Text! Da kann man nur hoffen, dass die Kverkfjöll nicht zu stark betroffen sein werden (ich möchte nämlich unbedingt mal dorthin .
Viele Grüße
Jutta