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Re: ... jetzt bitte mal kräftig pressen!

... jetzt bitte mal kräftig pressen!© Benutzer 21872232026-08-035 Kommentare... jetzt bitte mal kräftig pressen!
Hallo Andreas,
Ich habe mal nachgeschaut und die Zeitstempel aller Aufnahmen des Vorgangs ausgelesen:
Der Zeitraum von meiner ersten Sicherheitsaufnahme kurz nach der Entdeckung des sitzenden Weibchens mit wenigen aus der Legescheide ausgepressten Eiern während meiner Annäherung ... bis zum Foto mit komplettem Eiballen, das ich nach der Annäherung an das Tier aufnehmen konnte, betrug etwa 1,5 bis 2 Minuten. Der Zeitstempel einer weiteren Aufnahme nach der Eiablage (also nach dem Abstreifen des Eipakets) zeigt die gleiche Minute wie das letzte Bild mit dem vollen Eipaket. Das Auspressen hat also vermutlich 2-4 Minuten gedauert, wonach unmittelbar der Eiablageflug und ein erneutes Absitzen zum kurzen Ausruhen erfolgte. Ob das Weibchen dann noch einen weiteren Zyklus mit Auspressen und Eiablage vollzog, weiß ich nicht, da sie direkt nach meinem Foto nach der Eiablage wieder die Flucht ergriff.
Entdeckt hatte ich das Weibchen am Anfang der Serie wohl kurz nach dem Absitzen und ungefähr zu Beginn des Auspressvorgangs. Meine Annäherung dauerte ca. eine Minute, so dass ich etwa die Hälfte des Vorgangs mit mehr oder weniger scharfen Aufnahmen verfolgen konnte. Bis ich in einer Lage war, in welcher ich die Aufnahmen aus der Nähe und gut ausgerichtet, mit ansprechender Bildaufteilung bzw. -gestaltung machen konnte, blieben am Ende vielleicht noch 10 bis 15 Sekunden.
Liebe Grüße,
Christian
IK

Re: Exoprosopa rivularis

Exoprosopa rivularis© Marion Ehrlich2026-08-043 KommentareExoprosopa rivularis
Guten Abend Marion, ein schönes Foto mit tollem Motiv. Dieser Wollschweber gibt es nicht im deutschsprachigem Raum. Wir haben aber ähnlich aussehende Wollschweber. Ich habe über rivularis einmal nachgelesen:
Im Grundsatz folgt Exoprosopa rivularis dem typischen Verhaltensmuster der Wollschweber, unterscheidet sich aber in einigen prägnanten Punkten deutlich von den bekannteren Vertretern wie etwa dem Großen Wollschweber (Bombylius major):
Während Vertreter der Gattung Bombylius mit ihrem extrem langen Rüssel wie Kolibris im Schwebflug vor Blüten stehen und Nektar trinken, besitzen Exoprosopa-Arten einen deutlich kürzeren Rüssel. Sie landen zur Nahrungsaufnahme direkt auf den Blüten oder am Boden.
Exoprosopa rivularis ist eine extrem thermophile Art. Man sieht die Tiere sehr häufig flach auf sonnenbeschienenem, trockenem Boden, Felsen oder Steinen sitzen, um Körperwärme zu tanken. Bei Hitze fliegen sie extrem schnell und ruckartig dicht über dem Boden.
GRüße Ingolf
IK

Re: Ein Morgen in der Toskana

Ein Morgen in der Toskana© Ingolf Kunze2026-08-033 KommentareEin Morgen in der Toskana
@Otto

Guten Abend Otto,
auf dem Foto ist der Süßklee beziehungsweise die Italienische Sulla (Hedysarum coronarium, auf Italienisch einfach Sulla) zu sehen.
Die Pflanze gehört zu den Schmetterlingsblütlern und prägt Ende April bis Mai mit ihren leuchtend crimson- bis karminroten Blütenständen die Hügellandschaften Mittel- und Süditaliens (insbesondere in der Toskana, den Crete Senesi und Sizilien), wo sie auch häufig als Futterpflanze und Gründüngung angebaut wird oder wild an Wegen und Hängen wächst.
Grüße Ingolf

RB

Re: Re: Düpiertes Trio

Düpiertes Trio© Robert Bour2026-08-034 KommentareDüpiertes Trio
Hallo Steffen,

Zwergdommeln sicnd nicht gerade häufig und oft liegt der Nistplatz auch so, dass er für uns Fotografen nicht erreichbar ist.
Dieses Jahr hatten wir Glück. ein Paar hatte seinen nistplatz so gewählt, dass er, wenn auch versteckt in Reichweite der Teleobjektive lag.
Die Jungdommeln zeigen sich aber relativ selten so frei am Schilfrand. Meist bleiben sie gut versteckt im schilf und man sieht nur den Schnabel.
Die Nahrungsübergabe findet in der Regel auch im Schilf statt, wo ordentliche Bilder gar nicht oder nur sehr schwer zu bekommen sind.
Manchmal wird aber auch am Schilfrand gefüttert. Alles geht sehr schnell und man hat oft trotzschnellen Reihenaufnahmen nur wenige Bilder, die man zurückbehalten kann.

lG
Robert

B2

Re: Nilgans mit Wasserrelfexionen

Nilgans mit Wasserrelfexionen© Benutzer 22133462026-08-041 KommentarNilgans mit Wasserrelfexionen
Hallo Wolfram,

vielen Dank für deine Kritik. Ich freue mich über jede Rückmeldung.
Du hast recht, auch für meinen Geschmack ist es vielleicht einen kleinen tick zu hell.
Bei etwas niedrigerer Belichtung wirkt die Nilgans im Bereich des Körpers jedoch irgendwie "schmutzig".
So wie die Lichtrexlexion auf dem Auge ein Vorteil ist, wird sie auf dem Körper vielleicht eher zu einem Problem.
Gruß
Markus

MS

Re: Mobiler "Unterwasser-Garten"

Mobiler "Unterwasser-Garten"© Michael Scharf2026-08-046 KommentareMobiler "Unterwasser-Garten"
Guten Abend Marion,

nein die Kaspischen haben sonst einen normalen, meist bräunlichen Rückenpanzer.
Wie es hier bei dieser Schildkröte dazu kam, vermag ich auch nicht zu beurteilen.
Die kaspische Bachschildkröte lebt auch in kühleren Fließgewässern, während
Sumpfschildkröten eher stehende Gewässer bevorzugen.
Vielleicht ist dem Tierchen hier bei der Thermalquelle warm genug, dass sie
seltener das Wasser verlässt.

LG Michael