"Wildschaden"
| Eingestellt: | 2012-11-15 |
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| Aufgenommen: | 2012-11-10 |
| AB © | |
| Der Preis, den wir für "Ökostrom" und billige Lebensmittel zahlen; utopische Landpreise lassen den ein oder anderen Landwirt die "gute fachliche Praxis" vergessen und auf Moorböden Mais anbauen. Dieser Acker liegt nun schon 10 - 20 cm tiefer als das umliegende Grünland mit dem Ergebnis, dass der Mais baden geht... Nutria, Bekassine und Waldwasserläufer freut's *lol* ... (hatte leider noch keine Zeit mich dort mal anzusetzen...) |
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| Technik: | NIKON CORPORATION NIKON D90, 16mm (entsprechend 24mm Kleinbild) 1/250 Sek., f/5.6, ISO 200 Manuell belichtet, Manueller Weißabgleich |
| Natur: | Beeinflußte Natur ? |
| Größe | 428.5 kB 664 x 1000 Pixel. |
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Beste Tophit-Platzierung: 47 Zu den Tophits
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| Ansichten: | 6 durch Benutzer334 durch Gäste871 im alten Zähler |
| Schlagwörter: | acker feldflur landwirtschaft mais moor wasser |
| Gebiet | Emsland |
| Rubrik Mensch und Natur: | |
Re: "Wildschaden"
Grünlandumbruchverbot in Theorie und Praxis... Das Verbot gilt nämlich in Niedersachsen nur für Grünland, was als Dauergrünland im GAP-Antrag eingetragen ist. Hat eine Grünlandfläche einen Ackerstatus, darf sie umgebrochen werden - auch wenn es kein Acker ist oder war... zudem darf Grünland umgebrochen werden, wenn es woanders angelegt wird - da zählt dann auch der Legehennenauslauf, auch wenn dieser den Namen "Grünland" nicht verdient, oder eine Fläche irgendwo in der Wesermarsch 200 km weit weg. Dann kommt noch dazu, dass Ausgleichflächen (für Ställe, Hallen, ..., die ebenfalls gerne auf Grünland errichtet werden) gerne auf Grünland angelegt werden (kostet ja nur ein Bruchteil des Ackerpreises und der Ausgleich für solche Maßnahmen bedeutet leider sehr oft, dass aufgeforstet wird (weil immer noch in den Köpfen steckt, dass Wald mehr wert sei als Grünland). So nagen Umbruch, Gebäude und "Ausgleichsmaßnahmen" am Grünlandanteil in Nordwestdeutschland.
Allein was bei uns in den letzten 5 Jahren an Grünland auf diese Weise verschwunden ist... traurig...
Der Mais auf der Fläche auf dem Bild kann nur mit viel Glück (bzw. langem starkem Frost) überhaupt geerntet werden, da der auf ca. 3 - 4 m Torf steht, die sich wie Pudding benehmen - und das mit dem ersten Regen im Herbst - daher bleibt der Mais auch alle paar Jahre ganz auf dem Acker. Dazu ist der Mais nur 1 m hoch geworden (weil zu nass, etc.). Aber manche Menschen sind eben lernresistent... er versucht es immer wieder und ist in diesem Jahr beim Ernteversuch wieder einmal fast versackt...
Viele Grüße
Re: "Wildschaden"
danke für Bild,Text und Information............ist mal was anderes
Beste Grüsse
Stephan