
Viele Grüße
Werner
Gruß, Siggi
Gruß Erich
ich bin heute schon mehrmals beim durchscrollen des Forums an deinem Foto hängen geblieben .
Es ist wirklich eine einzigartige Licht und Farbstimmung , fast als wäre es eine HDR Aufnahme .
Mir gefällt es außerordentlich gut und tatsächlich würde ich gerne Mitte rechts meine Fotorucksack abstellen .
VG
Michael
da ist die mal wieder eine tolle Aufnahme gelungen, es passt alles, Glückwunsch !!!!!!!!
Gruß Erich
LG Alex
LG
Simon
wunderbar hast du diese beeindruckende Felsformation in den Gezeiten in Szene gesetzt. Klasse!
LG
Simon
LG und Danke!
Simon
ganz lieben Dank! Ich darf das auch gerne zumindest ein bisschen relativieren, weil Stadtfüchse durchaus etwas weniger scheu sind. Trotzdem war es natürlich ein Glücksmoment, den du schon sehr gut beschrieben hast.
LG
Simon
LG
Simon
ja, Geduld, Glück und auch einfach den ein oder anderen Tipp, wo man vielleicht mehr Erfolg haben kann.
Ganz ganz lieben Dank dir, für den lieben Kommentar!
LG
Simon
ein sehr ausdrucksstarkes Bild, majestätisch, aber auch gefühlvoll. Gefällt mir richtig gut!
LG
Simon
BG KHL
Großartig, wie Ihr Euch in die Augen schaut, das war bestimmt ein Erlebnis, dass Du nicht mehr vergessen wirst!
Dazu dieses diffuse, zarte Licht- eine wirklich tolle Aufnaheme, die Du uns hier zeigst!
LG Vera
Renate Kostrzewa 2015 in BIUZ: (Ausriss aus dem Papageitaucherartikel)
Sandaale als Nahrungsgrundlage
In der Nordsee leben fünf Sandaalarten, hauptsächlich Ammodytes marinus. Sandaale sind mittelgroße, pelagische, sehr nährstoff- und energiereiche Schwarmfische. Sie stellen eine hochwertige Nahrung dar. Die Entwicklung der Sandaale ist kompliziert. Aus den Eiern schlüpfen im Februar/März Larven, die im Mai eine Metamorphose zum erwachsenen Fisch durchmachen, wenn sie 3–4 cm lang sind. Mit sechs Monaten erreichen Sandaale eine Körperlänge von 80–90 mm, mit
12 Monaten von 110 mm; ältere Sandaale können maximal bis 320 mm lang werden.
Die über ein Jahr alten Sandaale leben am Grund der Nordsee, vergraben sich die meiste Zeit des Jahres und sind relativ ortstreu. Nur im späten Frühjahr und zu Beginn des Sommers fressen sie tagsüber. Dabei bilden sie große Schwärme in mittleren Wasserschichten und an der Wasseroberfläche, wo sie Beute von Seevögeln, Raubfischen und marinen Säugern werden (Abbildung 8). Mit zwei Jahren werden sie geschlechtsreif und laichen im Dezember/Januar. Die Eier haften im Substrat, bis die transparenten Larven schlüpfen [4, 8, 14].
Die Entwicklung der Sandaale und ihr Reproduktionserfolg hängen entscheidend von der Verfügbarkeit des Zooplanktons (hauptsächlich Ruderfußkrebse Copepoden) zur Zeit ihres Larvenschlupfes im März ab. In der Nordsee sind die beiden Copepodenarten Calanus finmarchicus und Calanus helgolandicus verbreitet. Die Eiproduktion von C. finmarchicus im Frühjahr erreicht ihren Hochstand im März, von C. helgolandicus erst später im Mai. Infolge der Meereserwärmung dominiert in den letzten Jahren C. helgolandicus. Diese Verschiebung in der Artenzusammensetzung bedeutet, dass das Maximum an verfügbarer Nahrung für die Larven der Sandaale nicht mehr zum richtigen, frühen Zeitpunkt erfolgt.
Die Larven finden daher nicht genug Nahrung, entwickeln sich langsamer, bleiben untergewichtig und sind
als Beute für die Papageitaucher nicht mehr energiereich genug [15]. Als Folge verlängert sich die Fressperiode der
Larven, ihr Überwinterungsschema schiebt sich hinaus.
In jedem Fall erhöht sich ihre Mortalität [8].
Nach Beobachtungen von verschiedenen Kollegen im Jahr 2004 [10, 12, 16] entwickelten sich die Sandaal
Larven wegen der höheren Wasseroberflächentemperaturen und der nicht synchron verlaufenden Nahrungsverfügbarkeit um Foula so schlecht, dass ihr Energiegehalt sehr niedrig war. Die Sandaal-Larven hungerten, ebenso wie die Küken zahlreicher Seevögel, die nicht genug Kalorien erhielten. Über Winter und im folgenden Frühjahr verbesserte sich die Körperkondition der Beutefische nicht. Die Weibchen der Papageitaucher mussten daher im Frühjahr länger nach Nahrung
fischen, um überhaupt ein Ei produzieren zu können.
Folglich war der Brutbeginn 2005 sehr spät [16]. Ein Zusammenhang zwischen Brutbeginn und Wasseroberflächentemperatur konnte schon für mehrere Alkenarten, darunter den Papageitaucher, festgestellt werden [4]. Dieses Phänomen zeigte sich auch in allen anderen Kolonien bei mehreren Arten in den letzten 10 Jahren [11, 14].
Ein sehr schönes Aufnahme liebe Grüsse